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Integration lebt von Engagement – doch im schulischen Bereich können nur ausreichende Finanzmittel langfristige Erfolge sichern

Offenbach, den 01.09.2010

Auf „Integrationstour“ mit Bürgermeisterin Simon besucht Landtagsabgeordnete Mürvet Öztürk Ganztagsklassenmodell der Goetheschule. Ein ganztägiges Bildungsangebot für Kinder im Grundschulalter verbessert nicht nur die Chancen von Kindern mit erhöhtem Förderbedarf – sondern ist vor allem bereits möglich und verfügt in Offenbach bereits über erste Praxiserfahrung.

Gruppenbild mit Goethe: Sabine Faller (Kita Goetheschule), Mürvet Öztürk, Schulrektor Erhard Storoschenko, Konrektorin Ulla Altwicker, Bürgermeisterin Birgit Simon (v.l.n.r.) und Mitarbeiter aus Öztürks Landtagsteam (hinten); Foto: M. Trümner-Friese
Gruppenbild mit Goethe: Sabine Faller (Kita Goetheschule), Mürvet Öztürk, Schulrektor Erhard Storoschenko, Konrektorin Ulla Altwicker, Bürgermeisterin Birgit Simon (v.l.n.r.) und Mitarbeiter aus Öztürks Landtagsteam (hinten); Foto: M. Trümner-Friese

Davon überzeugte sich die Sprecherin für Integration, Migration und Petitionen der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN, Mürvet Öztürk, die in Begleitung von Bürgermeisterin und Jugenddezernentin Birgit Simon im Rahmen ihrer Integrationstour durch Hessen in dieser Woche Offenbach besuchte.

Ihr Weg führte die Politikerinnen unter anderem in die Goetheschule, in der bereits seit WANN?? Schülerinnen und Schüler nach dem Offenbacher Ganztagsklassenmodell von morgens bis nachmittags von Lehrkräften und Erzieherinnen gemeinsam unterrichtet und betreut werden – in einem Kooperationsmodell von Schule und Jugendamt.

Vor Ort konnten sich Simon und Öztürk davon überzeugen, welche Erfolge möglich sind - vorausgesetzt, dass die einzelnen Akteure großes Engagement einbringen und die Kooperationsbereitschaft bei den beteiligten Institutionen entsprechend ausgeprägt ist.

Simon betonte, dass die „im Offenbacher Ganztagsklassenmodell praktizierte Verzahnung von Hort und Grundschule eine komplett neue Lernform für Grundschulkinder darstellt, in der individuelle Förderbedarfe optimal Berücksichtigt werden können – wenn, wie in den Offenbacher Schulen, Hürden der unterschiedlichen Institutionen überwunden werden.“

Öztürk, die ihre Tour nicht nur nutzen möchte, um „zu sehen, an welchen Stellen die einzelnen Maßnahmen greifen und welche Projekte in Sinne einer erfolgreichen Integrationsarbeit laufen, sondern auch um Schwachstellen aufzudecken und die Arbeit an diesen zu intensivieren“, nimmt von ihrem Besuch in Offenbach deshalb vor allem die Bestätigung mit, dass gerade im Bildungsbereich gut funktionierende Ansätze nicht an fehlenden Landesmitteln scheitern dürfen.

Weitere Programmpunkte der Landtagsabgeordneten bei ihrem Besuch in Offenbach waren ein Gespräch mit der Projektkoordinatorin des Modellprojektes Integration, Ana-Violetta Sacaliuk, sowie ein Besuch bei Quartiersmanager Marcus Schenk im Stadtteilbüro Nordend.