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Ein „Kommunaler Aktionsplan Inklusion“ soll Offenbach dabei helfen, die Anforderungen der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen und des Nationalen Aktionsplans der Bundesregierung zu erfüllen.

Im Frühjahr 2015 erging ein Auftrag des Magistrats an die Stadtverwaltung, solch einen Aktionsplan zu erarbeiten. Er soll dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderungen in Offenbach ihr Leben selbstbestimmt im Alltag und in allen gesellschaftlichen Institutionen entwickeln können. Die Federführung für die Erstellung des Inklusionsplans liegt in der Stadtverwaltung beim Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration. Verantwortlich ist dort Sozialplaner Ralph Theisen.

Sechs thematische Arbeitsgruppen

Die Arbeit an diesem Aktionsplan befindet sich nun seit wenigen Wochen in einer neuen und wichtigen Phase, wie Theisen mitteilt. Es wurden sechs thematische Arbeitsgruppen unter der Leitung von Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Organisationen und der Stadtverwaltung eingerichtet. Sie diskutieren, welche Ziele und Maßnahmen in dem künftigen Aktionsplan festgeschrieben werden sollen.

Es sei, wie der Sozialplaner erläutert, jetzt an der Zeit, dass diese Arbeitsgruppen sich für die Teilnahme der breiten Öffentlichkeit öffneten: „Alle Bürgerinnen und Bürger Offenbachs, ob mit oder ohne Behinderung, sind eingeladen, das eigene Wissen einzubringen und sich an der Formulierung von Maßnahmen zu beteiligen.“ Hierzu sei die Mitarbeit in folgenden Arbeitsgruppen möglich:

  • AG 1 Erziehung und Bildung
  • AG 2 Arbeit und Beschäftigung
  • AG 3 Wohnen und Bauen
  • AG 4 Kultur Freizeit Sport
  • AG 5 Gesundheit und Pflege
  • AG 6 Mobilität und Barrierefreiheit

Betroffene und Interessierte aktiv beteiligen

Wer Interesse an einer Mitarbeit in einer oder mehreren dieser sechs Arbeitsgruppen hat, wird gebeten, sich bei Sozialplaner Ralf Theisen, zu melden: telefonisch unter 069 80652275 oder per E-Mail an Inklusionoffenbachde. Weil die einzelnen Arbeitsgruppen in einem kurz aufeinander folgenden Sitzungsrhythmus tagen, bittet er um eine sehr kurzfristige Rückmeldung.

Aktive Beteiligung und Mitarbeit von Betroffenen und Interessierten sei ein Grundprinzip bei der Erstellung des Offenbach Inklusionsplans. Wem eine Mitarbeit jetzt nicht möglich sei, könne auch zu einem späteren Zeitpunkt einsteigen, wenn es an die Umsetzung und eine anschließende Bewertung und gegebenenfalls Weiterentwicklung der im Aktionsplan verankerten Maßnahmen gehe. Es sei vorgesehen, dass die politischen Gremien den Aktionsplan zur Jahresmitte beschließen.

Für Fragen: Ralf Theisen, Tel. 069/8065-2275, ralf.theisenoffenbachde