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Fachlagerist / Fachkraft für Lagerlogistik

Offenbach, den 18.02.2004, letzte Bearbeitung: 04.01.2008

Fachlageristen sind die Lotsen für die in den Unternehmen ein- und auslaufenden Waren. Sie arbeiten im Wareneingangs- und -ausgangsbereich sowie im Lager.


In Listen, Karteien und im Computer werden die Artikel erfasst, um jederzeit Auskunft über Bestand und Lagerort geben zu können. Für den Warenausgang stellen Fachlageristen die Lieferungen anhand von Versandlisten zusammen, sie verpacken und erstellen die notwendigen Begleitpapiere.

Fachlageristen entladen Transportmittel, nehmen Güter an, packen aus, kontrollieren anhand der Begleitpapiere und lagern sie fachgerecht ein. Bei der Warenannahme überprüfen sie auf den Begleitpapieren die Menge, Richtigkeit und äußere Beschaffenheit. Bei einer äußerlich erkennbaren Beschädigung der Ware kann der Empfänger die Annahme verweigern. Ist die Ware äußerlich in Ordnung, bestätigt er dem Frachtführer die Annahme auf dem Frachtbrief.

Außerdem bedienen Fachlageristen auch Kunden, sie pflegen die Güter und kümmern sich um Bestandskontrollen. Dazu gehört zum Beispiel die Inventur, eine Bestandsaufnahme von allen Vermögenswerten und Schulden eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag. 


Anforderungsprofil

Guter Hauptschul- oder Realschulabschluss, vor allem in den Fächern Deutsch und Mathematik, sowie Interesse im Umgang mit Computern.


Ausbildungsdauer

2 Jahre. Bei entsprechenden fachlichen Leistungen und schulischen Voraussetzungen, sowie nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung zum Fachlageristen, kann ein weiteres Jahr zur Fachkraft für Lagerlogistik absolviert werden.


Ausbildungsverlauf

Die Ausbildung zum/zur Fachlageristen/-in erfolgt im dualen System, dass heißt, die Auszubildenden erhalten theoretischen Unterricht an einem bzw. zwei Tagen pro Woche in der Berufsschule. In der restlichen Zeit werden die praktischen Kenntnisse im Betrieb vermittelt.


Praxisbegleitende Ausbildung

Am Anfang der Ausbildung bekommen unsere Auszubildenden einen \"Paten\" zugewiesen, der sie mit den Kolleginnen und Kollegen des Unternehmens bekannt macht. Die Auszubildenden erweben sich ihr Wissen unter Anleitung erfahrener Ausbilder. Neben dem Berufsschulunterricht findet einmal wöchentlich ein ausbildungsbegleitender Betriebsuntericht statt. Dieser Unterricht versteht sich als Ergänzung von Berufsschule und betrieblicher Ausbildung. Überdies unterstützen wir unsere Auszubildenden auch bei der Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.


Prüfungen

Nach der Hälfte der Ausbildung findet eine Zwischenprüfung, statt. Sie gibt einen Überlick über den aktuellen Wissensstand des Auszubildenden bzw. weist auf eventuelle Ausbildungslücken hin. Am Ende der Ausbildung ist eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach abzulegen.


Ausbildungsbeauftragte

Gabriele Herbert
ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH
Daimlerstraße 8
63071 Offenbach
Telefon: 069 / 8065 - 3771