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Bühne im Mausoleum
© Karlheinz Lebisch / ruk e.V.
Rumpenheim Kultur e.V. ist ein eingetragener Verein, der 1999 begonnen hat, kulturelle und interkulturelle Veranstaltungen unterschiedlichster Art auf die Beine zu stellen. Das Konzept beinhaltet die Offenheit für Viel und Vieles offen - für Musik und Theater, Literatur und Kunst, Film und Performance, für Erkundungen im eigenen und fremden Alltag. Und damit für Anspruchsvolles wie für Triviales, für Wildes und Sanftes, für Freches und wirklich Seriöses.

Dieses Konzept ist bislang in 15 Jahren mit rund 270 Veranstaltungen unterschiedlichster Art umgesetzt worden. Diese Veranstaltungen, wie auch alle anderen anfallenden Organisationsaufgaben werden bei den regelmäßig öffentlichen Monatstreffen basisdemokratisch besprochen und geplant. Bei der Realisation arbeiten alle Aktive von RUK ehrenamtlich und ohne Aufwandsentschädigung.

Die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen - also Konzerten, Ausstellungen, Theater- und Kabarett-Aufführungen und Lesungen - steht dabei im Mittelpunkt der Vereinsarbeit.

Grundlegendes Vereinsziel ist, zeitgenössische Kultur in allen ihren Spielarten von Hoch- bis Populär-Kultur zu fördern und auf lokaler Ebene im Offenbacher Stadtteil Rumpenheim für breite Schichten der Bevölkerung erfahrbar und zugänglich zu machen.

Das Kulturkonzept des RUK beruht auf vier parallel laufenden und sich ergänzenden Strängen.

2005 startete RUK erstmals das Projekt „RUK 22“. Fünf bis acht Mal jährlich (sieben mal in 2015) findet im Mausoleum jeweils am 22. eines Monats ein offener Bühnenabend bei freiem Eintritt statt. Künstler aller Sparten haben die Gelegenheit, Ausschnitte ihres Könnens einem sachkundigen Publikum zu präsentieren. Ziel ist es jungen Künstlern und Menschen aus dem lokalen Umfeld, die künstlerische Fähigkeiten an sich (wieder)-entdecken eine öffentliche Darstellungsplattform zu bieten. Junge noch unbekannte Künstler haben die Gelegenheit, Bühnenerfahrung zu sammeln und in einen positiv kritischen Dialog mit dem Publikum und dem Veranstalter zu treten. Offenheit und Kritikfähigkeit wird hierbei vorausgesetzt. An diesen Abenden ist das Publikum aktiver Partner der Darstellenden. Diskussion und das Feedback dient hierbei nicht nur der Weiterentwicklung der Künstler sondern kann und soll auch das Verständnis und den kulturellen Horizont des Publikums erweitern. Etablierte Künstler nehmen das Angebot gerne war, Ausschnitte ihrer neuen Programme anzuspielen, um ein erstes Feedback vom Publikum zu bekommen. Pro Abend treten 1 bis 3 Künstler oder Gruppen auf.

Mit dem Projekt „RUK 22“ können wir unserem besonderen Anliegen, der Förderung unserer regionalen Kulturszene, Kultur zum Anfassen und ganz ohne Hemmschwellen, Rechnung tragen.

Das Projekt „RUK 22“ wurde ergänzt um die Reihe „zurechtgeRUKt“ mit einem bis zwei Themenabenden im Jahr (ein mal in 2015). Hier werden unterschiedliche Themen (Friedensforschung, Ökologie, Verkehr, Architektur, Medizin oder Maschinenbau und, und, und) von möglichst unabhängige Wissenschaftler und Vertreten des öffentlichen Lebens beleuchtet und mit dem Publikum diskutiert. An zwei Abenden in 2014 wurden Themen wie Web-Sicherheit und mögliche regionale Entwicklungen nach der Formierung der neuen Landesregierung diskutiert.

Neben der Förderung von entwicklungsfähigen Ansätzen des lokalen Kulturschaffens durch die Reihe „RUK 22„ soll mit „zurechtgeRUKt“ dem lokalen Publikum eine Möglichkeit zum neutralen, nicht interessensgelenkten Wissenstransfer geboten werden.

Eine Erweiterung des Spektrums erfolgt 2015 mit der Reihe „RULL“. Hier werden an zwei Sonntagen in 2015 Lesungen verschiedener Gattungen der Literatur stattfinden.

Kritischen Menschen bietet „RUK 22“, „zurechtgeRUKt“ und „RULL“ den Raum eigenes Kulturschaffen zu erproben sowie im kritischen Dialog weiterzuentwickeln und über gesellschaftliche, soziopolitische, kulturpolitische und sachliche sowie ökologische Themen zu diskutieren und den eigenen Horizont zu erweitern