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Für eine mobile Zukunft: Mobilitätslösungen für Kinder & Familien

Offenbach, den 30.11.2010, letzte Bearbeitung: 03.02.2012

Kinder, Schulkinder und Familien stehen im Mittelpunkt des ICMA Amobilife Arbeitstreffen in Luxemburg, 29./30. November 2010. Das Mobilitätsangebot noch mehr den besonderen Bedürfnissen der zukünftigen ÖPNV Nutzer anzupassen, ist eine Notwendigkeit und Herausforderung zugleich.

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Daher finden in Luxemburg europäische Experten aus dem Transportdienstleistungssektor zusammen, um ihre Erfahrungen und Lösungsansätze auszutauschen. Veranstaltet wird der kommende Workshop vom Luxemburger Sozialforschungsinstitut Centre d’Etudes de Populations, de Pauvreté et Politiques Socio-Economiques (CEPS/ INSTEAD) im Rahmen des Interreg IVB Projektes ICMA amobilife. An der Veranstaltung werden u.a. Francois Bausch, der Bürgermeister Luxemburgs sowie Brians Juffs aus dem schottischen Verkehrsministerium teilnehmen.

Unterschiedliche Zielgruppen haben unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse! So einfach diese Einsicht klingt, so schwierig ist es, dieser Vielfalt an Bedürfnissen gleichermaßen gerecht zu werden. Ob allein stehende Senioren, Familien mit Kindern oder Berufspendler, sie alle nutzen den ÖPNV und benötigen eigens für sie zugeschnittene Angebote. Diese anzubieten, ist eine zentrale Herausforderung für alle Transportdienstleister. Vor diesem Hintergrund entwickelt das ICMA amobilife Projekt eine virtuelle Kompetenzplattform, welche die unterschiedlichen Lösungen vereint.

Anhand von Szenarien einzelner Zielgruppen werden entsprechende Mobilitätslösungen gebündelt und angeboten. Nachdem der letzte Workshop in Offenbach unterschiedliche Szenarien zur Verbesserung der Mobilität unter Senioren entwickelt hat, konzentriert sich der jetzige Workshop nun auf Kinder und Familien. Das Zusammentreffen in Luxemburg ist das zweite von vier Arbeitstreffen für die Entwicklung der Amobilife Kompetenzplattform. Wie schon in Offenbach, werden am Ende drei Szenarien präsentiert, die exemplarisch veranschaulichen, wie sich Mobilitätslücken auf der ersten und letzten Meile einer Reise u.a. durch die im Projekt umgesetzten Aktivitäten schließen lassen.

Gleichzeitig bilden die entwickelten Szenarien eine Art Orientierungsleitfaden für die Serviceplattform. Dadurch wird sichergestellt, dass die Angebote der Kompetenzplattform von Transportdienstleistern Zielgruppen gerechter umgesetzt werden können. Ziel des INTERREG IVB Projektes ICMA amobilife ist es, Mobilitätslücken im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf attraktive und effektive Weise zu schließen. Nutzerinnen und Nutzer von Bussen und Bahnen sollen Ihre Reise überall und jederzeit antreten und beenden und dabei auf das eigene Auto verzichten können. Gerade auf den ersten und letzten Abschnitten einer Reise sehen sich ÖPNV-Nutzende wie Anbieter der ÖPNV-Leistungen mit Herausforderungen konfrontiert, für die das Projekt zukunftsweisende Antworten aufzeigt und europaweit verfügbar macht.

Das Projekt ICMA amobilife hat ein Volumen von 7,32 Mio. € und wird von der Europäischen Union im Rahmen des INTERREG IVB Förderprogramms für Nordwest-Europa mit insgesamt 3,57 Mio. € über 3 Jahre hinweg (bis 2011) gefördert. Federführend ist die Greater Manchester Passenger Transport Executive, mit Sitz in Manchester. Die teilnehmenden Partner aus Deutschland sind: Die Lokale Nahverkehrsorganisation Offenbach, traffiQ Lokale Nahverkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH und die Stadt Pirmasens. Weiter arbeiten als Projektpartner die Stadt Genk, die Stadt Dordrecht, die Nahverkehrsgesellschaften aus dem Raum Manchester und Stockport (Glasgow), die Universität von Aberdeen, die rundum mobil GmbH aus Thun (Schweiz), das CEPS/INSTEAD Forschungsinstitut (Luxemburg) und die Region Pays de la Loire (Frankreich) mit.