Stadt investiert 250 Mio. Euro in Neubau und Sanierung an Schulen
Offenbach, den 15.12.2008, letzte Bearbeitung: 06.08.2009„Bildung, Bildung – und nochmals Bildung“, so lauten derzeit die Prioritäten im Offenbacher Magistrat. Mit mehr als 1000 Kindern pro Jahrgang ist Offenbach eine junge Stadt, deren Zukunftsfähigkeit entscheidend von einer guten Bildung abhängt. Trotz knapper Kassen stemmt die Stadt daher bis 2017 ein 250 Millionen Euro schweres Neubau- und Sanierungsprogramm für ihre Schulen.
Die Schaffung ganztägiger Angebote ist dabei ein zentrales Ziel. Vor allem die drei Gymnasien in Offenbach brauchen mehr Platz und jeweils eigene Kantinen. Durch die Verkürzung der gymnasialen Schulzeit auf acht Jahre findet dort nun viel öfter nachmittags Unterricht statt, und zudem steigen die Schülerzahlen. Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, werden auch viele Grundschulen fit für den Ganztagsbetrieb gemacht. Andere Schulformen profitieren ebenfalls von dem Mammut-Vorhaben, das außerdem eine energietechnische Modernisierung beinhaltet.
Das Bildungsangebot wird in vielerlei Hinsicht verbessert: Neue Räume für Naturwissenschaften oder die Hausaufgabenbetreuung entstehen, mehrstöckige Mediotheken bieten Platz für neue Medien und Bücher aller Art, Freizeitbereiche oder Werkräume sorgen für den nötigen Ausgleich.
Die Infrastruktur in den Bereichen Bildung und Ausbildung sei heute einer der wichtigsten Standortfaktoren für eine Stadt, betont Offenbachs Bildungsdezernent Paul-Gerhard Weiß: „Das ist für Familien ein zentrales Kriterium bei der Wahl des Wohnorts.“ Mit dem im März 2007 beschlossenen Schul-Investitionsprogramm von historischem Ausmaß, das an diversen Lehrstätten bereits in vollem Gang ist, möchte Offenbach nun zu einem der führenden Orte für Bildung in der Region werden.
Mehr zu dem Sanierungs- und Neubauprogramm lesen Sie hier.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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