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Sonnige Aussichten: Weitere Solaranlage auf städtischem Dach eingeweiht

Offenbach, den 01.04.2009

Die bereits fünfte Solaranlage auf einer Liegenschaft des Stadtkonzerns Offenbach wird in dieser Woche offiziell eingeweiht: Sie entstand bis Ende des vergangenen Jahres auf dem Dach des Busdepots der Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH in der Hebestraße. Nachdem die benötigten Solarmodule installiert worden waren, ging die Anlage im Dezember 2008 in Betrieb. Mit deren Leistung lassen sich pro Jahr rund 49 Tonnen CO2-Emissionen einsparen.

Solaranlage auf dem Dach der OVB

Die Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) zeichnet verantwortlich für die Errichtung und das Betreiben der Photovoltaikanlage. Für die bisher größte Anlage auf einem städtischen Dach wurden 1.700 Quadratmeter Fläche auf dem Busdepot mit Silizium-Dünnfilm ausgestattet. Mit einer Leistung von rund 105 Kilowatt-Peak (kWp) speist sie nun jährlich 94.500 Kilowattstunden (kWh) in das örtliche Stromnetz ein. Dafür ist pro Jahr mit einer Einspeisevergütung in Höhe von 42.000 € zu rechnen. Mit der Anlage wird der Ende 2007 verabschiedete Grundsatzbeschluss des Magistrats der Stadt Offenbach, Sonnenenergie auf allen geeigneten städtischen Dächern zu nutzen, weiter umgesetzt.

„Klimaschutz erfordert Taten – unmittelbar und auf allen Ebenen. Offenbachs Solardächer sind ein Beitrag, den wir als Kommune leisten können“, sagte Bürgermeisterin Birgit Simon anlässlich der Inbetriebnahme. SOH-Kaufmännischer Leiter Dieter Lindauer hob hervor, dass die Anlagen zu einem umweltfreundlichen Selbstverständnis der Offenbacher Bürger und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) als städtisches Tochterunternehmen ihren Beitrag zur verstärkten Etablierung und Nutzung von regenerativen Energien in Offenbach leisten wird.

Dank ihrer lukrativen Verzinsung erfreute sich die Bürgerbeteiligung bereits bei den ersten vier Solardächern, die die SOH 2006, 2007 und 2008 auf dem Ledermuseum, der ESO-Wertstoffsortierhalle und zwei Häusern der GBO in der Hugo-Wolf-Straße realisierte, einer hohen Nachfrage. Die SOH garantiert für 2009 eine jährliche Verzinsung von 4,2 Prozent bei 5 Jahren Laufzeit. Und auch die Umwelt profitiert: Gemeinsam speisen die fünf Anlagen nun rund 240.500 Kilowattstunden pro Jahr in das städtische Stromnetz ein, was einer Ersparnis von circa 143 Tonnen CO2-Emissionen entspricht.

Gemäß dem Grundsatzbeschluss des Magistrats werden noch in diesem Jahr weitere Anlagen folgen, sagte Bürgermeisterin Simon: „In unserer ersten Bestandsaufnahme haben wir insgesamt 37 städtische Dächer ausgewählt, die für die Montage von Solardächern geeignet sind - darunter viele Schulen.“

Dieter Lindauer, kaufmännischer Leiter und verantwortlich für Energie hob hervor, dass die Anlagen zu einem umweltfreundlichen Selbstverständnis der Offenbacher Bürger beitragen und die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) als städtisches Tochterunternehmen ihren Beitrag zur verstärkten Etablierung und Nutzung von regenerativen Energien in Offenbach am Main leisten wird. Lindauer unterstrich die Bereitschaft der SOH, - OF-SOLAR – weiter voranzubringen: „Wir wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit leisten und den Standort Offenbach am Main aufwerten. Noch in diesem Jahr werden wir auf dem Dach unseres Firmensitzes in der Senefelderstraße 162 eine weitere Solaranlage in Betrieb nehmen.“

Die Kosten der Solaranlage auf dem Busdepot in der Hebestraße betragen rund 482.000 Euro. An Konzeption, Realisierung und Betrieb sind folgende Partner beteiligt: Stadt Offenbach, SOH Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Bürgerbüro, Energiesparinitiative Offenbach, Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH und Sparkasse Offenbach. Die Firma S.A.G. Solarstrom AG aus Freiburg hat als Generalunternehmer die Anlage errichtet.

Wer eine attraktive Geldanlage mit ökologischem Nutzen verbinden möchte, bekommt weitere Auskünfte in der Sparkasse Offenbach, Berliner Straße 46; hier werden auch Anteile verkauft. Die SOH informiert über die Bürgerbeteiligung an Solaranlagen unter der Service-Nummer 069 / 84 00 04-102, per E-Mail: info@soh-of.de und im Internet unter http://www.offenbach.de/stadtwerke-offenbach-holding/holding/daten-und-fakten/buergerbeteiligung-an-solaranlagen/  

Solaranlage Eingespeiste
Strommenge
Anlagenleistung CO2 –Einsparung

Dach Ledermuseum

 Rd. 28.000 kWh p.a.

 30,8 kWp

 rd. 21 Tonnen p.a. *

ESO Wertstoffsortierhalle

Rd. 48.000 kWh p.a.

56 kWp

rd. 36 Tonnen p.a. *

2 Wohnhäuser der GBO

2 x rd 35.000 kWh p.a.

2 mal 36 kWp

rd. 37 Tonnen p.a.*

Dach der OVB

Rd. 94.500 KWh p.a.

105 kWp

rd. 49Tonnen p.a. *

Summe hierfür p.a.

240.500 kWh p.a.

263,8 kWp

rd. 143 Tonnen p.a. *

     
   

 * durch Minderung des mit
fossilen Brennstoffen erzeugten Stroms