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Sicherheit ist ein Grundbedürfnis menschlichen Zusammenlebens und eine Voraussetzung für ein funktionierendes Gemeinwesen. Nicht zuletzt ist dies ein wesentlicher Teil der Lebensqualität. Die Ängste der Menschen vor gewaltsamen Übergriffen auf ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Eigentum müssen ernst genommen werden, auch wenn Sicherheitsgefühl und die tatsächliche Bedrohung durch Kriminalität, die durch amtliche Statistik nachgewiesen wird, oftmals offensichtlich auseinander fallen.
Ein gesundes Gemeinwesen, kann sich nur in einer sicheren Atmosphäre entwickeln. Ordnung ist die Voraussetzung dafür. Unordnung und Schmutz bilden den Nährboden für angstmachendes Milieu. Beeinträchtigungen der öffentlichen Ordnung müssen deshalb in die Präventionsüberlegungen einbezogen werden. Konfliktfelder und deren Ursachen müssen frühzeitig erkannt, Präventivmaßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden. Eine nachhaltig wirkende Strategie der Kriminalprävention muss der Ursachenvielfalt Rechnung tragen. Das erfordert insbesondere eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Stadt Offenbach mit der Polizei. Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die Polizei und Justiz allein nicht bewältigen können. Neben der besonderen Verantwortung von Stadtverwaltung und Polizei können in Offenbach tätige Verbände, Vereine und Organisationen ihren spezifischen Beitrag durch ihre Mitarbeit an einem übergreifenden kriminalpräventiven Offenbacher Gesamtkonzept leisten. Das dabei entstehende Netzwerk der an der Prävention Beteiligten unterstützt und erleichtert die Umsetzung der Präventionsziele. In diesem Sinne verstandene Kriminalprävention umfasst die Gesamtheit aller Bemühungen, Programme und Maßnahmen, die Kriminalität verhüten oder mindern beziehungsweise in ihren Folgen gering halten sollen.

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