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Ausstellungen 2014

Copyright Abbildung: Bernd Fischer

Rückblick: Menschen. Ausstellung von Bernd Fischer im Klingspor Museum (10. Mai bis 13. Juli 2014)

Auf Einladung des städtischen Kulturbüros wurde am 10. Mai die Ausstellung „Menschen.“ von Bernd Fischer im Klingspor Museum Offenbach eröffnet. Menschen. ist eine internationale Porträtarbeit des Künstlers Bernd Fischer mit Bildern und Texten, die in zehn Sprachen übersetzt worden sind. Porträtiert sind 18 Menschen, die im Auftrag verschiedenster Länder und Ideologien Menschenrechtsverbrechen begangen haben und deshalb rechtskräftig verurteilt worden sind. Die Bilder zeigen die weitestgehend auf ihr Antlitz reduzierten Menschen ohne ihre gesellschaftlichen Status-Merkmale. Die Tafelbilder im Format 26 x 19,5 cm sind im analogen Siebdruckverfahren mittels vielfältiger Rastergrößen, Rasterformen und Rasterwinkelungen mit Sonderfarben erstellt. Ausgangsmaterial waren Fotografien. Die Texte beschreiben die einzelnen Biografien, die Tathintergründe, die juristischen Verfahren und benennen die Textquellen. Die Menschen sind anonymisiert. Die Bild- und Textzuordnungen sind nicht benannt bzw. als Aufgabe an den Betrachter übertragen. Menschen. – ein Werk der Bildenden Kunst, versteht sich weniger als eine politische denn als eine existentielle Fragestellung.

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Rückblick: „Von der Straße her“. Graphische Kunst aus dem Besitz der Mitglieder der NaturFreunde in Offenbach.

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 21. Mai bis 13. Juli 2014

Die NaturFreunde Offenbach öffneten aus Anlass ihres 100. Geburtstags ihre Schränke und zeigten ihre illustrierten Bücher und Grafiken. Als Teil der Arbeiterbewegung begriffen die Mitglieder der NaturFreunde Kunst als Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung aber auch als Möglichkeit der Emanzipation und der kulturellen Teilhabe. Arbeiten von Käthe Kollwitz und Frans Masereel, HAP Grieshaber oder Gertrude Degenhardt zeugen von der Sammelleidenschaft und dem Engagement der Mitglieder und unterstreichen den Anspruch, die Kunst "von der Straße her" gesammelt allen Schichten zugänglich zu machen.

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Farbwechsel Grün. Ines v. Ketelhodt. (Texte: Virginia Woolf.) Flörsheim, 2011.

Rückblick: Farbe bekennen

Ausstellung im Klingspor-Museum bis 13. Juli 2014

Im Mittelpunkt einer Kabinettausstellung aus eigenen Beständen stand die Farbe als Bedeutungsträger. Die opulenten Bücher teilen ihre Inhalte eher unterschwellig als durch buchstäblichen Text mit. Entscheidend ist Farbe als Mittel der Bedeutung eingesetzt. Das macht die Bücher geheimnisvoll. Ihre visuelle Fülle und Schönheit erweist sich bei näherem Hinschauen als lesbar. Bücher, die über ein insofern wohl kalkuliertes Kolorit verfügen, ziehen das Auge des Betrachters an und öffnen sich dem erkundenden Blick. Seitenweise Augenweiden waren zu entdecken.

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Karlgeorg Hoefer

Rückblick: Schwungvoll. Karlgeorg Hoefer zum 100. Geburtstag

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 16. März bis 11. Mai 2014

Zum 100. Geburtstag von Karlgeorg Hoefer (1914 – 2000) zeigte das Klingspor-Museum eine Retrospektive seines Werks. Hoefers breitgefächertes Oeuvre umfasst sowohl freie kalligraphische Arbeiten als auch angewandte Arbeiten, u.a. Typedesign und Entwürfe für Tapisserien. Über Jahrzehnte prägte er als Lehrer den Schriftunterricht an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung und gründete die Schreibwerkstatt für Jedermann in Offenbach. Neben den Exponaten aus den reichhaltigen eigenen Beständen waren Arbeiten aus Familienbesitz zu sehen.

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Werkstatt Rudolf Koch

Rückblick: Glanzvoll. Werke von Rudolf Koch und Alfred Kubin

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 16. März bis 11. Mai 2014

Ein einzigartiger Schatz des Museums sind die Schriftteppiche des renommierten Schriftkünstlers Rudolf Koch und seiner Werkstatt. Die großformatigen Tapisserien mit biblischen Texten konnten 2013 aufwendig restauriert werden. Eine weitere Zimelie ist die Folge von Original-Federzeichnungen zu „Der Prophet Daniel“ von Alfred Kubin aus dem Jahr 1913. Sie konnte mit Hilfe eines Spendenaufrufs des Magazins „ Ars pro toto“ der Kulturstiftung der Länder restauriert werden. Den österreichischen Zeichner und Illustrator Alfred Kubin (1877-1959) zeichnen seine bedrohlich wirkenden symbolischen Bildwelten aus. Auf Anregung von Franz Marc widmete er sich dem Stoff und visualisierte meisterhaft die düsteren Visionen.

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Rückblick: Kriegszeit. Grafik und Texte aus der Zeit des Ersten Weltkriegs

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 16. März bis 11. Mai 2014

Zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren zeigte das Klingspor-Museum ausgewählte Grafiken zu Themen des Krieges. Im Mittelpunkt standen die Periodika "Kriegszeit. Künstlerflugblätter" und "Der Bildermann". Sie belegen den Wechsel von Künstlern in ihrer Einstellung zum Krieg, von Zustimmung zu schroffer Ablehnung. Weitere Beispiele enthält die Zeitschrift "La Grande Guerre par les artistes", Paris 1914/15, darunter Grafiken von Frans Masereel.

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Ausstellungen 2013

Kinderwelten 2013

Rückblick: Kinderwelten. 58. internationale Kinderbuchausstellung.

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 7. Dezember 2013 bis 2. März 2014

Trotz des Aufkommens zahlreicher neuer Medien ist die Faszination des Bilderbuchs ungebrochen. Neuerscheinungen aus zahlreichen Ländern laden zum Schauen und Blättern ein. Die Bücher sind nicht nur ein optischer Genuss, sondern spiegeln darüber hinaus die Bildsprache der Gegenwart wider und fungieren anhand ihrer Themenstellungen gleichsam als Indikator gesellschaftlicher Prozesse.
Bei dieser Ausstellung zahlen Kinder bis 14 Jahre keinen Eintritt. (Die Kosten übernimmt die Vereinigung Freunde des Klingspor-Museums e.V.)

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Länderboten: Eritrea

Rückblick: Wege zu Büchner

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 4. Dezember 2013 bis 2. März 2014

Zu Georg Büchners 200. Geburtstag zeigte das Klingspor-Museum zeitgenössische Inszenierungen seiner Werke. Die Arbeiten von Barbara Fahrner und Robert Schwarz schaffen Laut- und Klangbilder, die der Eindringlichkeit der Sprache Büchners neue Begegnung öffnen. Heiner Blum, Anny Öztürk, Sibel Öztürk zeigten Porträtzeitungen zu Offenbacher Persönlichkeiten.

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Burgi Kühnemann

Rückblick: Tierisch menschlich. Burgi Kühnemann. Fabeln von La Fontaine.

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 13. Oktober bis 24. November 2013

Seit vielen Jahren hat sich Burgi Kühnemann dem Unikatbuch verschrieben. Malend, schreibend und collagierend verleiht sie literarischen Vorlagen eine neue Deutungsebene. Ihre Bücher sind Übermalungen und Überschreibungen antiquarischer Bücher, deren vorhandenes Bildmaterial sie raffiniert in ihre Arbeiten integriert, dabei lässt sie sich in der Gestaltung ihrer Bücher von dem vorgefundenen Material inspirieren.
Die Ausstellung widmet sich ihrer Auseinandersetzung mit den Fabeln La Fontaines. In ihren opulenten Malerbüchern verbindet sie die pointierten Texte aus dem 17. Jahrhundert mit treffsicheren bissigen Tierdarstellungen, die allzu Menschliches aufweisen.

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Peiffer-Watenphul

Rückblick: Blumen zum Geburtstag

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 28. September bis 24. November 2013

Das Klingspor-Museum feiert seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlass zeigen wir einen bunten Strauß von Büchern mit Pflanzendarstellungen. Blumen bezaubern durch ihre Vielfalt und Schönheit. Zugleich sind sie Sinnbild für Werden und Vergehen und somit gleichsam Metapher für das menschliche Leben. Die Motive umfassen ein Spektrum von floraler Ornamentik bei William Morris über die als Bestimmungsbücher gedachten Blumenbücher von Rudolf Koch und Josef Weisz, den zarten Blumenmotiven bei Henri Matisse bis hin zur höchst symbolischen Blütendarstellung im zeitgenössischen Künstlerbuch. Zum ersten Mal gezeigt werden farbige Zeichnungen von Else Klingspor aus Privatbesitz.
Hier der Link zu einem kurzen Film auf YouTube mit Impressionen der Ausstellungseröffnung: Eröffnungsfilm (erstellt von VON SLATOW ideeratio, Agentur für Kommunikation, Offenbach)

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Gold für ein Päckchen: Michael Eibes mit dem Geschäftsbericht der Deutschen Post AG. Gestaltung hw.design, München

„Gute Gestaltung“: Bis 15. September zeigt der Deutsche Designer Club ausgezeichnete Arbeiten im Klingspor-Museum

Design kennt viele Spielarten, kaum ein Bereich des täglichen Lebens, der nicht von Form und Ästhetik durchdrungen ist. Ob Interieur, alltägliche Gebrauchsgegenstände, Zeitungsanzeigen oder Plakatkampagnen: über den Erfolg eines Produktes entscheidet nicht nur der Inhalt, sondern auch eine ansprechende Gestaltung.

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Deutscher Designer Club

Rückblick: Preisgekrönte Arbeiten des Deutschen Designer Clubs

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 12. bis 15. September 2013

Der Deutsche Designer Club e.V. (DDC) präsentierte vom 11. bis 15. September 2013 die ausgezeichneten Arbeiten des Wettbewerbs Gute Gestaltung 13 im Klingspor-Museum Offenbach. Der Wettbewerb zeichnet gestalterisch hervorragende Arbeiten aus allen Gestaltungsdisziplinen aus, die für die Märkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz entwickelt wurden. Durch die Ausstellung von prämierten Designprojekten will der DDC das Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit für Design als unverzichtbaren Faktor des wirtschaftlichen Erfolges fördern.

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Max Huber

Rückblick: Fern und nah im Gegenüber - Max Huber, Takashi Kono, Aoi Kono

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 20. Juli bis 8. September 2013

Mit Takashi Kono (1906 – 1999) und Max Huber (1919 - 1992) würdigte das Klingspor-Museum zwei herausragende Grafikdesigner, die ihre Zeit auf höchst unterschiedliche Weise geprägt haben und internationale Beachtung fanden. Die Protagonisten aus Japan und der Schweiz stammen aus Ländern, die maßgebliche Impulse für künstlerisches Plakat und Grafikdesign gaben. Gezeigt wurden außerdem Arbeiten der japanisch-schweizerischen Künstlerin Aoi Kono.

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Nur von Augenblickes Dauer

Rückblick: "... nur von Augenblickes Dauer ..."

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 18. Mai bis 7. Juli 2013

Tanja Leonhardt, Nora Schattauer, Gabrielle Hattesen und Ingrid Heuser zeigten Arbeiten, die das Ephemere in den Mittelpunkt stellen. Transparenz und Schwerelosigkeit charakterisieren die Installationen, die mit den Gegenpolen von Dauer und Vergänglichkeit spielen. Schrift, deren primäre Aufgabe es ist, Gedanken und Sprache zu bannen, findet sich in Situationen der Vergänglichkeit.

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Schneidler

Rückblick: Buch, Kunst, Schrift. F. H. Ernst Schneidler

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 10. März bis 5. Mai 2013

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zeigte das Klingspor-Museum eine Retrospektive des Werkes von Ernst Schneidler (1882 – 1956). Er gehörte zu den bekanntesten Schriftdesignern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und übte großen Einfluss als Begründer der sogenannten Stuttgarter Schule auf die Typographie aus.

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Wasserfalten

Rückblick: Wasserfalten

Ausstellung im Klingspor-Museum vom 27. Januar – 5. Mai 2013

Leporello-Objekte der Schweizer Buchbinder „buchundform“ Edwin Heim, Ceno Ruepp, Hansruedi Zoller, Gast: Lore Hübotter, Bremen.

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Buch des Monats

Hans-Peter Feldmann

Künstlerbücher im Kontext von Fotografie - Hans-Peter Feldmann. Ein Vortrag von Nadine Nitsche.

Den folgenden Vortrag hielt Nadine Nitsche anlässlich der Veranstaltungsreihe "Buch des Monats" im Klingspor-Museum am 5. Oktober 2012.
Nadine Nitsche hat ein Praktikum im Klingspor-Museum absolviert und hat sich während ihres Studiums der Kunstgeschichte und Buchwissenschaft auf das Feld Künstlerbuch spezialisiert.

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Preise

Uwe Loesch

Uwe Loesch erhält den Jan Lenica Preis

Der Kommunikationsdesigner Uwe Loesch, der eng mit dem Klingspor-Museum verbunden ist, erhält für sein Gesamtwerk den Jan Lenica Preis. Auf René Wanners posterpage finden Sie Informationen zum Preis und zur Gestaltung der Plakatserie Uwe Loeschs anlässlich des 60. Geburtstags des Klingspor-Museums.

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Preisträger des Rudo Spemann Preises 2011

Rudo Spemann Preis 2011

Der Rudo Spemann-Preis 2011, dotiert mit 2.500 €,
geht an Thomas Reuter, Student an der Hochschule für Gestaltung Offenbach a.M.

In ihrer Sitzung am 07.06.2011 hat die Jury über die Vergabe des Spemann-Preises entschieden, der zu Ehren des 1947 in russischer Kriegsgefangenschaft gestorbenen Schriftkünstlers Rudo Spemann (1905 – 1947) alle 2 Jahre von der Stadt Offenbach a.M. vergeben wird.

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Gutenberg-Preis 2009 für Uwe Loesch

Der Kommunikationsdesigner Uwe Loesch wurde mit dem Gutenberg-Preis 2009 der Stadt Leipzig ausgezeichnet. Loesch gehöre zu den "weltweit profiliertesten und einflussreichsten Kommunikationsdesignern, gleichermaßen innovativ in den Bereichen Typographie, Plakat- und Buchgestaltung sowie Anwendung der Fotografie", heißt es in der Begründung der Jury.

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Ältere Meldungen

Inkunabel

Kostbare Frühdrucke: Horst Manteuffel schenkt dem Klingspor-Museum wertvolle Inkunabeln

In Offenbach zuhause, gilt Horst Manteuffel das literarische und philosophische Leben vornehmlich der Antike, rund um das Mittelmeer, als seine geistige Heimat. Der Lehrer für alte Sprachen hat sich indes nicht damit begnügt, die Texte ihm wichtiger Autoren wie Aristoteles, Ovid oder Augustinus rein als Lesestoff aus dieser oder jener heute leicht zu erreichenden Ausgabe zu studieren - ihm geht es vielmehr um die sichtbar nachzuvollziehende Auffindung und Publikation der Texte in der Zeit der Spätgotik und Renaissance, die sich in unvergleichlicher Weise um die Fortexistenz des fundamentalen Gedankenguts verdient machte; und dies in Beispielen sorgfältigster Drucklegung manifestierte.

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Barbara Fahrner

Neue Dauerleihgabe der SOH im Klingspor-Museum: Künstlerbuch von Barbara Fahrner

Die zweite Ausstellung der Reihe „Die Bilder der Buchkünstler“ in den Räumen der Stadtwerke Holding Offenbach (SOH) ging zu Ende. Sie zeigte Grafiken und Malerei der Frankfurter Künstlerin Barbara Fahrner. Das Klingspor Museum, das die Reihe betreut, hatte die international arrivierte Künstlerin ausgesucht, weil ihre Zeichnungen und Drucke eine Sphäre der Verbindung zwischen Pflanzenwelt und Betrachtungen zum Denken des ZEN-Buddhismus aufführen. Unterschiedliche Grade der Abstraktion und die Differenziertheit des Ausdrucks prägen die Sprache der Zeichnerin.

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