under construction: die virtuelle Heimat der Offenbacher Kreativwirtschaft
Offenbach, den 25.05.2011“Usability”, “multitouch computing”, “narrative environments”, “user centered interface design” – Kreative sprechen ihre eigene Sprache und wollen entsprechend angesprochen werden. Jürgen Amberger, Chef der Wirtschaftsförderung hat die Zeichen der Zeit erkannt und mit Prof. Wolfgang Henseler, Gründer und Managing Creative Director des Offenbacher Designstudios SENSORY-MINDS für Neue Medien und innovative Technologien, einen ausgewiesenen Fachmann ins Boot geholt.
Seit die Stadt Offenbach Ende 2006 ein Gutachten in Auftrag gegeben hat, das die Unternehmen der so genannten Kreativwirtschaft in der Stadt erfasste und bewertete, wurde viele Anstrengungen unternommen, um Absolventen der HfG, kreativen Nachwuchs, Grafik- und Produktdesigner, Werbeagenturen, aber auch Softwareunternehmen sowie Film- und Tonstudio dauerhaft in Offenbach anzusiedeln. So ist das „Sommerfest der Kreativwirtschaft“ ein fester Termin für Vertreter der Branche und mit Ostpol, Waggon und hafen2 gibt es Orte zum interdisziplinären Austausch. „Kultur, Kreativität und Wirtschaft sind in Offenbach keine Gegensätze, sondern immer präsent und genießen unsere Aufmerksamkeit“, so Amberger.
Das Werben um die Branche zeigt Erfolg, daher gilt es nun alle Aktivitäten und Akteure besser zu bündeln und zu vernetzen, eben eine Internetpräsenz zu entwerfen, die speziell auf die Kreativbranche zugeschnitten ist.
„Übersichtlich und informativ“ soll der Auftritt sein, die Vielfalt der Branche zeigen und über alles, was in der Region passiert, informieren. Aber Kreative wollen auch selber aktiv werden, daher ist Interaktivität oberstes Gebot („aktiv und interaktiv“). Eine Plattform zum Austausch, gleichgültig, ob nun neue Büroräume, ein Musiker oder Kooperationspartner gesucht werden – der Internetauftritt der Offenbacher Kreativszene muss „kommunikativ & offen“ sein. Dass die Seiten „ansprechend und anregend“ daherkommen, reicht kaum aus, „jung und frisch“, “schön, aber mit Kratzspuren“, „inspirierend“ und „cool“ sollen sie sein. Nicht zuletzt: DAS Hauptmerkmal der Offenbacher Kreativszene zeigen, eben „besonders und authentisch“ sein.
Die Wünsche und Anforderungen sind also vielfältig und die Vertreter der umworbenen Spezies äußerst anspruchsvoll. Gemeinsam mit seinem Team hat Henseler im Rahmen einer Vorstudie qualifizierte Interviews mit Branchenvertretern in Offenbach geführt. Dabei kamen neben Dr. Ralf Ziegler, künstlerischer Leiter der Neuen Philharmonie Frankfurt und Leiter des Forums Kultur und Sport, und Thomas Kypta , Geschäftsführer der Kommunikationsagentur etage3, auch HfG-Student und Stadtführer Loimi Brautmann zu Wort.
Die hohe Komplexität der gewünschten Seite schreckt Henseler nicht, ganz im Gegenteil freut er sich auf die vor ihm liegende Aufgabe, die unterschiedlichen Applikationen und Wünsche zu einem großen Ganzen zu verdichten ohne sie zu verkomplizieren. „Denn“, so der Kreative“, „trotz der Vielzahl der unterschiedlichen Inhalte soll die Seite anwenderfreundlich und übersichtlich sein. Wir stellen den Rahmen, den die einzelnen Teilnehmer dann mit Leben füllen können. “ Er geht davon aus, dass die Seiten, sobald sie einmal in Schwung sind, selber laufen und die Teilnehmer die Inhalte später auch selber kontrollieren und moderieren.
Spezielle Inhalte werden auch in Zukunft von der Wirtschaftsförderung Offenbach gepflegt. Sie ist Initiator des neuen Internetauftritts und Ansprechpartner rund um alle Belange von Kreativen und Wirtschaftstreibenden in der Stadt. Mitte Mai erst hat der Magistrat grünes Licht zur Umsetzung gegeben und bis Ende des Jahres will SENSORY-MINDS der Kreativbranche in Offenbach jetzt eine neue virtuelle Heimat gestalten und programmieren. Die Seite „dockt“ dann an den bestehenden Auftritt unter www.offenbach.de an.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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