Sechs Kindertagesstätten werden bis Ende 2011 saniert
Offenbach, den 28.12.2009Zum Jahreswechsel gibt es eine gute Nachricht für viele kleine Kinder und deren Eltern in Offenbach: Sechs Kindertagesstätten im Stadtgebiet werden von Anfang 2010 bis Ende 2011 grundlegend saniert. Rund 800 Mädchen und Jungen besuchen diese Einrichtungen, in die nun insgesamt mehr als 8,7 Millionen Euro investiert werden.
„Die Konjunkturprogramme von Land und Bund ermöglichen uns, schon Anfang 2010 mit den Arbeiten zu beginnen“, sagte Bürgermeisterin Birgit Simon. Damit passiere, nach vielen Jahren der Ausbesserungen und kleineren Reparaturen, „in den Kindertagesstätten jetzt wirklich etwas“. Mit den üblichen Sanierungsmaßnahmen der Stadt werden normalerweise 1-2 Kitas in 1-2 Jahren auf Vordermann gebracht – nun profitieren gleich sechs Einrichtungen von der „einmaligen Chance“ der Förderprogramme.
Dies sind im Einzelnen:
- Kita 14 in Bieber-Waldhof, Kleewasem 1
Hier steht von Februar bis Juli 2010 die Dach- , Fenster - , Fassaden- und Innensanierung (sanitäre und elektrische Installationen) an - Kita 10 in Bieber-West, Erich-Ollenhauer-Straße 18
Hier werden von Februar bis Juli 2010 die Fenster, Fassaden und Innenbereiche (sanitäre und elektrische Installationen) saniert - Kita 8 in Lauterborn, Johann-Strauß-Weg 25
Auch hier gibt es, von Juni bis August 2010k, eine grundlegende Sanierung von Dach, Fenstern, Fassaden und Innenbereich (sanitäre Anlagen) - Kita 2, Neusalzer Straße 37
Hier steht, im Rahmen des regulären städtischen Programms, von Juni bis September 2010 eine Gesamtsanierung bevor - Kita 13, Rosenhöhe, Gravenbruchweg 41a
Hier erfolgt die grundlegende Sanierung von Dach, Fenstern, Fassaden und Innenbereich (sanitäre Einrichtungen, neuer Aufenthaltsraum) zwischen Januar und August 2011 - Kita 9, Buchhügel, Goerdelerstraße 145
Hier steht von Juni bis August 2010 die Dach- , Fenster - , Fassaden- und Innensanierung (sanitäre und elektrische Installationen) an
Die meisten Maßnahmen bringen eine temporäre Unterbringung in Containern mit sich, die sich jeweils am Standort oder unmittelbar daneben befinden. „Das ist notwendig, weil wir die Kitas ja nicht einfach wegen der Maßnahmen schließen können“, betonte Bürgermeisterin Simon. Die ersten Elternreaktionen auf die bevorstehenden Maßnahmen seien aber durchweg positiv: „Alle freuen sich, dass nun saniert wird.“
Hermann Dorenburg, Leiter der Verwaltung des Jugendamtes, würdigte die „Glanzleistungen“ vom Amt für Stadtplanung und Baumanagement sowie der EEG Entwicklung Erschließung Gebäudemanagement GmbH: „Um das volle Fördergeld zu bekommen, mussten die Maßnahmen schnell ausgearbeitet werden. Nun kommen alle vor Ort unter, und niemand muss im Bus durch die Stadt fahren.“ Nur in den Sommerferien würden die Kinder, wie auch bisher schon üblich, in einigen Kitas gebündelt.
Alle Einzelheiten zu den jeweiligen Sanierungsvorhaben finden sich in der PDF-Datei am Fuße dieser Seite.
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