Sprungmarken
Suche
Suche

Die Arbeiten beim Straßen- und Brückenbau sowie der Rückbau des Kreisels werden immer wieder zu Lärmbelastungen führen.

Leider werden die Arbeiten im Kaiserlei-Viertel nicht ohne Lärmbelastungen für die Anlieger durchgeführt werden können. Die Straßenbauarbeiten in der Kaiserleipromenade, der Berliner und der Strahlenbergerstraße werden "normalen" Baulärm - aber doch eine erhöhte Geräuschkulisse - rund um den Kreisel produzieren.

Für den Brückenbau an der Autobahn zu Beginn der Maßnahme hat die Stadt Offenbach lärmminimierende Verfahren ausgeschrieben. Der vorhandenen Verkehrslärm der Autobahn und der Baulärm werden sich überlagern. Der Abstand zur Bebauung wirkt sich positiv auf die Belastung aus. 

Einbau von Spundwänden

Für die Gründungsarbeiten der Brücken sind Baugruben notwendig, die mit Spundwänden gegen Wasser gesichert werden. Um den Lärm beim Einsetzen der Wände zu reduzieren, werden die Spundwände "einvibriert“. Nach Vorbohrungen ins Erdreich sorgt eine Vibrationsramme dafür, dass die Wände ins Erdreich abgesenkt werden. Trotzdem wird dies in den ersten Monaten der Bauzeit eine lärmintensive Phase sein. Die folgende Grafik zeigt das Verfahren.

Einbau von Spundwänden mit lärmmindernden Methoden.
Einbau von Spundwänden mit lärmmindernden Methoden. © Stadt Offenbach

Einbau von Bohrpfählen

Zusätzlich zur bestehenden Autobahnbrücke werden für die neuen Zufahrten zur Autobahn zwei Rampen als Brückenbauwerke errichtet.

Für die Gründung der neuen Brückenpfeiler werden Bohrrohre mit Bohrern in die Tiefe versenkt. Bewehrungskörbe aus Stahl werden eingebracht. Anschließend werden gleichzeitig die Löcher mit Beton verfüllt und die Rohre wieder herausgezogen. Zurück bleiben insgesamt 3500 m Bohrpfähle von 1,20 Durchmesser aus armiertem Beton.

Um den S-Bahn-Tunnel zu schützen, werden hier spezielle Hülsenpfähle hergestellt.

Gründung der Brückenbauwerke mit Hülsenpfählen
Gründung der Brückenbauwerke mit Hülsenpfählen © Stadt Offenbach