Der Umbau des Kaiserlei-Kreisels soll in Bundeshaushalt 2012 aufgenommen werden
Offenbach, den 24.01.2012, letzte Bearbeitung: 30.01.2012Offenbachs Oberbürgermeister Horst Schneider und der Frankfurter Verkehrsdezernent Stefan Majer sind sich einig: „Gemeinsam haben wir den Bund davon überzeugt, dass der Umbau des Kaiserlei-Kreisels im Interesse beider Städte liegt und auch von beiden Städten gewollt wird.“ Der Neubau der EZB im Osten Frankfurts nimmt zusehends Gestalt an und an der gegenüberliegenden Mainseite sind bereits Schrebergärten der neuen, ausgebauten Honsellbrücke gewichen, die dann täglich mehr als 17.000 Autos über den Fluss bringen soll. Damit stößt der Kaiserlei-Kreisel als ordnendes Element der Verkehrsströme unweigerlich an seine Grenzen.

Oberbürgermeister Schneider und Stadtrat Majer waren am Montag, 23. Januar, in Berlin mit Staatssekretär Rainer Bomba (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) zusammengekommen, um das klärende Gespräch mit dem Bund zu suchen und eine Realisierungsperspektive für das Vorhaben zu schaffen. Unterstützt wurden sie hierin durch den Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel, in dessen Wahlkreis die Stadt Offenbach liegt.
„Wir konnten erreichen, dass der Staatssekretär die Aufnahme des Vorhabens in den Bundeshaushalt 2013 anstrebt. Auch die geplante Kostenaufteilung wurde bestätigt“, so Oberbürgermeister Schneider, „die Stadt Offenbach wird absprachegemäß die Planung auf der Basis des Planfeststellungsbeschlusses weiter vorantreiben und eine Kostenberechnung vorlegen, damit im Herbst die abschließende Aufnahme in das Bauprogramm 2013 erfolgen kann.“ Nun müsse auch das Land Hessen die Maßnahme mit hoher Priorität weiter verfolgen, so Schneider abschließend.
Stadtrat Majer ergänzt: „Ich bin zuversichtlich, dass wir alles weitere zwischen Offenbach und Frankfurt bilateral und nachbarschaftlich klären können und den Umbau auf den Weg bringen werden.“ Näheres könne man im Interesse der derzeit laufenden Gespräche nicht verlautbaren."
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