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Mehr Geld für Kreative: Neue Förderrichtlinie soll Potenziale freisetzen

Offenbach, den 16.08.2010, letzte Bearbeitung: 27.04.2012

Die Stadt Offenbach setzt sich verstärkt für die Kreativen ein: Auf Initiative von Bürgermeisterin Birgit Simon hat der Magistrat jetzt eine Richtlinie zur Förderung der Lokalen Ökonomie mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) verabschiedet. Das Projektvolumen aus dem Hessischen Programm zur Förderung regionaler Wettbewerbsfähigkeit beträgt rund 600.000 Euro. Davon profitieren gezielt alle Branchen und freien Berufe der Kreativwirtschaft im Bereich der Offenbacher Innenstadt, die nun ab sofort Förderanträge stellen können.

Geltungsbereich der Förderrichtlinie Lokale Ökonomie
Geltungsbereich der Förderrichtlinie Lokale Ökonomie

„Wir möchten die Entwicklungspotenziale der Kreativen in Offenbach für die Standortentwicklung nutzbar machen, denn Kreativität zahlt sich aus“, erläuterte Bürgermeisterin Simon. Ziel sei es, qualifizierte Kreative, etwa nach einem Abschluss an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach, an den Standort zu binden und damit auch Beschäftigung zu sichern.

Oberbürgermeister Horst Schneider lobte das gelungene ämterübergreifende Projekt – und speziell Dr. Matthias Schulze-Böing, Leiter des Amtes für Arbeitsförderung, Statistik und Integration, für das „Anzapfen europäischer Ressourcen“. 300.000 Euro und damit die Hälfte der Fördermittel kommen von der Europäischen Union, die andere Hälfte tragen Stadt, Verbände, soziale Träger und nicht zuletzt die geförderten Unternehmen.

Die Förderung richtet sich an Existenzgründer, Freiberufler oder Kleinstunternehmen mit maximal fünfzehn Mitarbeitern im Bereich Östliche Innenstadt und Nordend. „In diesem erweiterten HEGISS-Bereich gibt es ein besonderes Entwicklungspotenzial der Kreativen“, so Simon. Das praxisnahe Projekt beinhaltet die unterschiedlichsten Maßnahmen – vom Mietzuschuss über Finanzspritzen für Messebesuche, Kataloge oder den Internetauftritt bis hin zum Coaching. „Die individuelle Beratung gehört immer dazu, denn sie ist die beste Gewähr für eine hohe Wirksamkeit“, verdeutlichte Schulze-Böing. Das Projekt läuft bis 2013, die Höhe der Förderung liegt zwischen 1.000 und 10.000, in Einzelfällen bis 15.000 Euro.

Junge Kreative bräuchten zum einen Unterstützung bei der Existenzgründung, sagte Jürgen Amberger, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften. „Zum anderen können wir ihnen nun helfen, wenn der Betrieb anläuft und expandieren muss.“ Die Förderrichtlinie treffe genau den tatsächlichen Bedarf der Branche. Sie greife im Übrigen nur im Vorfeld – und nicht etwa für den Fall, dass sich jemand bereits finanziell übernommen habe.

Über die passgenaue Förderung für Künstler und Kreative freute sich auch Dr. Ralph-Philipp-Ziegler, Leiter des Forums Kultur und Sport. Und dass die Zusammenarbeit von Arbeitsförderung, Wirtschaftsförderung und Kultur in Offenbach wirklich beispielhaft sei, belege die Tatsache, dass sich nun schon Bundes-Kulturstaatsminister Bernd Neumann dafür interessiere: Er hat die Offenbacher eingeladen, ihr Modell in Sachen Kreativwirtschaft in Berlin vorzustellen.

Die Förderrichtlinie Lokale Ökonomie findet sich am Fuße dieser Seite.

Hinweis: Anträge können ab sofort gestellt werden! Weiteres hierzu siehe "Mehr zu diesem Thema" am Seitenende.

Weitere Auskunft zum EFRE-Programm „Lokale Ökonomie“ erteilen:


Stadt Offenbach am Main
Arbeitsförderung, Statistik und Integration
Berliner Straße 100
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069 8065-8200
Fax: 069 8065-8110
E-Mail: schulze-boeing@offenbach.de  


Stadt Offenbach am Main
Wirtschaftsförderung und Liegenschaften
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069 8065-2251
Fax: 069 8065-2054
E-Mail: juergen.amberger@offenbach.de  


Stadt Offenbach am Main
Forum Kultur und Sport
Herrnstraße 61
63065 Offenbach am Main
Tel.: 069 8065-2388
Fax: 069 8065-3270
E-Mail: ralph.ziegler@offenbach.de