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Auf den Spuren der Hugenotten in Offenbach

Dieses Motiv markiert den Routenverlauf

Blick in die Offenbacher Geschichte

Offenbach ist bunt, vielfältig und steckt voller Ideen. Menschen von nah und fern bringen diese Ideen mit. Das hat in Offenbach Tradition. Die Entstehung von Manufakturen und Entwicklung zur späteren Industriestadt verdankt Offenbach auch dem Zuzug hugenottischer Glaubensflüchtlinge im 17. und frühen 18. Jahrhundert. Sie waren versierte Kaufleute und tüchtige Handwerker. Vom isenburgischen Landesherren Graf Johann Philipp mit besonderen Privilegien ausgestattet, entfalteten die Zuwanderer ihr Gewerbe und bewirkten ein Offenbacher Wirtschaftswunder.

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Die wichtigsten Stationen

Die Französisch-Reformierte Kirche

Französisch-Reformierte Kirche und Pfarrhaus

Was ist das für ein kleines Kirchlein, das sich mitten in der City gegen die moderne Bürohausarchitektur in seiner Umgebung behauptet? Es ist die Französisch- Reformierte Kirche. Ihr Grundstein wurde im Jahr 1717 gelegt. Am 1. Mai 1718 feierte die Gemeinde der hugenottischen Glaubensflüchtlinge die Eröffnung. Das Kirchengebäude war Ausdruck der Religionsfreiheit, die der isenburgische Landesherr Graf Johann Philipp den Einwanderern zubilligte. 1698/99 waren die ersten Flüchtlinge in Offenbach angekommen.

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Am Offenbacher Wochenmarkt erinnert eine Tafel an die einstige Seidenfärberei André.

Ehemalige Textilfabrik André am Wilhelmsplatz

Der Wilhelmsplatz ist ein Muss für jeden Offenbach-Besucher. Hier, im Herzen der Stadt, lässt sich die Offenbacher Wesensart authentisch erfahren. Vor allem an Markttagen (dienstags, freitags und samstags) kommt man hier leicht mit Einheimischen ins Gespräch, denn der Duft von Blumen und frischen Früchten, von mediterranen Köstlichkeiten und von Gemüse aus den Gärten der Region weckt die Freude am Genießen jenseits der Hektik.

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Der Barnradbau beherbergt das Haus der Stadtgeschichte

Haus der Stadtgeschichte

Wegen seines Domizils und seines Angebots hat es das Offenbacher Haus der Stadtgeschichte gleich zweifach verdient, eine Station des Hugenotten- und Waldenserpfades zu sein. Museum und Archiv der Stadt sind im historischen Bernardbau untergebracht, einst Sitz der Tabakfabrik Gebrüder Bernard. Die Familien Bernard und d’Orville waren ehemals Teilhaber des 1733 gegründeten Unternehmens. Die d’Orvilles, hugenottischer Abstammung, prägten mit den Andrés das kulturelle Leben im Offenbach der Goethezeit.

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Verlag Johann André - heute Musikhaus André

Im Herzen der Einkaufszone befindet sich noch heute das traditionsreiche Musikhaus André, das für Instrumente und Zubehör, Musikelektronik und Noten über die Stadtgrenzen hinaus ein Begriff ist. Im Jahr 1774 gründete Johann André in Offenbach einen Musikverlag, der rasch überregionale Geltung erlangte. Sein Sohn Johann Anton erwarb 1799 von Mozarts Witwe Constanze den Großteil der Notenhandschriften des Komponisten. Es handelte sich um mehr als 273 zumeist unveröffentlichte Werke.

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Der Flyer zur Route

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Hier gibt es den Flyer

Haus der Stadtgeschichte
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63065 Offenbach

Stadtbibliothek / Bücherturm
Herrnstraße 84
63065 Offenbach

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Salzgässchen 1
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