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Am 24. Februar und 24. März finden die nächsten beiden Stadtspaziergänge statt.

Unter der Überschrift "Miteinander – privat und politisch" zeigt Mahshid Najafi im Februar einige für sie wichtige Orte, mit denen sie eine persönliche Geschichte verbindet. Dazu gehören auch besondere Begegnungen privater und politischer Natur. Mahshid Najafi fand 1985 eine neue Heimat in Offenbach, nachdem sie als Studentin den Iran verlassen hatte. 

"Kültür, Chai und Halay" - im März lädt Mehmet Harmanci zu seiner Tour in den Offenbacher Südwesten ein. Seine ausgewählten Orte haben viel mit Kultur – auf Türkisch „Kültür“ – und Bildung zu tun. Ein wenig hochzeitlich wird es auch, aber mehr sei an dieser Stelle noch nicht verraten.

Beide Touren beginnen jeweils am Freitag um 16 Uhr und dauern zirka zwei Stunden. Anmeldungen per Mail unter offenbach-hilftfzofde - eine Woche vor der Tour erfahren die Teilnehmer den genauen Treffpunkt.

Mit dem Projekt „Ich zeig dir meine Stadt – Offenbach international“ möchte  „Offenbach hilft“ und das Freiwilligenzentrum Offenbach e. V.  den interkulturellen Dialog fördern, mehr Begegnung und Kommunikation in der Stadt schaffen. Es sind keine klassischen Stadtführungen, bei der beispielsweise nur historische Orte gezeigt werden. Die Spazierführer wählen drei bis vier für sie besondere Orte aus, die ihr Leben in Offenbach geprägt und bereichert haben. Das vielseitige und internationale Leben in Offenbach soll für die Teilnehmer also auf eine persönliche Art und Weise erlebbar gemacht werden und die Stadt mit anderen Augen entdeckt werden. Bis Juni 2017 werden einmal im Monat Offenbacher jeglicher Herkunft – jung und alt, mit und ohne Migrationshintergrund – die Stadt, in der sie leben, aus ihrer persönlichen Sicht zeigen.

Wenn Sie an dem Stadtspaziergang teilnehmen möchten oder selber Spazierführer werden möchten, melden Sie sich unter offenbach-hilftfzofde

Bisherige Spaziergänge

Für den ersten Stadtspaziergang der Reihe „Ich zeig dir meine Stadt“ konnte „Offenbach hilft“ im November 2016 die 17jährige Hibba Kausa gewinnen. Die Leibnizschülerin ist im Stadtschülerrat aktiv und engagierte sich in der Flüchlingshilfe. Sie selber hat pakistanische Wurzeln und lebt seit ihrem achten Lebensjahr in Offenbach.

Die Hafentreppe war der Treffpunkt der zehn Teilnehmer des zweiten Spaziergangs „Ich zeig dir meine Stadt“ im Dezember 2016. Azimet Avci, 52 Jahre, Gastronom mit türkischen Wurzeln, zeigte sein Offenbach, insbesondere das quirlige und lange verkannte Nordend. Avci schilderte die Aktionen der Initiative "Nordstrand. Wir sind näher am Wasser" und wie er mit Gleichgesinnten zur Veränderung im Stadtteil Nordend beigetragen hat.

Oh là là, haben sich sicher einige der Teilnehmer des dritten Spaziergangs unter dem Motto „Ich zeig dir meine Stadt“ gedacht: es gibt ganz schön viel Französisches in Offenbach zu entdecken. Gezeigt hat dies Elisabeth Knösel, Französin, 1983 wegen der Liebe nach Deutschland gekommen und seit ihrem Ruhestand 2009 überzeugte Offenbacherin. „Ich wollte in der Großstadt leben und Kontakt zu Menschen haben, das habe ich hier gefunden“, sagt sie.