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Projekt "Besser leben in Offenbach" geht in die nächste Runde

Offenbach, den 09.05.2011, letzte Bearbeitung: 10.05.2011

Über 50 Besucher folgten am Freitag, den 6. Mai, der Einladung von Stadtrat Paul-Gerhard Weiß und SOH- Geschäftsführer Peter Walther in die denkmalgeschützten Hallen des Offenbacher Hauptbahnhofs. Gemeinsam mit SOH-Projektleiterin Sabine Süßmann präsentierten sie Anwohnern und Interessierten, was sich in den nächsten Wochen und Monaten im Bereich der südlichen Innenstadt tun soll.

SOH Geschäftsführer Begrüßt die Besucher der Auftaktveranstaltung

Und die Ideen sind vielseitig: So ist etwa die Mauer in der Marienstraße entlang des Bahndammes, welche –gezeichnet durch Witterung und Zeit- seit Jahren keinen schönen Anblick mehr bietet, ein Hebelpunkt, an dem man ansetzt. Gemeinsam mit der August-Bebel-Schule und dem Offenbacher Bildungs- und Kulturverein werden die derzeit eher tristen Fassaden im Sommer diesen Jahres in Angriff genommen und zu einem farbenfrohen Blickfang für Passanten umfunktioniert. Der Kreuzungsbereich Hermannstraße / Ecke Schäferstraße wird umgestaltet. Eine ausgediente Telefonzelle und Glascontainer dienen derzeit noch als Sichtschutz für Umweltsünder. In regelmäßigen Abständen werden ESO und Ordnugnsamt über illegale Ablagerungen informiert, die dann auf Kosten der Allgemeinheit abgeholt werden. Hinweise auf Verursacher gibt es, aufgrund der schlechten Überschaubarkeit, selten. Dies soll sich in naher Zukunft durch den Abbau der defekten Telefonzelle und einer Änderung der Glascontainerstandorte verbessern.

Für eine Übersicht der geplanten und bereits umgesetzten Maßnahmen klicken Sie bitte hier.

Ein weiteres Projekt ist die Neukonzeption des nahegelegenen Spielplatzes in der Hermannstraße. Gemeinsam mit Stadtverwaltung und der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach mbH (GBO) suchen die Projektverantwortlichen nach Möglichkeiten, die vorhandenen Spielflächen besser und kindgerechter zu nutzen. Dies sind nur einige Ideen, die in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden. Die anliegende Bevölkerung soll in alle Maßnahmen eingebunden werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass hier durchaus Bereitschaft besteht. Bestes Beispiel sind die rund 55 Patenschaften, die von Bürgerinnen und Bürgern aus ganz Offenbach übernommen wurden. Immer mehr Menschen wenden sich an die Stadt, um einen eigenen kleinen Beitrag für ihre unmittelbare Umgebung, seien es Baumscheiben, Grünflächen oder auch das Streichholzkarlchen auf dem Wilhelmsplatz, zu leisten. Unterstützt werden sie dabei von der SOH. „Wir hoffen auch im neuen Quartier auf eine enge Zusammenarbeit mit den Anwohnern. Der nahe Kontakt zu den Bewohnern und die steigende Zahl der Patenschaften machen deutlich, dass Eigeninitiative und ein Bezug zur direkten Umwelt für viele ein Thema ist.“ so Projektleiterin Süßmann. 

Auch die Bürger kamen bei der Auftaktveranstaltung zu Wort, konnten Ideen einbringen und sich mit den Projektverantwortlichen und Vertretern der Stadtverwaltung sowie der Unternehmensgruppe über persönliche Eindrücke austauschen. Alle Ideen und Hinweise wurden von SOH-Projektleiterin Sabine Süßmann notiert, um diese in die Planungen mit aufzunehmen oder an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten.

Das stadtkonzernweite Projekt „Besser leben in Offenbach“ läuft bereits seit Herbst 2007. Für eine gemeinsame Aufwertung des Stadtgebiets bündeln Stadtverwaltung und SOH ihre Aktivitäten in Offenbach. Bei einer Vielzahl der Projekte sind Offenbacher Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich aktiv an den Aktionen zu beteiligen. Bis heute haben sich die Teilnehmenden in vier Stadtquartieren –der östlichen Innenstadt, der Innenstadt, den Stadtteilen Nordend und Lauterborn- nachhaltig für mehr Sauberkeit und Bürgerengagement eingesetzt. Seit Frühjahr 2011 ist nun der Bereich südlich des Hauptbahnhofs als fünftes Quartier im Fokus der Projektverantwortlichen.

Wussten Sie schon...

 ... dass der ESO allein im Jahr 2009 rund 1.800 Tonnen Altglas in Offenbach sammelte?