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14. Interkulturelle Wochen feiern Gemeinsamkeiten und Vielfalt

Offenbach, den 07.09.2011

"Das ist typisch Offenbach" entfährt es Luigi Masala. Der Integrationsbeauftragte der Stadt bezieht sich auf das Begegnen von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur die gemeinsam die 14. Interkulturelle Wochen gestalten, die vom 20. September bis zum 8. Oktober in Offenbach stattfinden. Das Koordinationsteam hat nun die aktuelle Broschüre mit allen Veranstaltungen vorgestellt.

Die Vertreter des Koordinations-Teams freuen sich auf die neue Auflage der "Interkulturellen Wochen". Von links: Mashid Najafi (KUBI), Ali Karakale (AWO), Jose Madeira Pires (Migrationsberatung Caritas), Luigi Masala (Integrationsberater), Reinhold Schäfer (Katholisches Dekanat).
Die Vertreter des Koordinations-Teams freuen sich auf die neue Auflage der "Interkulturellen Wochen". Von links: Mashid Najafi (KUBI), Ali Karakale (AWO), Jose Madeira Pires (Migrationsberatung Caritas), Luigi Masala (Integrationsberater), Reinhold Schäfer (Katholisches Dekanat).

Ein interkulturelles Stadtspiel, ein Gebet der Religionen, Filme, Diskussionen, Lesungen, Tanz, Musik, Ausstellungen und eine Tandem-Koch-Arena rufen auf zum Miteinander. Ein buntes Programm aus 50 Veranstaltungen haben das Koordinationsteam und die 90 beteiligten Gruppen, Vereine, Gemeinden und Institutionen zusammengestellt, um zu zeigen wie viel Vielfalt in Offenbach steckt. Unter dem Motto „Zusammenhalten – Zukunft gewinnen“ sollen die Gemeinsamkeiten der Nationen und Kulturen entdeckt und die Angst vor dem Fremden genommen werden.

„Diese Plattform ist wichtig“, sagt Jose Madeira Pires von der Caritas. „Sie bietet die Möglichkeit, Moscheen zu besichtigen oder in andere Gotteshäuser reinzuschnuppern“, so der Migrationsberater. Unter dem Titel „Zukunft braucht Gerechtigkeit“ präsentiert das Caritashaus St. Josef am Mittwoch, 5. Oktober, vor der Löwenapotheke einen Warenkorb, der deutlich macht mit wie wenig Kinder und Familien auskommen müssen, die von staatlichen Transferleistungen leben.

Wie es sich anfühlt wenn man spürt, dass man fremd ist, will der thematische Abend „Ich war fremd und ihr habt mich nicht aufgenommen“ demonstrieren. Am Samstag, 8. Oktober, geht es in der Italienischen Gemeinde (Rathenaustraße 36) um Migration gestern und heute.

Auch das Mehrgenerationenhaus beteiligt sich am Veranstaltungsreigen. Zu Gast im Quartierssaal ist Ava Houshmand. Sie berichtet am Samstag, 24. September, über Solidaritätsaktivitäten für Palästina.

3000 bis 5000 Besucher haben im vergangenen Jahr die Veranstaltungen der „Interkulturellen Wochen“ besucht. Nach 14 Jahren hat sich die Veranstaltung zu einer festen Größe im Stadtgeschehen entwickelt, deren Vorbereitung bereits zum Begegnen und Verbinden verschiedener Kulturen beiträgt. „Bei manchen Veranstaltern hätten wir nicht gedacht, dass wir sie einmal gemeinsam an einen Tisch bekommen“, erzählt Reinhold Schäfer vom Katholischen Dekanat. Heute arbeiten Rumänen und Griechen, Christen und Moslems Hand in Hand für ein gutes Gelingen.

Am Mittwoch, 28. September, bittet Bürgermeisterin Birgit Simon als Schirmherrin zum Empfang in den Stadtverordneten Sitzungssaal des Rathauses, um die Veranstaltungen auch offiziell zu eröffnen.

weitere Bilder: Alle Termine auf einem Blick: Die  aktuelle Broschüre.
Alle Termine auf einem Blick: Die aktuelle Broschüre.