Quartiersmanagement formt Stadtteile zum Wohlfühlen
Der Begriff Quartiersmanagement steht für eines der interessantesten Handlungsfelder der Kommunalpolitik. Verschiedene Verwaltungsdisziplinen wirken hier zusammen, um für ein lebenswertes Wohnumfeld der Bewohner zu sorgen: Akteure aus den Bereichen Sozial- und Bildungspolitik, Stadtentwicklung und -gestaltung arbeiten Hand in Hand, damit Menschen sich in ihrem Viertel zu Hause fühlen können.
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Quartiersmanager Marcus Schenk kümmert sich um Belange der Bewohner
Ob nächtliche Ruhestörung, wilde Müllablagerungen in der Straße, heruntergekommene Gebäude oder unüberbrückbare Differenzen mit den Nachbarn: Als Quartiersmanager ist Marcus Schenk seit 2005 für das Mathildenviertel und seit Anfang 2010 auch für das Nordend und den Stadtteil Lauterborn verantwortlich. Blumenverkäufer, Rettungswagenfahrer, Gastronom, Erzieher, Gitarrist und Sänger oder Kabarettist - der 44jährige Rheinländer schöpft aus einem reichen Erfahrungsschatz, besitzt Menschenkenntnis und versteht sich als „Kümmerer“. Für die Bewohner hat er stets ein offenes Ohr.
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Viele Aktivitäten steigern die Lebensqualität für Bewohner und Besucher
Nach einer Pilotphase in der östlichen Innenstadt lief das stadtkonzernweite Projekt "Besser leben in Offenbach - Gib Acht auf Offenbach!" bis von Herbst 2007 bis Sommer 2008 im zweiten Quartier, der Innenstadt. Von Frühjahr 2009 bis Anfang 2010 wurde die Initiative im Nordend fortgesetzt. Seit Frühjahr 2010 ist nun Lauterborn als bereits 4. Quartier an der Reihe. Zahlreiche Aktivitäten steigern nach und nach die Lebensqualität von Bewohnern und Besuchern in den jeweiligen Stadtvierteln. Zusätzlich zu den Aspekten Sicherheit und Sauberkeit hat die Kampagne auch eine verbesserte Lebenssituation von Kindern - etwa durch die "Kinderkunst am Mathildenplatz" (KiKuMa) - als Ziel.
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