Starkenburgring 66
63069 Offenbach am Main
Tel.: (069) 84 05 - 0
Fax: (069) 84 05 - 40 88
E-mail: info@klinikum-offenbach.de
Homepage: Klinikum Offenbach
Ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung
In den mehr als 110 Jahren seines Bestehens hat sich das Klinikum Offenbach zu einem wichtigen und modernen Zentrum für die medizinische Versorgung der Bevölkerung der Stadt Offenbach und der gesamten Region entwickelt. Als Krankenhaus der maximalen Versorgungsstufe in kommunaler Trägerschaft (seit 2005 als GmbH) umfasst es heute 17 Fachkliniken, 3 Institute und Belegabteilungen, die alle interdisziplinär zusammenarbeiten, zum Beispiel in den Zentren für Brustkrebs und Gefäßchirurgie.
Mit 917 Betten nimmt das Klinikum jährlich über 32.000 stationäre Patienten auf, hinzu kommen etwa 33.000 ambulante Patienten. Etwa 300 Ärztinnen und Ärzte sowie über 884 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Pflege- und Funktionsdienst sorgen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden dafür, dass sich die Patienten individuell behandelt und betreut werden. Viele Therapien können in Offenbach und Umgebung nur hier erfolgen – wie zum Beispiel die Behandlung von Schwerbrandverletzten.
Als Haus der Maximalversorgung ist das Klinikum weit über die Region hinaus bekannt und nimmt eine zentrale Rolle in der Gesundheitsversorgung von über 450.000 Menschen ein. Mit seiner zentralen Lage ist es sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für deren Besucher gut erreichbar. Neben dem maximalen Versorgungsauftrag auf allen Fachgebieten hat das Klinikum Offenbach auch den Versorgungsauftrag des Landes Hessen als onkologischer Schwerpunkt , Peri-/Neonatal-Zentrum und Schwerbrandverletztenzentrum.
Weitere Schwerpunkte liegen im Brustzentrum mit Tumorbank, der Schlaganfallversorgung (Stroke Unit-Einheit mit angegliedertem Reha-Zentrum für neurologische Frührehabilitation), der Dialyse-Abteilung und der Nuklearmedizin.
Dementsprechend verfügt das Klinikum sowohl über hoch qualifiziertes Fachpersonal in Medizin und Pflege als auch über modernste medizinisch-technische Großgeräte wie Computertomographen (CT), Magnet-Resonanzgerät, Linearbeschleuniger, Nierenlithotripter, DAS, Herzkatheterlabor, 3-D-Planungssysteme und vieles mehr.
Geschäftsführer der Klinikum Offenbach GmbH ist Hans-Ulrich Schmidt. Er wird unterstützt von der Krankenhausleitung, vertreten durch Professor Dr. med. Norbert Rilinger (Ärztlicher Direktor), Sabine Braun (Pflegedirektorin) und Gunnar Sevecke (Verwaltungsdirektor und stellvertretender Geschäftsführer).
Notaufnahme
Das Klinikum nimmt in besonderer Weise an der Notfallversorgung teil und muss hierzu unter anderem eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft an allen Tagen sicherstellen und intensivmedizinische, internistische und chirurgische Behandlungskapazitäten vorhalten. Jeder Patient kommt mit seiner eigenen Notlage und seinen speziellen Bedürfnissen. Es ist In der Notaufnahme stehen stets erfahrene Pflegekräfte zur Erstversorgung bereit, und je nach Einschätzung des Krankheitsbildes der bestverfügbare Arzt der jeweiligen Fachklinik. Insgesamt ist die Notaufnahme täglich für die Notversorgung von ca. 80 bis 150 Patienten verantwortlich.
Top-Mediziner
Besonders stolz ist das Klinikum auf drei Ärzte, die auf der Bestenliste des Nachrichtenmagazins „Fokus“ vertreten sind. Das Magazin ermittelt alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft und weiteren Fachgesellschaften, Patienten, Selbsthilfegruppen, Fachkongressen etc. durch Befragungen aus über 10.000 Empfehlungen von Ärzten und Patienten die bundesweiten TOP-Mediziner für Krebsleiden. Professor Dr. med. Christian Jackisch, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und Leiter des Brustzentrums, gehört zu den 78 besten Krebsspezialisten für die Fachrichtung Brustkrebs und gynäkologische Tumore in Deutschland. In der Gruppe der 100 besten Krebsspezialisten für Prostata, Lunge, Blase und Niere findet sich Professor Dr. med. Ulf Tunn, Chefarzt der Klinik für Urologie und Kinderurologie. Besondere Beachtung fanden unter anderem die nerverhaltende Prostatachirurgie, die organerhaltende Nierentumorentfernung und die radikale Harnblasenentfernung. Zu den 16 besten Strahlentherapeuten der größten Mediziner-Datenbank Deutschlands gehört, wie auch schon vor zwei Jahren, Professor Dr. rer. nat. Dr. med. Nikolaos Zamboglou, Chefarzt der Strahlenklinik.
Integrierte Versorgungsverträge
Darüber hinaus bietet das Klinikum Offenbach für sechs unterschiedliche Krankheitsbilder Integrierte Versorgungsverträge an:
-
Neurologie Integrierte Versorgung bei Schlaganfall +TIA (AOK, BEK)
-
Integrierte Versorgung Brustversorgung (BEK)
-
Integrierte Versorgung Knie/Hüfte-Endoprothetik (DAK, TKK, BEK)
-
Integrierte Versorgung Diabetisches Fußsyndrom (AOK)
-
Integrierte Versorgung kurzstationäre Bandscheibenoperationen (AOK)
-
Versorgungsnetz Depression (TKK)
-
ambulante Palliativmedizin (AOK, BARMER, DAK, IKK, HMK, BKK)
Unter integrierter Versorgung versteht man die übergreifende Patientenbetreuung von stationärer und ambulanter Behandlung sowie ggf. anschließender Rehabilitationsmaßnahmen. Das heißt: Alle Schritte werden organisiert, über den klinischen Bereich hinaus in Zusammenarbeit mit Fachärzten, niedergelassenen Ärzten, Rehabilitationskliniken, Sanitätshäusern etc.
Mit dem Angebot für ambulante Palliativmedizin bietet das Klinikum Offenbach in enger Kooperation mit niedergelassenen Haus -und Fachärzten sowie ambulanten Pflege- und Hospizdiensten Patienten mit einer Lebenserwartung von wenigen Monaten eine optimale Betreuung zu Hause mit einer bestmöglichen Sterbebegleitung an, wozu unter anderem die Koordinationsarbeit des Klinikums und eine 24-stündige Rufbereitschaft zur Verfügung steht. Da optimale Schmerzbehandlung einen Schwerpunkt der Versorgung von Palliativpatienten bildet, liegt die koordinierende und fachliche Verantwortung in der Abteilung für perioperative Medizin, Anästhesiologie und Schmerztherapie (Chefarzt Dr. Rolf Teßmann).
Kompetenz und Menschlichkeit
Diese Werte bestimmen das tägliche Miteinander am Klinikum. Weil wir unser Wissen ständig erweitern und uns zugleich der hohen Verantwortung für die Menschen bewusst sind, können wir unseren Auftrag erfüllen: zu helfen und zu heilen.
Da Pflege- und Betreuungskonzept entspricht dabei nicht nur den Anforderungen der modernen Gesellschaft, sondern stellt immer den Menschen selbst in den Mittelpunkt! So kümmert sich das Klinikum Offenbach mit seinem Seniorenzentrum Offenbach, einer Tochtergesellschaft des Klinikums, auch weit über seine medizinischen Schwerpunkte hinaus um ältere und pflegebedürftige Menschen und bietet ihnen ein Zuhause. Das Seniorenzentrum mit über 103 behindertengerechte Einzelzimmer mit Duschbad und Toilette und ist geeignet für moderne, altengerechte Grund- und Behandlungspflege jeder Pflegestufe. Darüber hinaus bietet das Heim über 30 Plätze in der Tagespflege mit rehabilitativem und geronto-psychiatrischem Schwerpunkt.
Neue Wege beschreiten darüber hinaus das Klinikum Offenbach gemeinsam mit dem Caritasverband Offenbach e.V., um auf kooperativem Wege den Patienten des Klinikums einen reibungslosen Übergang von der stationären in die ambulante pflegerische Versorgung zu ermöglichen. Das Angebot der Sozialstation auf dem Gelände des Klinikums erstreckt sich über die klassische Versorgung im Grundpflegebereich über die ärztlich verordnete Behandlungspflege bis hin ur Anleitung und Schulung in der häuslichen Umgebung, Vermittlung von Hilfsdiensten, Hausnotruf, Essen auf Rädern etc. Darüber hinaus gehören auch die Beratung und Entlastung von pflegenden Angehörigen mit zum Serviceangebot. Selbstverständlich steht den Patienten bzw. den pflegenden Angehörigen die Entscheidung für einen bestimmten Pflegedienst frei.
Entwicklung und Qualitätsmanagement
Nicht ohne Grund kann das Klinikum stolz auf eine stetig erfolgreiche Entwicklung verweisen und zuversichtlich in eine vielversprechende Zukunft schauen:
Neben der Forschung, die eine Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung sichert, sind es vor allem die engagierten Mitarbeiter und die vielen ehrenamtlichen Kräfte in unseren Einrichtungen, die maßgeblich zu unserem Erfolg beitragen. Dabei spielt das Thema „Qualität“ im Klinikum Offenbach eine sehr große Rolle.
Ziel unserer Qualitätsbemühungen ist die kontinuierliche Verbesserung der Strukturen, Prozesse und Ergebnisse in unserem Hause. Im Mittelpunkt steht dabei die bestmögliche Patientenversorgung unter den von Gesetzgebern und Kostenträgern vorgegebenen Rahmenbedingungen.
So erhielt beispielsweise das Klinikum Offenbach im Oktober 2005 im Bereich der Brustkrebsbehandlung die Auszeichnung «zertifiziertes Brustzentrum» nach den Kriterien der DIN ISO EN 9001:2000. Unter Federführung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe werden alle notwendigen Fachrichtungen optimal koordiniert. In den letzten Jahren hat sich die Behandlung des Brustkrebses ebenso wie die Behandlung gutartiger Veränderungen der weiblichen Brust zu einem ganz besonderen Schwerpunkt in der von Professor Dr. Jackisch geleiteten gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung entwickelt. Bei Frauen mit Brustkrebs versuchen wir, größtmögliche Sicherheit mit bestem kosmetischen Ergebnis zu vereinen. Wir sind bemüht, gerade diesen Frauen in ihrer Lebensangst zu helfen, und wir versuchen, jeder Patientin eine individuelle und optimale Behandlung zukommen zu lassen.
Ebenfalls erfolgreich zertifiiziert sind folgende Kliniken und Institute: Med. Klinik II, Chirurgie I und III, Strahlenklinik, Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Neurologie und das ambulante Operationszentrum im Dr.-Erich-Rebentisch-Zentrum. Unser Ziel ist, bis Ende 2009 alle Kliniken unseres Hauses nach DIN EN ISO 9001:2000 zu zertifizieren.
Klinikum im Verbund
Um der schwierigen Situation auf dem Krankenhausmarkt begegnen zu können, ist das Klinikum Offenbach in den letzten Jahren Kooperationen mit anderen regionalen Kliniken eingegangen: Dazu gehören die Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken in Wiesbaden, die im Gesundheitszentrum Wetterau zusammengeschlossenen Krankenhäuser in Friedberg, Bad Nauheim und Schotten, die Berufgenossenschaftliche Unfallklinik, die Universitätsklinik und das Clementinen-Kinderhospital (alle drei in Frankfurt), die Emma-Klinik in Seligenstadt und das Kettler-Krankenhaus in Offenbach. Mit dem Gesundheitszentrum Wetterau baut das Klinikum gemeinsam eine Großküche in Bad Nauheim und ein Logistikzentrum in Offenbach. Ziel der vielfältigen Kooperationen ist die Nutzung von Synergiepotentialen, verbunden mit ökonomische Vorteilen.
Mit der BGU Frankfurt verbindet das Klinik Offenbach eine längjährige Zusammenarbeit: Der Offenbacher Ärztliche Direktor und Leiter der Radiologie, Professor Dr. Norbert Rilinger, fungiert in Frankfurt als Chefarzt der Abteilung Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Professor Dr. Reinhard Hoffmann, Chefarzt der Offenbacher Chirurgischen Klinik II und stellvertretender Ärztlicher Direktor des Klinikums, hat in Frankfurt gleichzeitig die Aufgaben des Ärztlichen Direktors und des Chefarztes der Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie übernommen.
Die Leitende Ärztin der Offenbacher Pathologie, Dr. Susanne Braun, erbringt für die BGU pathologische Leistungen und Dr. Rolf Teßmann, Chefarzt der Anästhesie in Offenbach, ist gleichzeitig Chefarzt in der BGU. Abgerundet wird die Zusammenarbeit durch die Apothekenversorgung der BGU durch das Klinikum Offenbach.
Bildungszentrum
Das Klinikum Offenbach ist nicht nur größter Arbeitgeber der Stadt Offenbach, sondern auch größtes Ausbildungsinstitut. Wir haben eine Schule für Pflegeberufe (Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege), für Operationstechnische Assistenten, eine Lehranstalt für Technische Assistenten der Medizin (Laborassistenten, Radiologieassistenten) und ein Weiterbildungszentrum Pflege.
Zukunftsperspektive
Mit der Entscheidung im Jahr 2004 zum Bau ein neues Bettenhaus hat die Stadt Offenbach die Basis für die Zukunft des Klinikums geschaffen. Da die Bausubstanz des derzeitigen Bettenhauses, einschließlich nahezu aller Nebengebäude, massiv sanierungsbedürftig ist (nach heutigem Stand mehr als 128 Mio. Euro) und die jährlichen Instandhaltungsmaßnahmen erheblich sind, wurde diese richtungsweisende Entscheidung gefällt.
Nur mit einem Neubau - die eindeutig schnellste, wirtschaftlichste und den laufenden Krankenhausbetrieb am wenigsten belastende Lösung – können die baulichen, medizinischen und wirtschaftlichen Strukturen optimiert und gleichzeitig die medizinischen und pflegerischen Qualitätsstandards erhöht werden. Ziel des Neubaukonzeptes ist, im Klinikum Offenbach eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung auf höchstem medizinischen Niveau gepaart mit effizient operativen und zugleich ressourcensparenden Abläufen anzubieten. Der Neubau wird rund 142 Mio. Euro kosten. Für die an den Neubau angrenzende multifunktionale Sport- und Veranstaltungshalle - die Tommy Hall - die in Zusammenarbeit mit dem Verein „Bewegung für Menschen e.V.“, errichtet wird, sind ferner weitere 1,2 Mio. Euro veranschlagt.
Zur Finanzierung des Neubaus erhält das Klinikum Offenbach vom Land Hessen Fördermittel in Höhe von 50 Millionen Euro, die restliche Summe übernimmt die Klinikum Offenbach GmbH. Nach dem für 2009 geplanten Umzug in den Neubau und dem Abriss der nicht mehr genutzten Gebäude werden eine großzügige Cafeteria und die Tommy Hall angegliedert. Auch die Außenanlagen werden neu gestaltet. Im Anschluss daran erfolgt der Um- und Ausbau der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.
Das neue Klinikum wird insgesamt 856 vollstationäre Betten inklusive des ambulanten Operationszentrums Dr.-Erich-Rebentisch und der sonstigen Bestandsgebäude haben. Der Neubau wird 137 m lang und 93 m breit sein, was ungefähr der Fläche eines Fußballfeldes entspricht und als Gebäude 722 Betten beherbergen wird. Der siebenstöckige, 27 m hohe Bau ist Licht durchflutet und mit großzügig angelegten Lichthöfen und eine transparent gestalteten Fassade versehen.
Mit seiner Nutzfläche von über 29.000 m² und der Geschossfläche von knapp 60.000 m² bietet der Neubau genügend Platz für die Funktionsflächen der sechs Kompetenzzentren, die Pflege-, Intensivpflege-, Operations-, Untersuchungs- und Behandlungsbereiche, und die zentrale Betriebstechnik.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
Artikel drucken
Als PDF anzeigen