Tradition und Reform - Jüdisches Leben in Offenbach
Seit dem frühen 19. Jahrhundert war die jüdische Gemeinde Offenbach bestrebt, die Werte, Normen und Rituale des Judentums in Einklang zu bringen mit der modernen bürgerlichen Gesellschaft. Die Reformbewegung prägte mehr als ein Jahrhundert das jüdische Leben in der Stadt und brachte Persönlichkeiten von internationalem Rang hervor.
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Stadtplan zu historischen Stätten des jüdischen Lebens in Offenbach erschienen
"Sachor – Orte der Erinnerung“ lautet der Titel des Stadtplans, den die Max Dienemann / Salomon Formstecher zur Geschichte der Offenbacher Juden herausgegeben hat. „Sachor – Erinnere dich“: Dieser hebräisch-biblische Imperativ ist Leitgedanke des Stadtplans, anhand dessen jeder der 300-jährigen Geschichte dieser jüdischen Gemeinde selbst nachspüren kann.
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Prof. Alfred Jacoby: „In Offenbach gibt es einfach ein Verständnis für jüdisches Leben"
In Offenbach steht die erste Synagoge, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Hessen errichtet wurde. Gegen die Erwartungen selbst Jüdischer Verbände verzichtete eine kleine Gruppe Überlebender des Holocausts darauf, nach Israel auszuwandern und gründete stattdessen wieder eine Jüdische Gemeinde in Offenbach. Diese Gemeinde feiert in diesen Monaten ihr 300-jähriges Bestehen. Simone Kaucher-Quade von der Online-Redaktion sprach mit dem Vorsitzenden Professor Alfred Jacoby.
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Besuchen Sie das jüdische Gräberfeld auf dem Alten Friedhof
Seit 1861 existiert der jüdische Friedhof, der sich an der Ostseite des Alten Friedhofs anschließt. Dort befinden sich die Grabsteine einiger herausragender Vertreter der Offenbacher Sozial-, Wirtschafts- und Geistesgeschichte, die jüdischen Glaubens waren. Folgen Sie dem ehemaligen Stadtarchivar Hans-Georg Ruppel auf seinem Rundgang.
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