Offenbach.de - Diese Seite ist das Portal der Stadt Offenbach. Hier finden Sie Informationen zu verschiedenen Themen, Veranstaltungen und Neuigkeiten der Stadt.
 

Geförderte Projekte 2006

Offenbach, den 11.11.2006, letzte Bearbeitung: 05.03.2008

Die Mitgliederversammlung des Fördervereins Sicheres Offenbach e.V. fand am 4. Mai 2006 statt. Hier wurde die Förderung bzw. Bezuschussung nachfolgender Projekte beschlossen: 

1. Gewaltprävention an Schulen
Schulen werden gezielt beim Auf- und Ausbau eines systematisch strukturierten, systemisch orientierten Schulentwicklungskonzepts unterstützt. Konkret geförderte Projekte aus dem Methodenkoffer sind u.a.: cool sein – cool bleiben, -PIT Trainings, SIT Training, Peoples Theater, etc.

Folgende Schulen führen Projekte im Rahmen des Methodenkoffers durch:
Albert-Schweizer-Schule, Bachschule, Edith-Stein-Schule, Eichendorffschule, Geschwister-Scholl-Schule, Lauterbornschule, Mathildenschule, Rudolf-Koch-Schule, Theodor-Heuss-Schule, Waldschule.

Auf dem Gelände der Rudolf-Koch-Schule wurden mit finanzieller Unterstützung des Fördervereins Sicheres Offenbach e. V Kameras installiert.

2. Kompetenzvermittlung und Individualbetreuung von sozial benachteiligten Jugendlichen
Durch pädagogische Streetworkeinsätze sollen Jugendliche ab der 7. Klasse Voraussetzungen und Kompetenzen vermittelt werden um sie nicht in den Kreislauf von Arbeitslosigkeit, Gewaltorientierung und Delinquenz rutschen zu lassen. Initiiert wurde die Maßnahme durch den Arbeitskreis Treff Waldhof.

3. Trommelangebot für Heranwachsende
Trommeln gilt als Katalysator zur Herstellung des Gleichgewichts, des Gemütes und Verstandes. Das Projekt ist eine gute präventive Maßnahme zur Aggressionsbewältigung. Auch diese Maßnahme wurde durch den Arbeitskreis Treff Waldhof beantragt.

4. Konflikt – Krise – Gewalt: Beratung für Männer bei Streit und Eskalation in der Familie
Neben der Opferhilfe ist es wichtig auch für die Täter der häuslichen Gewalt ein fachlich angemessenes Hilfsangebot zu machen. Der Förderverein beteiligt sich an den Kosten der psychologischen Beratung der Männer. Das Projekt wird vom Frauenbüro der Stadt Offenbach durchgeführt.

5. Pädagogische Arbeit mit Kindern

Unterstützung und Förderung von emotional und sozial vernachlässigten, verhaltens- und beziehungsauffälligen Kindern. Projektträger ist Kreis der Freunde und Förderer der Ernst-Reuter-Schule e.V.

6. Jugendkino Lauterborn

Das bereits in den Jahren 2004 und 2005 umgesetzte Projekt (siehe Presseschau) wird aufgrund der guten Annahme seitens der Kinder und Jugendlichen auch im Jahre 2006. Durch altersgerechte, anspruchsvolle Filme und sinnvolle Beschäftigung sollen der konfliktfreie Kontakt zwischen Kindern und Jugendlichen und positive Verhaltensmuster gefördert werden

7. Spielplatz Joh.-Mohart-Straße
Der Spielplatz wurde unter Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil sowie der Erzieherinnen der Kitas 6 und 16 nach ihren Wünschen und Bedürfnissen saniert und erhielt unter anderem einen neuen Bereich Wasserspiel.
Die Spielplatzumgestaltung ist Teil eines Projektes zur Stabilisierung des Nordends, mit dem man das Zusammengehörigkeitsgefühl im Stadtteil stärken und vernünftige Freizeitalternativen zu Fernsehen und Computer anbieten will.

8. Bürgeralarmsystem
Ein Jahr nach dem erfolgreichen Start des Bürgeralarmsystems in Offenbach konnten weitere Bürgerinnen und Bürger als Teilnehmer gewonnen werden; waren es zum 31.12.2005 bereits 1.513 Teilnehmer, so erhöhte sich die Anzahl der angeschlossenen Haushalte und Betriebe zum 30.06.2006 um 953 auf 2.466 Teilnehmer, eine Steigerung um gut 60 %.

Das Bürgeralarmsystem funktioniert, indem die Adressdaten der angeschlossenen Teilnehmer mit Telefonnummer in einem speziellen Computer im Polizeipräsidium gespeichert werden. Sollte es zu einem Vorkommnis kommen, das eine Information der Mitglieder notwendig macht, werden alle Anschlüsse angerufen und mit einer aufgezeichneten Sprachmitteilung informiert. Mittels des Bürgeralarmsystems können Bürger und Polizei enger miteinander zusammenarbeiten, alle Bürger können hierbei eine verantwortliche Rolle wahrnehmen und sich für die Sicherheit in ihrer Stadt einsetzen.

Die Meldung eines auffälligen Sachverhaltes kann von allen Bürgern an die Polizei weitergegeben werden, die dann ihrerseits entscheidet, ob es notwendig ist, alle angeschlossenen Teilnehmer des Bürgeralarmsystems zu informieren. Sollte diese Entscheidung positiv ausfallen, wird seitens der Polizei eine Sprachmeldung aufgezeichnet und an alle angeschlossenen Teilnehmer per Anruf weitergeleitet.

Im Frühjahr diesen Jahres stellten Oberbürgermeister Horst Schneider und Polizeipräsident Heinrich Bernhard mit einem Informationsschreiben das Bürgeralarmsystem allen 68.000 Offenbacher Haushalten (Firmenadressen mit eingeschlossen) vor. In einer Veranstaltung des Einzelverbandes für Stadt und Kreis Offenbach, dem Treffpunkt Offenbach und der Stadt Offenbach Anfang April wurden darüber hinaus gezielt Offenbacher Einzelhändler und deren Beschäftigte über den Nutzen des BAS informiert. Weitere Werbemaßnahmen sind vorgesehen.
Weitere Informationen erhalten Sie, wenn Sie hier klicken.