Offenbach: Ein Stadtrundgang in Bildern
Offenbach, das ist für viele Ortsfremde eine Liebe auf den zweiten Blick. Denn der Charme dieser Stadt verbirgt sich oft hinter nüchterner Funktionalität. Begleiten Sie uns auf einem Stadtrundgang in Bildern, um der Tradition und dem eigenen Charakter der Stadt nachzuspüren.
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Der Wetterpark: Sonne, Wind und Wolken auf der Spur
Wer die Wetterstadt Offenbach besucht oder sogar hier zu Hause ist, der möchte vielleicht etwas besser darüber Bescheid wissen, was es mit Hochs und Tiefs so auf sich hat. Bei einem Spaziergang durch den Wetterpark können Sie allerlei über Sonne, Wind und Wolken erfahren. Der Erlebnispark wurde 2005 eröffnet und lässt sich sowohl auf eigene Faust als auch mit kompetenter Führung erkunden. Besuchen Sie hier den Wetterpark im Web.
1984: Gute Stube eingeweiht
Wenn in einer Stadt gesagt wird. diesen oder jenen Bau hätten die Bürger sich selbst errichtet, ist damit in der Regel einer aus alter Zeit gemeint. Ein Dom vielleicht, ein Rathaus, ein Hochzeitshaus. Ein Haus jedenfalls, das die Gemeinschaft der Bürger wünschte, zur gemeinsamen Nutzung wie auch zur Selbstdarstellung. In Offenbach gibt es dafür ein Beispiel aus jüngster Zeit: 1984 gab sich die Stadt das Büsingpalais zurück.
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Der Ludo-Mayer-Brunnen am Schnittpunkt zwischen Renaissance und Moderne
Der Ludo-Mayer-Brunnen hat sicherlich einen der interessantesten Standorte im Offenbacher Stadtgebiet. Dort, im Innenhof der Hochschule für Gestaltung, trifft das moderne Offenbach auf seine Wurzeln. Quasi von Angesicht zu Angesicht stehen sich das Gebäude der 1910 bis 1913 errichteten Technischen Lehranstalten und die Renaissance-Fassade des Isenburger Schlosses aus dem 16. Jahrhundert.
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Offenbacher Bildhauer Gassenmeyer schuf den Brunnen am Marktplatz
Im Wettbewerb um die schönste Brunnenanlage für den neugestalteten Offenbacher Marktplatz entschied sich eine Jury im Mai 1969 für den Entwurf des Bildhauers Ottomar Gassenmeyer. Sein Brunnen aus Bronzeguss sollte eine Höhe von 3,80 Meter erreichen und mit drei Stelzenbeinen auf dem genauen Schnittpunkt der Frankfurter Straße mit dem Marktplatz aufgestellt werden. Von dieser Idee wich man allerdings in mehreren Punkten ab.
mehr ...1773: Ministers Goldenes Haus an der Frankfurter Straße
Das Haus mit der Nummer 44 steht seit 235 Jahren an der Frankfurter Straße. Aber man sieht es nicht. Bevor der schweifende Blick die Fassade erreicht, wird er von Schaufenstern abgefangen. Im Erdgeschoss ist das ein Geschäftshaus wie viele andere. Erst oberhalb der Läden lässt sich erahnen, dass es Geschichte haben muss.
mehr ...1891: Ein Geleitsstraßen-Haus kann erzählen
Das Haus Geleitsstraße 109 ist eine unauffällige Villa in dem historisierenden Stil, den die Zeit um 1900 schätzte. Nichts deutet darauf hin, dass sich hier historische Stränge zu Politik und Literatur aufnehmen lassen. Es ist das Elternhaus des Schriftstellers Bernard von Brentano (1901-1965) und seines Bruders Heinrich (1904-1964), des ersten Außenministers der Bundesrepublik Deutschland.
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