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Stadt Offenbach am Main - Modellregion Integration

Die Stadt gemeinsam gestalten

„Integration muss ganz konkret mitten im gesellschaftlichen Alltag stattfinden und nicht isoliert in Sonderprojekten. Genau hier setzen die Projekte der „Modellregion Offenbach“ an: Wir fordern die Migrantinnen und Migranten auf, sich aktiv an der Gestaltung unserer Stadtgesellschaft zu beteiligen – in den Kindertagesstätten und Schulen ihrer Kinder, an ihrem Arbeitsplatz, in ihrem Stadtviertel, in den vielen Offenbacher Vereinen. Ich wünsche mir, dass Migrantinnen und Migranten in allen Bereichen unserer Gesellschaft ankommen – auch bei der Polizei, bei der Feuerwehr und in der öffentlichen Verwaltung.“

Dr. Felix Schwenke, Stadtrat

Aktuelles

v.l.r.: Modellregion Integration Koordinatorin Ana-Violeta Sacaliuc, Hangawa Kawa, Fachreferentin, und Dr. Walter Kindermann (beide Hessisches Ministerium für Justiz, Integration und Europa HMDJ), Stadtrat und Integrationsdezernent Dr. Felix Schwenke und Wiebke Schindel, ebenfalls HMDJ

„Neue Heimat Offenbach“: Integration jenseits von Folklore und Gastronomie

Seit über 25 Jahren ist das jährlich am Ufer des Mains stattfindende Fest der Vereine eine der beliebtesten Veranstaltungen Offenbachs und auch die Organisatoren des Kulturfests der Nationen auf dem Wilhelmsplatz können sich über mangelnden Zuspruch nicht beklagen. Denn hier lässt sich eintauchen in andere Länder und die oft strapazierte Vokabel von der multikulturellen Gesellschaft hautnah erleben: Zuwanderung als Bereicherung und Lebensgefühl.

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Abschluss-Konferenz in Wiesbaden: Offenbach setzt auf Bildung, Quartiersarbeit und Selbstorganisation

Mitte April fand im Wiesbadener Landtag die Abschlusskonferenz des Landesprogrammes „Modellregionen Integration“ statt, bei der sich auch die Modellregion Integration Offenbach mit ihren Projekten vorgestellt hat. Die Stadt wurde dort durch eine Delegation vertreten: Stadtrat Stephan Färber, Amtsleiter und Programmverantwortlicher Dr. Schulze-Böing, Programmkoordinatorin Ana-Violeta Sacaliuc, Vertreter von Projektträgern, Wohlfahrtsverbänden und Migrantenselbstorganisationen.

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Weitere Aktivitäten

Neue Zuwanderung aus Südosteuropa - Dokumentation zur Fachtagung

Die verstärkte Zuwanderung von Menschen aus Bulgarien und Rumänien stellt auch die Stadt Offenbach vor neue Herausforderungen. Dies war das Thema einer Fachtagung mit Behördenvertretern der kommunalen und der Landesebene sowie Vertretern zweier rumänischer Gemeinden in Offenbach. Sozial- und bildungspolitische Fragen wurden ebenso erörtert wie die Wohn- und Arbeitssituation der Zuwanderer. Die Teilnehmer sprachen sich einhellig für verstärkte Information und Aufklärung in den Herkunftssprachen aus. 

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Ziele und Schwerpunkte der Modellregion Integration Offenbach

Das Programm Modellregion Integration zielt auf Verfestigung von nachhaltigen Strukturen für die Förderung der Integration in fünf prioritären Handlungsfeldern ab:

  1. Stärkung der lokalen Identität durch Förderung von zivilgesellschaftlichen Potenzialen mit besonderem Fokus auf Migrantenvereine und ehrenamtliches Engagement:
  2. Ausbau sozialraumbezogener Integrationsmaßnahmen im Rahmen des Quartiersmanagement
  3. Bildung
  4. Gesundheitsförderung und Gesundheitsaufklärung
  5. Elternschule

Das wichtigste Instrument zur Erreichung dieser strategischen Ziele ist die Projektförderung. Städtische und freie Träger aus Offenbach haben seit März 2010 Projekte mit Modellcharakter in allen Handlungsfeldern entwickelt, die die sogenannten operativen Ziele des Programms darstellen.
Für die strategischen Ziele der Stadt als eine Modellregion Integration sind Kooperationen mit anderen kommunalen und städtischen Einrichtungen sowie mit den lokalen Netzwerken, das Wissenstransfer und daher eine ergebnisorientierte Kommunikation grundsätzliche Voraussetzungen.

Gemeinsam für Integration in Offenbach

Dieses ist eine Kooperation der Stadt Offenbach mit den lokalen Migrantenvereine bei der Umsetzung der kommunalen Integrationspolitik. Projektträger ist die Stadt Offenbach durch das Amt für Arbeitsförderung, Statistik und Integration. Durch ein dreidimensionales Projektkonzept wird hier versucht, die teilnehmende Migrantenvereine in ihren bestehenden Strukturen zu stärken und ihre weitere Entwicklung im Sinne einer langfristigen Partnerschaft mit der Stadt im Bereich Integration zu begleiten. Die Vereine bringen viel Wissen und vor allem enorm viel ehrenamtliches Engagement mit, das eine wertvolle Ressource für das Projekt darstellt. Die Zusammenarbeit verweist bereits nach dem ersten Projektjahr auf die Verfestigung einer Kooperationsstruktur, die sich bisher als gewinnbringend für beide Seiten erwiesen hat.

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Integration im Quartier

Ein Projekt der Stadt Offenbach mit der Durchführung von SMC-Rhein-Sieg Soziokulturelle Dienstleistungen, ebenso Träger vom Quartiersmanagement. Im Zuge der Entwicklung der Einwohnerstruktur wurde aus der Initiative der Stadt Offenbach ein Quartiersmanagement bereits im Jahr 2000 installiert. Nach einer Dekade sind die aufgebauten Strukturen und Kooperationen in den betreuten Stadtteilen so stabil, dass sie eine gute Grundlage für die Initiierung von stadtteilbezogenen Integrationsaktivitäten bieten. Mit dem neuen Projekt wird das Aktivitätsspektrum des Quartiersmanagement um integrationsförderliche Aufgaben in den Quartieren Mathildenviertel, Nordend und Lauterborn erweitert.

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Sprache und Integration leicht gemacht

Kinder bis etwa zum 36. Lebensmonat lernen ihre Muttersprache im Rahmen ihrer Entwicklung automatisch, wenn sie ein förderliches muttersprachliches Umfeld haben. Gleichzeitig ist innerhalb dieses Zeitfensters der Erwerb einer Zweitsprache – hier Deutsch – möglich, wenn sie durch deutsche Muttersprachler vermittelt wird; diese Voraussetzung ist zwingend. Unter dieser Voraussetzung kann mit relativ geringem Aufwand spielerisch erreicht werden, dass die Kinder Deutschkenntnisse erwerben. Das Projekt setzt daher in diesem frühen Alter mit der sprachlichen Förderung an, um die Integrationsbemühungen der Familien zu unterstützen.

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Gruppentreffen im Stadtteil

Statistische Erhebungen zeigen uns immer wieder, dass Migrantenkinder schon in den ersten Schuljahren weniger „erfolgreich“ sind als Kinder von Nichtmigranten. Schon vor dem Schuleintritt werden Sprachdefizite und geringe soziale Kompetenzen festgestellt. Hier setzt KUBI (Verein für Kultur und Bildung e.V.) mit dem Projekt „Gruppentreffen im Stadtteil“ an, um den Eltern eine Möglichkeit zu geben, sich untereinander und unter der Leitung einer pädagogischen Leitung über Erziehungsthemen auszutauschen, um so die erzieherischen Sozialkompetenzen der Eltern zu stärken und zu fördern.

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Informations- und Austauschtreff türkischsprachiger Angehöriger behinderter Menschen

Ein Projekt der Werkstätten Hainbachtal im Bereich Gesundheitsförderung und -aufklärung als Teil der Interkulturellen Öffnung der Institution. Die Werkstätten Hainbachtal bieten Arbeit, Lebensraum und kompetente Betreuung. Für sie bezieht sich Integration gleich auf zwei Aspekte: zum einen Integration von Menschen mit Behinderung in die Arbeitswelt; zum anderen von Menschen mit Migrationshintergrund und ihre Familien in die Gesellschaft. Ein Ziel dieses Projektes ist es, Raum für Austausch über verschiedene Themen wie Gesundheit, Erziehung und Soziales zu bieten, Angehörige zu ermutigen und das Vertrauensverhältnis zwischen ihnen und den Mitarbeitern zu vertiefen. Endziel einer optimierten Zusammenarbeit ist es aber das Wohl und die gesundheitliche Versorgung dieser Zielgruppe zu verbessern.

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KiESEL (Kinder-Schule-Eltern)

Ein Projekt zur Überwindung von interkulturellen Grenzen im Bildungsbereich von CGIL Bildungswerk und dem Staatlichen Schulamt für den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main. Ziel ist es hier, Grundschullehrkräfte hinsichtlich einer langfristig orientierten interkulturellen Elternarbeit zu sensibilisieren und gleichzeitig die Beteiligung von Eltern mit Migrationshintergrund an der Bildungskarriere ihrer Kinder zu erhöhen.

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Geschichte und Gegenwart der Zuwanderung nach Offenbach am Main

In Offenbach werden im Haus der Stadtgeschichte die historischen Zuwanderungswellen der Hugenotten, die Entstehung der jüdischen Gemeinde, die oft katholischen Industriearbeiter im 19. Jahrhundert und die Vertriebenen und Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg längst gezeigt. Mit dem Projekt „Geschichte und Gegenwart der Zuwanderung nach Offenbach am Main“ möchte das Haus der Stadtgeschichte nun mit Unterstützung von Modellregion Integration die moderne Zuwanderung seit dem Beginn der Anwerbung von Gastarbeitern in den fünfziger Jahren mit einer eigenen Sonderausstellung würdigen.

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Ausbildung und Beschäftigung von jungen Migranten und Migrantinnen als Trainer, Übungsleiter und Projektleiter

Ein Projekt von Boxclub Nordend e.V. Mit einem zugeschnittenen Konzept aus sportspezifischen Aktivitäten, individueller Betreuung und pädagogischen Konzepten ist der Boxclub Offenbach über Jahren zu einer richtigen Institution der Gewaltprävention und Integrationsarbeit in der Stadt geworden. Durch die Ausbildung von jungen Sportlern mit Migrationshintegrund für Tätigkeiten vor allem im eigenen Verein unterstützt die Modellregion die Bemühungen des Boxclub, seine seit Jahren gewachsenen Strukturen zu festigen und die Nachhaltigkeit der einmal Pionierarbeit zu sichern. Der Erwerb einer hoch komplexen Qualifikation in drei wichtigen Bereichen für die Integration: Sport, Sozialpädagogik und Projektmanagement bietet den engagierten Jugendlichen ebenfalls neue Berufsperspektiven.

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