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Brunnen, HfG und Isenburger Schloss
© Bernd Georg
Die Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach blickt auf eine rund 180-jährige Entwicklung zurück. 1832 als "Handwerkerschule" zur besseren Ausbildung des handwerklichen Nachwuchses gegründet, wurde sie bald zu einer "Kunstgewerbeschule", in der gleichzeitig handwerkliche, künstlerische und theoretische Fächer unterrichtet wurden. 1970 erfolgte die Umwandlung der "Offenbacher Werkkunstschule" in eine künstlerisch- wissenschaftliche Hochschule des Landes Hessen, die heute internationales Renommee erlangt hat.
HfG Studium
© HfG

Analog ihrem gesetzlichen Bildungsauftrag umfasst das Tätigkeitsprofil der HfG Offenbach heute die künstlerische und wissenschaftliche Lehre und Forschung auf den vielfältigen Gebieten der Visuellen Kommunikation und der Produktgestaltung unter besonderer Berücksichtigung der elektronischen Medien und neuester Technologien.

Große Offenheit zeichnet die Hochschule aus: Kunst, Medien und Design werden gleichberechtigt gelehrt und miteinander entwickelt. Hier wirken Theorie und Gestaltung zusammen, ebenso wie Experiment und Produkt oder neue und alte Bilderzeugungstechniken.

Die Förderung der kommunikativen Intelligenz ist ebenso Ziel wie die Entwicklung der emotional-sinnlichen Reife. Die Realität in Kunst, Design und Medien ist geprägt von crossmedialen und crosskulturellen Konvergenzen. Dies spiegelt sich in den Ausbildungsstrukturen der HfG: Sie möchte Künstler und Designer ausbilden, die den Anforderungen einer sich im ständigen Umbruch befindlichen Landschaft von Berufsbildern gewachsen sind.

Für den Abschluss des Studiums als Diplom-Designer stehen zwei Fachbereiche zur Auswahl.
Bildung

Die Hochschule für Gestaltung hat eine neue Kanzlerin

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Visuelle Kommunikation

Schwerpunkte:

  • Kunst
  • Kommunikationsdesign
  • Medien
  • Bühnen- und Kostümbild
  • Theorie
  • Werkstätten: Papierverarbeitung, Desktop-Publishing, Reproduktionstechniken, Industrielle Drucktechniken, 3D, Radierung und Lithographie, Siebdruck, Informatik, Fotografie, Video, Filmtechnik und Tonstudio, Bühnen- und Kostümbild sowie Bühnentechnik.
HfG Studium
© HfG

Produktgestaltung

Schwerpunkte:

  • Gestaltung
  • Theorie
  • Technik
  • Werkstätten: Metall, Holzwerkstoffe, Kunststoff, Designmodellbau, Fotostudio, Computerlabor für digitale Bildbearbeitung und DTP, CAD/CAM Labor, CNC-ZentrumModellbau (Metall, Holz, Kunststoff), Fotostudio, Computerlabor, CNC-Zentrum.

Mehrfach ausgezeichnet

Rund 600 Studierende nehmen zur Zeit das Angebot der Fachbereiche wahr. Die Ausbildung gliedert sich in ein je viersemestriges Grund- und Hauptstudium, an das sich die Diplomarbeit anschließt.

Der jährliche "Rundgang" bietet einen Einblick in die aktuellen Arbeiten der Studierenden. Seit April 2010 bietet die HfG Graduierten aus den Bereichen Kunst, Design, Medien oder den darauf bezogenen Wissenschaften die Möglichkeit, nach einem die Wissenschaft mit Kunst bzw. Gestaltung verschränkenden Modell zum Dr. phil. zu promovieren.

Die Hochschule stellt darüber hinaus immer wieder ihre Wettbewerbsfähigkeit in der freien Wirtschaft unter Beweis. Zahlreiche Studienarbeiten und Wettbewerbseinreichungen sind mit international renommierten Preisen und Anerkennungen bedacht worden. Kooperationen mit der Wirtschaft, der Kultur, den Wissenschaften sowie den öffentlichen Institutionen verbinden die Hochschule für Gestaltung Offenbach mit dem vielfältigen Leben in der Rhein-Main-Region.