Der Alte Friedhof - idyllischer Park und letzte Ruhestätte bedeutender Offenbacher
Märchenhaft mutet der Alte Friedhof an. Wer ihn über den Westeingang, Friedhofstraße 21, betritt, der wird schnell gewahr, was den eigentümlichen Charakter der 1832 angelegten Begräbnisstätte ausmacht. Hohe, teilweise mehr als 100 Jahre alte Bäume geben der denkmalgeschützten Anlage einen parkähnlichen Charakter. Aufwändig gestaltete Monumente, verspielte Engelfiguren und andere Skulpturen machen ihn kulturhistorisch bemerkenswert. Und auch stadtgeschichtlich ist der Alte Friedhof interessant: Persönlichkeiten, die die Wirtschaft, das politische und kulturelle Leben in Offenbach und teilweise auch darüber hinaus geprägt haben, sind auf dem Alten Friedhof begraben.
Unternehmen Sie einen Rundgang über den Alten Friedhof
Der ehemalige Stadtarchivar Hans-Georg Ruppel erläutert auf unserem digitalen Rundgang 18 stadthistorisch bemerkenswerte Stationen: Dazu zählen die Grabstätten wirtschaftlich, politisch oder kulturell bedeutsamer Offenbacher Familien und Einzelpersonen sowie Gedenkstätten, die an herausragende Ereignisse der Offenbacher Geschichte erinnern.
Wer die Erläuterungen zum Anlass für einen Spaziergang über den Friedhof (Haupteingang Friedhofstraße 21) nehmen will, der findet am Fuß jeder Seite eine Friedhofskarte als PDF-Datei, die das Auffinden der Stationen erleichtert.
Besuchen Sie das jüdische Gräberfeld auf dem Alten Friedhof
Seit 1861 existiert der jüdische Friedhof, der sich an der Ostseite des Alten Friedhofs anschließt. Dort befinden sich die Grabsteine einiger herausragender Vertreter der Offenbacher Sozial-, Wirtschafts- und Geistesgeschichte, die jüdischen Glaubens waren. Folgen Sie dem ehemaligen Stadtarchivar Hans-Georg Ruppel auf seinem Rundgang.
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