KJK Sandgasse wird auch durch das neue Mehrgenerationenhaus – Programm des Bundes gefördert
Offenbach, den 29.11.2011, letzte Bearbeitung: 20.01.2012Wie Bürgermeisterin Birgit Simon berichtet wird das Mehrgenerationenhaus weitere drei Jahre mit 90.000 Euro gefördert. „ Das, so Simon, spornt uns an, zahlreiche neue Angebote in die Sandgasse zu bringen, die für Familien und Senioren interessant sind.
Wie Bürgermeisterin Birgit Simon berichtet wird das Mehrgenerationenhaus weitere drei Jahre mit 90.000 Euro gefördert. „ Das, so Simon, spornt uns an, zahlreiche neue Angebote in die Sandgasse zu bringen, die für Familien und Senioren interessant sind.
Nach dem das KJK Sandgasse von 2006 bis Ende September 2011 durch das Aktionsprogramm MGH I insgesamt 200.000 € Fördergelder erhielt, wurde die Einrichtung in der Offenbacher Innenstadt nun auch für das dreijährige Folgeprogramm ausgewählt.
In der vergangenen Woche präsentierte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Namen der 450 Einrichtungen, die aus den mehr als 600 eingereichten Bewerbungen für das Aktionsprogramm MGH II ausgesucht wurden.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KJK Sandgasse bedeutet die mit insgesamt 90.000 € verbundene Förderung aus Mitteln des Bundes sowie Europäischen Sozialfonds, zu denen die Kommune nochmals jährlich 10.000 € beisteuern muss, allerdings auch eine inhaltliche Ausweitung des bereits bestehenden vielfältigen Angebotes. „Doch dieser Herausforderung haben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gerne gestellt, so Dr. Michel Koch und Bernhard Mark, die für die Antragstellung und Projektentwürfe verantwortlich waren.
Voraussetzung für die erfolgreiche Bewerbung war die Entwicklung neuer Angebote in vier vorgegebenen Schwerpunktbereichen. Zwar hat das KJK Sandgasse in den Bereichen „Freiwilliges Engagement“, „Alter und Pflege“, „Integration und Bildung“ sowie „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ schon einiges zu bieten, doch reichten diese Angebote für die Fortsetzung der Förderung von 2012 bis 2014 nicht aus. Zu allen vier genannten Themenfeldern wurde aufgelistet, was bislang angeboten wird, aber auch welche neuen Angebote hinzu kommen sollen.
So werden die Angebote im Bereich „Alter und Pflege“ sich in das Gesamtprofil des Hauses als Kulturort und kreativ-kulturelles Zentrum einpassen. Nach dem erfolgreichen Start der ersten beiden Seniorenrock – Bands seit Mai 2011 sind unter dem Titel „KiSS – Kulturelle Integration von Seniorinnen und Senioren“ weitere kreativ-künstlerische Angebote geplant. Zusätzlich soll es aber auch Angebote zur „Medienkompetenz“ für Senioren aber auch einen regelmäßigen Seniorentreff – Termin mit Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten geben. Angedacht sind auch eine durch Ehrenamtliche aufgebaute Fahrradwerkstatt sowie die Entwicklung einer Dienstleistungsbörse. Im Handlungsschwerpunkt „Integration und Bildung“ soll aufgrund der großen Nachfrage nach kreativ – kulturellen Kinder- und Jugendarbeitsangeboten unter dem Namen „M.O.V.E“ ein mobiles Kulturangebot mit den Schwerpunkten „Medien, Theater, Tanz“ aufgebaut werden. Außerdem ist daran gedacht gezielter Kultur- und Bildungsangebote auch für Migrantinnen und Migranten zu entwickeln.
Für die Zukunft weiterhin gesichert sind Angebote aus der ersten Programm – Phase 2006 bis 2011. Dies betrifft unter anderem den Interkulturellen Müttertreff sowie das sonntägliche Familiencafé, den Mittagsimbiss für die Hausaufgabenbetreuung, den dienstäglichen Kulturtreff „Tu-es-Day“ und die bereits begonnenen Seniorenrock – Projekte und die gesamte Angebotspalette des „Patenschaftsmodells Ausbildung Offenbach“. Das ehrenamtliche Engagement Offenbacher Bürgerinnen und Bürger im KJK Sandgasse soll auch durch eine sich gerade gründende „Kulturinitiative im Mehrgenerationenhaus (KiM)“ verstärkt werden. Dieser Initiative geht es dabei vor allem um die Förderung generationsübergreifender kulturpädagogischer Angebote und auch kultureller Veranstaltungen innerhalb des Zentrums aber auch des Stadtteils.
Viele der neuen Programmangebote werden 2012 sehr zeitnah starten können, für andere Angebote gilt es erst einmal entsprechende Konzepte so zu entwickeln, dass spätestens in der zweiten Hälfte des Förderzeitraumes die neuen Angebote beginnen können.
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