Sozialminister Grüttner zeichnet Präventionsarbeit an PiT-Schulen aus
Offenbach, den 30.03.2011, letzte Bearbeitung: 01.04.2011"Wir wollen Kinder in die Lage versetzen, selbstbewusst eine Situation einzuschätzen und ein eigenes Handlungskonzept umzusetzen“, beschreibt der Hessische Sozialminister Stefan Grüttner die Zielsetzung des Projektes „Prävention im Team“, das seit 2004 auch in fünf Offenbacher Schulen durchgeführt wird. Im Rahmen einer Feierstunde zeichnete er Vertreterinnen und Vertreter der Offenbacher Schulen, die sich am Präventionsprogramm der hessischen Landesregierung „Prävention im Team – PiT“ beteiligten sowie die Projektpartner von Polizei und Jugendamt mit dem „Pit- Schild“ aus.

„Prävention ist nie messbar, deshalb ist die öffentliche Anerkennung wichtig“, so der Minister in seiner Rede.
Präventionsarbeit an sich, speziell jedoch die Kriminalprävention sei eines der wichtigsten gesellschaftlichen Anliegen. Daher sei der Schulterschluss der Schulen mit Vertretern der Polizei und der Jugendhilfe ein zentrales Element des Projektes.
Seit 2004 werden an der Albert-Schweitzer-Schule, Edith-Stein-Schule, Rudolf-Koch-Schule, Mathildenschule und der Geschwister-Scholl-Schule Trainings durchgeführt, die jungen Menschen Kompetenzen zur Vermeidung von oder zum Verhalten in Gewaltsituationen vermitteln. Rollenspiele sind dabei ein wichtiger Baustein. Diese Trainings sind fester Bestandteil der PiT-Klassen der Sekundarstufe I geworden, gemeinsame Teams aus Lehrkräften und Vertretern aus Polizei und Jugendhilfe vermitteln den Schülerinnen und Schülern individuelle Handlungsoptionen und wie man Konfliktsituationen gewaltfrei bewältigen kann. Das erfolgreiche Programm ist ein Modul des Offenbacher Rahmenkonzepts und Methodenkoffers zur Gewaltprävention an Schulen.
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