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Solarkataster – Strom und Wärme vom Dach

Mit Hilfe des Solarkatasters der Stadt Offenbach am Main können von nun an Hausbesitzer mit wenigen Klicks ermitteln, ob die Dachfläche ihres Hauses für eine Solarstromanlage (Fotovoltaik) oder einen Sonnenkollektor für die Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung geeignet ist.

In der Kartendarstellung des Solarkatasters ist das Solarenergiepotenzial der Dachflächen in Offenbach dargestellt. Anhand der Einfärbung der Dachfläche ist die Eignung für Solar- oder/und Fotovoltaikanlagen  erkennbar. Die Karte ist ganz einfach mit einem Klick auf das nebenstehende Bild erreichbar. Für jede Dachfläche ist angegeben:

  • auf wie viel Quadratmetern Solarstrommodule oder solarthermische Kollektoren effizient installiert werden können
  • mit welchem Stromertrag zu rechnen ist
  • welches CO2-Einsparpotenzial vorliegt
  • ob kristalline oder Dünnschichtmodule besser geeignet sind.

Die Datengrundlagen stammen aus einer Laserscanner-Befliegung aus dem Jahre 2007. Details dazu sind unter dem Link "Methodik Solarkataster" aufgeführt. Schauen Sie doch einfach mal in das Kataster und finden Sie mit wenigen Klicks heraus, ob das Dach Ihres Hauses für eine Solarthermie- und/oder Fotovoltaikanlage geeignet ist.

Offenbachs Dächer haben Klimaschutz-Potenzial
Rund 17.000 Gebäude in Offenbach eignen sich für die Errichtung einer Fotovoltaikanlage, gut 23.000 für eine thermische Solaranlage. Die für Photovoltaikanlagen geeigneten Dachflächen bieten mit einer Fläche von 2,1 Millionen Quadratmetern Potenzial für einen Ertrag von rund 244.000 Megawattstunden Strom pro Jahr. Damit ließen sich jährlich über 144.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) einsparen.

Rechtliche Hinweise

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie Solaranlagen auf Ihrer Dachfläche oder auch an der Hauswand ohne weitere bauordnungs- oder planungsrechtlichen Formalitäten anbringen. In Anlage 2, Abschnitt I, Nr. 3.9 Hess. Bauordnung (HBO) sind „Solaranlagen, Sonnenkollektoren und Fotovoltaikanlagen in der Dachfläche, in der Fassade oder auf Flachdächern, im Übrigen bis zu einer Fläche von 10 qm“ als baugenehmigungsfreie Vorhaben aufgeführt. Weiter Informationen zum Denkmalschutz und gestalterischen Vorgaben...

Bau einer Solaranlage auf privaten Dachflächen

Der Bau einer Solaranlage ist eine Investition in die Zukunft, denn eine Solaranlage hat in der Regel eine Lebensdauer von mindestens 20 Jahren. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Solaranlagen: Anlagen, die Strom erzeugen (Fotovoltaik), und Anlagen, die warmes Wasser erzeugen (Solarthermie). Beide Anlagentypen können über 20 Jahre in Betrieb sein, ohne die Umwelt zu belasten und ohne klimaschädliches Kohlendioxid zu emittieren.
Bei den Fotovoltaikanlagen erhält man über 20 Jahre eine gesetzlich garantierte Vergütung für den produzierten Solarstrom. Bei den Solarwärmeanlagen spart man einen Teil der fossilen Brennstoffe wie Öl oder Gas ein. Außerdem erhält man zum Bau einer Solarthermieanlage einen Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Daher sollte man eine Solaranlage sorgfältig planen, damit man den größtmöglichen Nutzen von ihr hat.
Interessierte erhalten hier einen kurzen Fahrplan, wie man zur eigenen Solarthermie- oder/und Fotovoltaikanlage kommt. Die Ausführungen beziehen sich in erster Linie auf Fotovoltaikanlagen, sie können aber sinngemäß auch auf Solarthermieanlagen angewendet werden.

  1. Schritt: Ergebnisse der Computerauswertung überprüfen
  2. Schritt: Zustand des Dachs prüfen  
  3. Schritt: Fachliche Beratung vor Ort
  4. Schritt: Angebote einholen
  5. Schritt: Das A und O - eine sichere Finanzierung
  6. Schritt: Die Auftragserteilung
  7. Schritt: Der Startschuss - Die Anlage wird in Betrieb genommen

Förderprogramme

Fotovoltaik
Neue Fördersätze für Fotovoltaikanlagen! Die Förderung von Fotovoltaikanlagen erfolgt primär durch die garantierte Einspeisevergütung im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die Energieversor-gungsunternehmen beziehungsweise die Netzbetreiber sind nach dem EEG dazu verpflichtet, den Strom aus Fotovoltaikanlagen entsprechend zu vergüten. In der Regel wird hierzu mit dem Netzbertreiber ein Einspeisevertrag geschlossen. 
Weitere Informationen und aktuelle Vergütungssätze....

Solarthermie
Neue Fördersätze für thermische Solaranlagen! Eine Förderung für thermische Solaranlagen ist durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BafA) und durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unter bestimmten Bedingungen möglich. 
Aktuelle Informationen zu Basisförderung, Kombinations- und Effizienzboni...

Fotovoltaikanlagen auf öffentlichen Dachflächen in Offenbach

Im Jahr 2006 wurde die erste Fotovoltaikanlage durch den Stadtkonzern Offenbach auf einer öffentlichen Dachfläche – dem Deutschen Ledermuseum – eröffnet. Seitdem ist die Anzahl der Fotovoltaik-Anlagen auf städtischen Dachflächen auf rund 20 angewachsen – weitere werden folgen. Die Errichtung erfolgte in zwei Betreibermodellen. Weitere Informationen zu Bürgersolaranlagen und Dachpachtmodell...

Seitenende

Beratung

Amt für Umwelt, Energie und Mobilität &
Energiesparinitiative Offenbach
Berliner Straße 60
63065 Offenbach am Main*

Tel.: 069 / 8065 - 2557
Fax: 069 / 8065 - 2276
Mail: umweltamt@offenbach.de

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SUN-Area Methodik img

Neben dem lokalen Global-strahlungswert bestimmen Dachform und -größe, Neigung, Ausrichtung und Verschattung das solare Energiepotenzial des Gebäudebestands. Weiterführende Informationen finden Sie hier...