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Schick, sauber und leise: Neue Wege bei der Altglasentsorgung

Offenbach, den 03.08.2010, letzte Bearbeitung: 22.10.2010

Wer derzeit durch Offenbachs Innenstadt läuft, wird vielleicht gemerkt haben, dass an einigen Stellen seit jüngster Zeit neue blaue Objekte das Stadtbild zieren. Für Offenbach neu, wurden in diesem Jahr an einigen stark frequentierten Stellen im Innenstadtbereich unterirdische Sammelstellen für Altglas installiert.

Sie freuen sich über die neuen Container (v.l.): ESO Geschäftsführer Markus Patsch, ESO Mitarbeiter Max Bernard, ESO Geschäftsführer Peter Walther und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß.
Sie freuen sich über die neuen Container (v.l.): ESO Geschäftsführer Markus Patsch, ESO Mitarbeiter Max Bernard, ESO Geschäftsführer Peter Walther und Stadtrat Paul-Gerhard Weiß.

Unterflurbehälter werden sie genannt und sind von außen kaum als Altglascontainer erkennbar. Lediglich die drei kobaltblauen Einwurfschächte für die unterschiedlichen Glasarten verraten, dass Offenbach hier sein Altglas los wird.

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß und die beiden ESO-Geschäftsführer Peter Walther und Markus Patsch präsentierten am Dienstag, 3. August, die neuen Sammelstellen.

Die unterirdischen Behälter zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie – neben dem optischen Mehrwert - barrierefrei ausfallen und damit auch für Rollstuhlfahrer leicht zu bedienen sind. Grund hierfür sind die niedrigen Einwurfschächte, die das Befüllen erleichtern. Auch beim Thema Sauberkeit punkten die neuen Behälter. Die Flächen rund um die Einwurfschächte bieten keinerlei Möglichkeiten für Schmutzfinken, Abfälle in Nischen zu verstecken bzw. unauffällig abzustellen.

Neben Sauberkeit und Barrierefreiheit war auch das Thema Schallschutz ein wesentlicher Faktor bei der Suche nach einer geeigneten Variante für Offenbach. Durch die unterirdische Lage der Container wird das Geräusch beim Einwurf von alten Flaschen deutlich gedämmt, was vor allem Anwohner und anliegende Geschäfte freuen wird.

Gut vier Kubikmeter fassen die unterirdischen Behälter. Die Kosten pro Sammelstelle liegen bei rund 20.000 Euro.

Zwei der über 150 Standorte für Altglassammelstellen sind aktuell mit den neuen Behältern ausgestattet. Die dritte unterirdische Sammelstelle wird derzeit am Wilhelmsplatz gebaut.

Übrigens: Allein im Jahr 2009 sammelte der Stadtdienstleister ESO rund 1.800 Tonnen Altglas.

weitere Bilder: Die unterirdischen Behälter fassen gut vier Kubikmeter an Altglas.
Die unterirdischen Behälter fassen gut vier Kubikmeter an Altglas.

Wussten Sie schon...

 ... dass der ESO allein im Jahr 2009 rund 1.800 Tonnen Altglas in Offenbach sammelte?