Dritte Bildungskonferenz: "Bildungsberatung in Offenbach"
Offenbach, den 28.04.2011, letzte Bearbeitung: 25.07.2011Das Projektteam von Lernen vor Ort hat am 16.2.2011 alle im engeren und weiteren Sinn im Bereich Bildungsberatung tätigen Institutionen eingeladen, um in einer gemeinsamen Bestandsaufnahme die Beratungslandschaft in Offenbach in Augenschein zu nehmen.
Zielsetzung:
Zunächst sollte bei dieser Tagung sichtbar gemacht werden, welche Bildungsberatungseinrichtungen in Offenbach existieren und welche Beratungsleistungen angeboten werden. Das Projekt Lernen vor Ort wollte damit den Austausch zwischen den Bildungsinstitutionen initiieren und die Möglichkeiten einer weiteren Kooperation ausloten.
Verlauf
Her Stadtrat Weiß begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und führte in die Tagungsthematik ein. Die Leiterin des Projekts „Lernen vor Ort“ (LvO), Felicitas von Küchler und ihr Stellvertreter Rupert Steegmüller stellten in die wichtigsten Aktionsfelder von LvO vor: Bildungsmanagement, Übergänge, Bildungsberatung (speziell das OF Bildungsbüro) und Bildungsmonitoring.
Frau Sandra Grinblats, Mitarbeiterin der Stadt Köln, verwies in ihrem Einführungsvortrag auf das Netzwerk der Bildungsakteure der Stadt Köln und berichtete von den Aktivitäten des Arbeitskreises Vernetzte Beratung Köln:
- unter http://www.bildung-koeln.de/ ist die gesamte Bildungslandschaft der Stadt Köln zu finden: Schulen, Weiterbildungsanbieter, Beratungsstellen, Projekte mit jeweils den Profilen und den Angeboten
- dort kann man die „Beratungsstellen-Datenbank“ nach der passenden Beratungsstelle durchsuchen
- der Arbeitskreis Vernetzte Beratung Köln, ein Zusammenschluss von städt. und nicht-kommunalen Beratungsstellen pflegt den Informationsaustausch und den Abgleich zw. den Beratungsstellen, pflegt die Datenbank und kümmert sich um die Qualitätsstandards
- pos. Aspekte der Beratungskooperation: höhere Transparenz, Effizienssteigerung durch Bündelung von Ressourcen, Interessensvertretung der Beratungsstellen auf der pol. Ebene.
- kritische Erfolgsfaktoren: Konkurrenz innerhalb der Beratungsstellen, unterschiedliche Organisationsformen der Beratung, unterschiedliches Beratungsverständnis, fehlende Ressourcen für Netzwerkarbeit
Ergebnisse der Arbeitsgruppen: - viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind von der Vielfalt des Offenbacher Beratungsangebotes überrascht. Der Bedarf das Bildungsberatungsangebot selbst genauer zu kennen wird rasch deutlich.
mehrheitlich sprechen die Teilnehmenden sich für eine engere Zusammenarbeit zur Effektivierung ihrer Arbeit aus: Informationsaustausch über jeweilige Profile und spezifischen Beratungsangebote, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit: z. B. Datenbank der Beratungsstellen in Offenbach - Diskussion über Beratungsstandards: Welche Institutionen können aufgrund welcher Kriterien als „Bildungsberatungsstelle“ anerkannt werden?
- Bildungsbüro könnte die anderen Beratungsstellen unterstützen mit der Pflege einer Datenbank unterstützen
- Bildungsbüro als neutraler „Makler“, der bei Bedarf an weitere Beratungsstellen vermittelt, wird begrüßt/gewünscht
Aktionsvorschläge: - Liste der Beratungsstellen mit den spezifischen Beratungsangeboten und Profilen erstellen: LvO soll dazu einen Fragebogen zu Profilen an die Beratungsinstitutionen verschicken und auswerten
- Die Profile der Beratungsstellen mit den Beratungsleistungen sollen allen Beratern/Beratungsstellen zur Verfügung gestellt werden; ggf als Liste via Internet und/oder als abfragbare Datenbank. Denkbar ist auch eine Stadtkarte im Internet mit den Beratungsstellen und deren Angeboten.
- Ein regelmäßiger Informationsaustausch zwischen den Beratungsstellen könnte zu einer FAQ-Sammlung führen, d. h. Fragestellungen, die bei den Beratungsstellen häufig auftauchen, wie z. B: Bildungsfinanzierung, Anerkennung ausländischer Abschlüsse, Nachholen schulischer Abschlüsse, Wege zu Altenpflege, Erzieher/-in, Hausaufgabenbetreuung/Nachhilfe, Ferienangebote, Hilfen bei Legastenie/Diskalkulie ....
Diese Sammlungen sollen allen Beratungsstellen zur Verfügung gestellt werden. Die Erstellung, Aktualisierung und Pflege könnte das Bildungsbüro übernehmen.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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