„Frankfurt braucht die gleiche Lärmobergrenze wie Berlin“ – Bürgermeister Peter Schneider sieht Landesregierung nach OVG-Urteil unter Druck
Das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg am 25. April zum Lärmschutz am Flughafen Berlin Brandenburg erhöht auch in Hessen den politischen Druck auf Einführung einer verbindlichen Lärmobergrenze.
kompletten Beitrag anzeigen- Der Kampf gegen Fluglärm geht weiter. Die Stadt Offenbach sieht sich gut aufgestellt
- Fluglärm – keine Erhöhung der Rückenwindkomponente
- Lärmschutzinitiative der Oberbürgermeister in der Rhein-Main Region
- Über 14.000 Bürger unterzeichneten Offenbacher Petition für eine Verminderung des Fluglärms
- Fluglärm vor der Landtagswahl
- Nachtflugverbot: Peter Schneider fordert stärkeren Schutz der Bevölkerung
- "Rückenwindkomponente" - Flughafenausbau
- Bürgermeister Peter Schneider übt harsche Kritik an „gewillkürten“ Gebietsgrenzen
Lärmaktionsplan
Für Großflughäfen mit mehr als 50.000 Flugbewegungen im Jahr ist gemäß § 47 d BImSchG ein Lärmaktionsplan aufzustellen. Der Entwurf des Lärmaktionsplans Hessen, Teilplan Flughafen Frankfurt/Main, wurde am 3. September 2012 öffentlich bekannt gemacht, bis zum 19. Oktober 2012 konnten Stellungnahmen zum Entwurf eingereicht werden.
Stellungnahme der Stadt Offenbach zum Entwurf des Lärmaktionsplans – Teilplan Flughafen
Der Magistrat hat am 10.10.2012 einstimmig die Stellungnahme der Stadt Offenbach zum Entwurf des Lärmaktionsplans – Teilplan Flughafen beschlossen und die Verwaltung beauftragt diesen beim Regierungspräsidium einzureichen.
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8,9 Mio EURO bringen den Bürgern wenig Entlastung: Weiß kritisiert Höhe des Regionalfonds
„Der Regionalfonds ist insgesamt viel zu klein, um die Bürger und die Kommunen bei ihren Aufwendungen für baulichen Lärmschutz entlasten zu können.“ Mit dieser Kritik reagiert Stadtrat Paul-Gerhard Weiß auf die Präsentation der Vorschläge des Forums Flughafen und Region (FFR) zur Verteilung der Mittel bei der Landesregierung. Bei nur 95 Mio. EURO Barmittel für die ganze Region mit einer großen Zahl an Hochbetroffenen habe das FFR nur den Mangel verwalten können. „Dass der Fonds obendrein weitgehend aus Steuermitteln bestehe und der Verursacher FRAPORT nur wenig beitrage sei ebenfalls inakzeptabel“, so Weiß.
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Protest kennt viele Wege - Ansprechpartner und Kontaktadressen
Seit dem Bau der neuen Nordwest-Landebahn gab es 36 (Stand: 01.10.2012) Montagsdemos im Airport-Terminal 1. Zudem gibt es neben der Beteiligung an Aktionen der jeweiligen Bürger-Initiativen weitere Möglichkeiten, sich direkt und unmittelbar zu äußern:
kompletten Beitrag anzeigenRückblick: "Die große Acht" im Hafen 2
Bei Dauerregen formierten sich zahlreiche Fluglärmopfer und Ausbaugegner am Sonntag, 14.10., auf der Wiese des Kulturzentrums Hafen2 zu einer großen Acht. "Kinder schlafen nicht von 23 bis fünf, daher ist die Acht für uns das Sinnbild für das Mindeste, nämlich acht Stunden Nacht", so Alex Braun vom Betreiberverein süßwasser e.V..
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Besuch beim FRA-Beschwerdemanagement
„Der Dialog mit den Anwohnern ist uns wichtig, daher betreiben wir auch das Infofon“, sagt Christoph Holschier von der Unternehmenskommunikation der FRAPORT AG. Seit Eröffnung der neuen Nordwest-Bahn im Oktober 2011 wird der Flughafenbetreiber von vielen Menschen als unmittelbarer Fluglärmversursacher identifiziert.
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„Man muss auch weiterhin dicke Bretter bohren“: Flughafendezernent Paul-Gerhard Weiß zieht Bilanz
Seit über zehn Jahren kämpft die Stadt Offenbach für einen verträglichen Ausbau des Frankfurter Flughafens, in den vergangenen sechs Jahren geschah dies unter Federführung des Flughafendezernenten Paul-Gerhard Weiß, dessen Amtszeit am 6. September endet. Im Rahmen einer Pressekonferenz zog er gemeinsam mit Dr. Rainer Geulen, Prozessbevollmächtigter der Stadt Offenbach, Dieter Faulenbach da Costa, Vorsitzender der AG Flughafen, und Jörg Becker, Fachberater der AG Flughafen, eine Bilanz. Da die Stadt Offenbach als Musterkläger gegen die Planfeststellung zugelassen war, steht ihr nun der Weg zum Verfassungsgericht in Karlsruhe offen.
kompletten Beitrag anzeigen- Stadt Offenbach zur Regierungserklärung von Posch: Regelungen der Nachtbetriebsruhe spiegeln nicht das Ergebnis der Mediation
- Offenbach erwägt einstweilige Anordnung gegen Neuregelung ohne Planergänzung
- Bürgerversammlung zum Flughafenurteil: Nachtflugverbot und weitere Konsequenzen
- Paul-Gerhard Weiß: "Veränderung von Routen muss in Fluglärmkommission"
- Weiß: Jetzt ist es höchste Zeit für aktiven Lärmschutz
- Eine ruhige Nacht alleine beschert noch keinen Freudentag – Teilerfolg für Offenbach
- Raumunverträglichkeit der neuen Landebahn eint die Region: Offenbach unterstützt gemeinsame Erklärung
Offenbach neu kartiert: Lärmschutzzonen und Siedlungsbeschränkungsbereich
Die Karten zeigen die Schutzonen (Tagschutzzonen, Nachtschutzzone) nach Fluglärmschutzgesetz und die prognostizierte Entwicklung des Fluglärms bis 2020 sowie den Siedlungsbeschränkungsbereich in der Stadt Offenbach.
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Probandenrekrutierung 2012 des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin
Welche Auswirkungen Fluglärm auf den nächtlichen Schlaf und das Wohlbefinden hat, untersucht die umfangreiche Lärmwirkungsstudie NORAH („Noise-Related Annoyance, Cognition, and Health“, deutsch etwa „Zusammenhänge zwischen Lärm, Belästigung, Denkprozessen und Gesundheit“) vornehmlich im Rhein-Main-Gebiet sowie teilweise auch in den Regionen um die Flughäfen Berlin-Brandenburg, Köln/Bonn und Stuttgart.
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„Wir wollen Ergebnisse“: Offenbacher übergeben mehr als 14.000 Unterschriften gegen Fluglärm an Deutschen Bundestag
Die Betroffenheit der Bürger verdeutlichen und den Lärmschutz rechtlich stärker verankern – das sind die Ziele der sogenannten Offenbacher Fluglärm-Petition. Exakt 14.096 Menschen haben die Petition für die Begrenzung des Fluglärms unterzeichnet, die engagierte Offenbacherinnen und Offenbacher nun an den Bundestagsabgeordneten Peter Wichtel übergaben.
- IHK-Veranstaltungsreihe „Offenbacher Dialog“ mobilisiert Fluglärmbetroffene
- Hand in Hand gegen den Fluglärm: Menschenkette am 24.Juni 2012
- Lebensräume – Flugrouten. Ausstellung in der Stadtkirche
- Es war, als hätt' der Himmel die Erde still geküsst: Eichendorffs Mondnacht gegen Fluglärm
- Lärmteppich: Strick-in auf dem Wilhelmsplatz
- Sternmarsch des Stadtschülerrates am 1.März 2012
- Ein Paket rote Karten für die Planfeststellung
- Weiße Laken gegen Fluglärm
- Statt Kultur: Riesenposter am Kaiserlei wirbt für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr
"Weckruf an die Kanzlerin" am 24.März im Terminal 1 des Frankfurter Terminals
Am 24. März demonstrierten auf allen deutschen Großflughäfen - Frankfurt, Berlin, München, Leipzig, Köln/Bonn und Düsseldorf - Menschen gegen den grenzenlosen Wachstum der Flughäfen und die katastrophalen Auswirkungen auf die betroffene Bevölkerung. Auch im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens hatten sich wieder mehrere tausend fluglärmgeplagte Anwohner aus der gesamten Region eingefunden, um gegen die Belastungen Zeichen zu setzen.
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