Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht? Genderspezifische Aspekte der Finanz- und Wirtschaftskrise
Tagung am 28.1.2010„Hätten die Lehman-Sisters etwas anders gemacht?“ ist eine der Fragen, die im Rahmen einer fachtagung behandelt werden soll. In der gegenwärtigen Diskussion zur Finanz- und Wirtschaftskrise bleiben die geschlechtsspezifischen Aspekte der Krise und die unterschiedlichen Auswirkungen auf Frauen und Männer fast unbeachtet. Weder in der Ursachenanalyse noch in den Lösungsmöglichkeiten spielt das Geschlechterverhältnis eine Rolle und im öffentlichen Diskurs melden sich kaum Frauen zu Wort. Aber die Krise nimmt alle in Haftung.
Bei der Fachtagung geht es darum, unterschiedliche Blickwinkel auf Ursachen, Akteure, Akteurinnen und Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu ermöglichen und Ansätze zur strukturellen Veränderung ökonomischer Strategien und Institutionen aufzuzeigen.
Mit Beiträgen von:
- Prof. Dr. Brigitte Young, Universität Münster
zur Weiblichen Schuldenfalle aus der Finanz(Subprime)Krise - Dr. Sabine Reiner, ver.di Bundesvorstand zu
Gender-Aspekten von Konjunkturpaketen und schwarz-gelber Antikrisenpolitik - Prof.Dr. Friedhelm Hengsbach, S.J., Phil..-Theol. Hochschule Sankt Georgen zu
Zocken? Schaffen? Heilen? und der Zukunft der Arbeit als die Arbeit am Menschen - Prof. Dr. Dr. Rolf Haubl, Direktor des Sigmund-Freud-Instituts zum
Umgang von Frauen und Männern mit Geld und der Frage ob es die Lehman-Sisters anders gemacht hätten.
- Beginn der Veranstaltung:
- 28.01.2010, 09:00 Uhr
- Ende der Veranstaltung:
- 28.01.2010, 16:30 Uhr
- Veranstalter:
- Eine Fachtagung der LAG der Hessischen Frauenbüros, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung, dem Bildungswerk ver.di Hessen mit Unterstützung der DEKA-Bank Frankfurt
- Veranstaltungsort:
- Deka-Bank
- Adresse:
- Mainzer Landstraße 16
60325 Frankfurt am Main
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