Förderverein Sicheres Offenbach unterstützt Bewährtes und setzt neue Schwerpunkte in der Prävention
Offenbach, den 28.05.2010, letzte Bearbeitung: 31.05.2010
„Die Präventionsarbeit mit den Offenbacher Schülerinnen und Schülern steht für den Förderverein Sicheres Offenbach e.V. weiterhin an erster Stelle“, betont der Vorsitzende des Vereins, Wilhelm Uhl, Amtsgerichtspräsident i.R.. In der kürzlich erfolgten Mitgliederversammlung des Fördervereins Sicheres Offenbach e.V. wurde die Förderung von Präventionsmaßnahmen und -projekten für 2010 mit einem Gesamtvolumen von rund 65.000 Euro beschlossen. Eine enge Vernetzung mit der Stadt und dem Polizeipräsidium Südosthessen sorgt dafür, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden.
Der Vorsitzende des Offenbacher Präventionsrates, Schul- und Ordnungsdezernent Paul-Gerhard Weiß: „Der Förderverein Sicheres Offenbach ist eine tragende Säule der kommunalen Präventionsarbeit. Andere Städte beneiden uns um diesen Partner!“ Allein für die Gewaltprävention an den Schulen im Rahmen des „Offenbacher Methodenkoffers“ gibt es Zuschüsse in Höhe von 25.000 Euro, die Projektanträge wurden vorab vom Jugendamt der Stadt geprüft. Zur Stärkung der sozialen Kompetenzen und für einen angemessenen Umgang mit Konflikten finanzieren der Förderverein und die Stadt die Arbeit von Peoples Theater an Offenbacher Grund- und Sonderschulen mit jeweils ca. 9.500 Euro.
Unterstützt werden weiterhin die Hausaufgabenhilfe des Boxclubs im Nordend, das Bürger-Alarm-System, das Offrock-Mobil des Jugendamtes und der Arbeitskreis Waldhof mit einem Ehrenamtsprojekt für Jugendliche. Auf Vorschlag des Vorstandes soll es in den Offenbacher Schulen einen weiteren Schwerpunkt geben beim Umgang mit neuen Medien (Cybermobbing) und der Suchtprävention. „Grund für die Erweiterung der Förderung sind die Erfahrungen des Jugendamtes in der Präventionsarbeit mit den Schulen und die gesellschaftliche Entwicklungen,“ erläutert Frank Weber, Koordinator für Kommunale Präventionsarbeit bei der Stadt Offenbach und Vorstandsmitglied im Förderverein. Ergänzende finanzielle Mittel für die Suchtprävention und Umgang mit neuen Medien wurden in der Mitgliederversammlung des Fördervereins in Höhe von 10.000 Euro beschlossen.
Zudem möchte der Förderverein die Ausbildung von Schullotsen mit 5.000 Euro fördern, um den Kontakt von Schulen zu nicht oder schwer erreichbaren Eltern, insbesondere aus Migrantenfamilien, zu erleichtern. Dass dies so gelingen kann, zeigen die positiven Beispiele in der Wilhelmschule und Mathildenschule. Winfried Männche, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugesellschaft Offenbach mbH (GBO) und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins, ist überzeugt: „Wenn es dadurch gelingt, die bislang nicht erreichten Eltern in die Schularbeit einzubinden, leisten wir dadurch einen wichtigen Beitrag zur Integration und Prävention!“
Wilhelm Uhl: „ Das alles wäre ohne die finanzielle Unterstützung unserer fördernden Mitglieder des Fördervereins Sicheres Offenbach e.V. nicht möglich." Er bedankte sich im Namen des Vereins herzlich bei Baugenossenschaft Odenwaldring, BWS Sicherheitsdienste, CCSP GmbH, EEG GmbH, ESO GmbH, EVO AG, GBM GmbH, Gewerbeverein Treffpunkt OF, GOAB, Mediacom Kabelservice GmbH, Messe Offenbach GmbH, Nassauische Heimstätte, Offenbacher Baugenossenschaft, Offenbacher Klinikum GmbH, OVB GmbH, Soka-Bau AG, Stadtwerke Offenbach Holding GmbH und Stenger Garten- u. Landschaftsbau.
Weitere Informationen und Anträge auf Projektförderung zum Herunterladen finden sich unter www.fvsof.de.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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