Vom Platz an der Sonne profitieren Anleger und die Umwelt
Offenbach, den 11.12.2007, letzte Bearbeitung: 28.04.2009Die SOH baute ihr Engagement im Umwelt- und Energiesektor aus. Nachdem die Holding 2006 und 2007 bereits zwei Solardächer auf öffentlichen Gebäuden in Offenbach errichtet und in Betrieb genommen hatte, folgten bis Ende 2008 drei weitere Photovoltaikanlagen. Das lohnte sich nicht nur für die Umwelt: Über Anteilsscheine investierten Bürgerinnen und Bürger hier in eine sichere wie profitable Geldanlage.

Joachim Böger, Sprecher der SOH-Geschäftsführung, sah in den Solaranlagen einen Beitrag für mehr Lebensqualität in Offenbach: „Neben einer ständigen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit unserer Konzernunternehmen ist es ausgesprochenes Ziel der SOH, eine steigende Lebensqualität in unserer Stadt und damit einen „Mehr-Wert“ zu schaffen.“ Um das zu erreichen, wolle die Holding auch die regenerative Energie-Erzeugung weiterentwickeln. Die Konzernstruktur biete hierfür alle notwendigen betrieblichen Voraussetzungen.
Dass die Beteiligung von Bürgern in Form fest verzinster Geldanlagen ein zukunftsweisendes Modell ist, bewies die hohe Nachfrage bei den ersten Solaranlagen auf dem Ledermuseum und der ESO-Wertstoffsortierhalle. Angesichts dieses Erfolges hatte die SOH gemeinsam mit der Stadt Offenbach beschlossen, die Aktivitäten weiter auszubauen und drei konzerneigene Dächer mit Solaranlagen zu versehen: zwei GBO-Liegenschaften in der Hugo-Wolf-Straße sowie das SOH-Dach einer Bushalle in der Hebestraße 14.
Wenn diese Module 2008 in Betrieb gehen, speisen dann die insgesamt fünf Anlagen rund 220.000 kWh pro Jahr in das städtische Stromnetz ein. So reduzieren sich die jährlichen CO2-Emissionen, die sonst durch die Erzeugung der gleichen Strommenge mit fossilen Brennstoffen entstanden wären, um 164 Tonnen.
Und das ist erst der Anfang: Mittelfristig soll Sonnenenergie auf allen städtischen Dächern zur Stromerzeugung genutzt werden. Nach diesem Grundsatzbeschluss des Magistrats, dem die Stadtverordneten in Offenbach im Dezember 2007 zustimmten, sollen in den nächsten Jahren alle geeigneten städtischen Gebäude mit Photovoltaikanlagen bestückt werden.
In einer ersten Bestandsaufnahme hatte ein Expertenkreis, dem unter anderem Vertreter der SOH sowie ihrer Tochtergesellschaften EEG und GBM angehören, 37 städtische Dächer ausgewählt, die grundsätzlich für die Montage von Solardächern geeignet sind - darunter viele Schulen. Da im SOH-Modell die Finanzierung der Anlagen über den Konzern und die Bürgerbeteiligung erfolgt, entstand für den städtischen Haushalt keine Belastung. Um eine schnelle Umsetzung zu ermöglichen, wurden die 37 Anlagen gemeinsam mit einem privaten Anbieter realisiert.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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