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Bild von Philipp Mainländer
© Stadtarchiv
Mit Vicente Such-Garcia
Reguläre Eintrittspreise. Keine Anmeldung erforderlich.
Arthur Schopenhauer (1788–1860), der seine zweite Lebenshälfte als Philosoph in Frankfurt am Main verbrachte, und sein selbsterklärter Offenbacher Schüler Philipp Mainländer (1841–1876; geboren als Philipp Batz), vertraten eine pessimistische Philosophie. Damit agierten sie mit ihren Gedanken jenseits des Fortschrittsoptimismus, der Bürgertum und Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert verband.

Philipp Mainländers Erlösungsphilosophie, die sich unter anderem auch aus dem Buddhismus speiste, schloss den eigenen Selbstmord, den er am 1. April 1876 am Tag nach dem Erscheinen seines Hauptwerkes »Die Philosophie der Erlösung« beging, ausdrücklich mit ein.

Er war der Meinung, dass das menschliche Dasein keinen Wert besitze, getrieben »von der Erkenntnis, dass Nichtsein besser ist als Sein«. In der Philosophie wird bis zur Gegenwart über Philipp Mainländers ungewöhnliches Leben und Wirken diskutiert.
Bild von Philipp Mainländer Stadtarchiv
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