Sprungmarken
Suche
Suche

Globale denken, lokal handeln

Die Agenda 21 ist ein Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert. Die Lokale Agenda 21 hat ihre Wurzeln in der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung von 1992 in Rio de Janeiro, an der 178 Staaten dieser Erde beteiligt waren.

In Offenbach wurde die Lokale Agenda 21 Offenbach am Main durch Stadtverordnetenbeschluß vom 17. Juli 1997 ins Leben gerufen. Unter dem Motto "Wir machen Offenbach fit für die Zukunft" fand Anfang 1998 die Auftaktveranstaltung statt.

Wir sind ein Zusammenschluß von politisch interessierten Bürgern, die nicht parteipolitisch gebunden sind.

  • Wir wollen gesellschaftspolitischen Einfluß nehmen auf den Gebieten: Umwelt, Soziales und Wirtschaft mit dem Schwerpunkt "Nachhaltigkeit".
  • Wir wollen langfristige und dauerhafte Veränderungen im gesellschaftspolitischen Raum herbeiführen.
  • Wir verstehen uns als Mittler zwischen den parteipolitschen Gruppierungen
  • Wir verstehen uns als Repräsentanten aller Bürger.

Als Kriterien für den Schwerpunkt "Nachhaltigkeit" umfasst die Agenda 21 vorrangig 4 Dimensionen:

  • Ökologische Tragsfähigkeit
  • Ökonomische Nachhaltigkeit
  • Soziale Verteilungsgerechtigkeit und Gleichberechtigung
  • Zukunftssicherung unter Berücksichtigung des Bedarfs zukünftiger Generationen.

Die Idee der Lokalen Agenda 21 basiert auf der Erkenntnis, dass lokales Handeln und Agieren, wegen der allgemeinen Vernetzung, Rückwirkungen auf globales Handeln und globale Entwicklung hat.

Das trifft auf Bereiche der Umwelt genau so zu wie auf Bereiche der Wirtschaft oder auf das soziale Gefüge, ganz im Sinne des afrikanischen Sprichwortes:

Viele kleine Leute,
an vielen kleinen Orten,
die viele kleine Dinge tun,
werden das Gesicht der Welt verändern.

Es wurden verschiedene Arbeitsgruppen gegründet:

  • AG Soziales
  • AG Stadtentwicklung Umwelt und Verkehr
  • AG Brücke in die Offenbacher Vergangenheit
  • AG Kinder

Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt zu Beginn der Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main war die Erarbeitung des Leitbildes. Es wurde im Januar 2002 von der Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main verabschiedet und den Stadtverordneten vorgelegt. Von der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung wurde es zur Kenntnis genommen.

Die Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main ist parteipolitisch unabhängig und niemandem weisungsgebunden. Jeder kann sich in der Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main einbringen und engagieren. Die interne Struktur ist weitgehend offen und kennt keine Hirarchiestufen. Das Plenum ist das oberstes Gremium für alle grundsätzlichen Entscheidungen innerhalb der Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main. Es tagt etwa drei bis vier Mal im Jahr.

Arbeitsgruppen (AG"s) sind ein Zusammenschluß von Akteuren, die einen gemeinsamen Themenkomplex bearbeiten. Innerhalb einer AG werden von Projektgruppen konkrete Projekte bearbeitet, verfolgt bzw. initiert. Das Agenda Büro ist die zentrale Anlaufstelle für die Kommunikation innerhalb der Lokalen Agenda 21 Offenbach am Main, sowie zentraler "Dienstleister" für Akteure d.h. die Schnittstelle zwischen Bürger/Innen, Verwaltung, Politik und Kooperationspartnern aus allen Bereichen.