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Die Jugendkunstschule Offenbach (Juku) wurde 1980 als 1. hessische Jugendkunstschule gegründet. Als eingetragener Verein hat sie zum Ziel, die Fantasie und Kreativität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Nach dem Motto „Viele Künste unter einem Dach“ sollen die Teilnehmer befähigt werden, gestalterische Lösungswege für selbst oder fremd gestellte Aufgaben zu finden und sich durch Strukturen, Formen, Farben und Linien auszudrücken.

In Semesterkursen, Projekten, kleinen Exkursionen und Ferienkursen werden Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit künstlerischen Materialien und formgebenden Werkzeugen vertraut gemacht. Sie entwickeln dabei ein eigenes künstlerisches Temperament sowie ihre Vorstellungs- und Formenwelt. Dabei wird die ästhetische Wahrnehmung als Grundlage, seine eigene Welt zu entdecken, geübt.

Weiterhin werden Programme für Gruppen und Schulklassen sowie zum Kindergeburtstag angeboten.

Konzept

Die Jugendkunstschule Offenbach ist ein außerschulischer Lernort. In Semesterkursen, Projekten und Ferienkursen soll die Kreativität und Eigenständigkeit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gefördert werden. Mit dem Ausbau gestalterischer Kräfte wie malen, plastisches Gestalten, tanzen, Theater spielen, Jonglage, Zaubern,… erlernen die Teilnehmer Gestaltungskompetenzen, um das eigene Leben zu führen und mit dem eigenem Leben zurecht zu kommen. Ästhetische Bildung ist als Bildung des Denkens und der Wahrnehmung zu verstehen. Dabei werden Wahrnehmungserfahrungen zu inneren Bildern und durch Fantasie, Spiel und Gestaltung geformt. Durch Strukturierung von neuen eigenen Erfahrungen im Gestaltungsprozess werden diese durchdacht und gelöst. So soll z.B. nicht vermittelt werden, wie „man“ verschiedene Materialien nutzt. Die Teilnehmer sollen die Eigenschaften und Bandbreite unterschiedlicher Materialien kennen und mit ihnen vertraut werden, um so das eigene künstlerische Temperament zu entwickeln und die Vorstellungs- wie Formenwelt auszubauen.

Das künstlerische Lernen erfolgt individuell. Um diesen Entwicklungsweg zu fördern ist kein festes Curriculum möglich, dafür aber eine beständige Reflexion nötig. Die Kursleiter sind meist freischaffende Künstler. Durch ihre Anleitung erhalten die Kursteilnehmer einen Einblick in das Wirkungsfeld von „echten“ Künstlern und fühlen sich ernst genommen in ihrem eigenen Tun – ganz ohne Benotung. Wichtig allein ist die Ausdrucksfindung und der –ausbau der Teilnehmer.