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Erdwärmenutzung in Hessen

Offenbach, den 13.10.2006, letzte Bearbeitung: 03.02.2009

Als Erdwärme wird die unterhalb der Erdoberfläche vorhandene Wärmeenergie bezeichnet, die auf der von der Sonne eingestrahlten Wärmeenergie und dem vom Erdinnern zur Erdoberfläche gerichteten Wärmestrom beruht. Diese kostenfreie und regenerative Energiequelle sollten Sie nutzen. Wie?

Erdwärmenutzung

Generell erfolgt die Erdwärmenutzung durch Erdwärmesonden und -kollektoren. Ihre Nutzung ist ein Beitrag zum Klimaschutz und durch die Vielzahl vorhandener Anlagen eine ausgereifte und sichere Technik. Erdwärmesonden werden mittels Bohrung in Tiefen meist < 100 Meter eingebaut. Die Sonden bestehen in der Regel aus paarweise gebündelten U-förmigen Kunstoffrohren, die nahe an der Erdoberfläche über Sammelleitungen an eine Wärmepumpe angeschlossen sind. Sie können damit Kühlen und Heizen sowie Wärmeenergie speichern. Im folgenden beziehen wir uns auf Erdwärmesonden mit einer Heizleistung von bis 30 kW (also für private Haushalte).

Das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren ist einfach und unkompliziert und auf unserer Dienstleistungsseite vollständig beschrieben.

Soweit Ihr Vorhaben ein Gebiet betrifft, welches als wasserwirtschaftlich ungünstig eingestuft ist, heißt das aber noch nicht, dass es nicht genehmigungsfähig ist. Hier braucht es eine Einzefallentscheidung seitens der Unteren Wasserbehörde der Stadt Offenbach am Main.