Bodenschutz
Weltbodentag am 5. Dezember:
Boden des Jahres 2012 ist das Niedermoor. Als Boden des Jahres 2013 wurde am 5.12. der Plaggenesch zum Weltbodentag präsentiert.
Der Plaggenesch ist ein fast ausschließlich auf den Raum Nordwestdeutschland beschränkter Bodentyp, der durch eine über Jahrhunderte durchgeführte Plaggenwirtschaft, spezielle Bewirtschaftung zur Bodenverbesserung, entstand. Er ist eine regionale Besonderheit mit einem Schwerpunkt um Osnabrück und Cloppenburg. Hier nimmt er große Flächenanteile von bis zu 20 % ein.
Die Plaggenwirtschaft: Einige wenige dorf- oder hofnahe Fluren (in Norddeutschland als Esch bezeichnet) wurden regelmäßig mit Gras- oder Heideplaggen gedüngt. Als Plaggen wird abgestochener, humoser (Gras)Oberboden mit Teilen der darauf befindlichen Vegetation und Streu bezeichnet. Die Plaggen wurden ortsfern in den so genannten „gemeinen Landen“ (im Osnabrücker Land „Mark“) gewonnen, in den Ställen zunächst etwa ein Jahr als Einstreu genutzt und anschließend zusammen mit dem Mist, Asche und Küchenabfällen auf die Felder gebracht. (Quelle: wikipedia)
Mehr zu den Böden der vergangenen Jahre mit Bildern und Steckbriefen finden Sie auf den Seiten der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft. Zum Boden des Jahres 2013 informiert das Umweltbundesamt.
Flächenrecycling MSO-Gelände
Altlastenuntersuchung durch Umweltamt zur Vorbereitung für Vermarktung! Am 19. und 20. März 2013 findet eine altlastentechnische Untersuchung des Geländes der ehemaligen „Schmirgelwarenfabrikation – MSO“ in der Waldstraße / Ecke Odenwaldring durch das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz statt.
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