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„Stadtradeln“ 2009: Parlamentarier Teams erradeln 37.000 Kilometer

Offenbach, den 30.10.2009, letzte Bearbeitung: 12.11.2009

165 Radler, 12 Teams, 21 Aktionstage, 37.022 erradelte Kilometer und 5.331,1 Kilogramm eingespartes CO2: Das ist – in nüchternen Zahlen – die Erfolgsbilanz der Offenbacher Teilnahme an der Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnisses 2009.

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Dahinter stecken viele Liter Schweiß, den die zwölf Teamführer – allesamt Offenbacher Stadtverordnete – mit ihren 153 Teammitgliedern vom 4. bis zum 24. September vergossen haben, um das Ergebnis des Vorjahres mehr als zu verdoppeln. Denn 2008 waren „nur“ 16.000 Kilometer von „nur“ 78 Radlern erstrampelt worden.

Was ist Stadtradeln?
Stadtradeln ist eine vom Klima-Bündnis entwickelte Aktion, die – im Rahmen der europäischen Woche der Mobilität 2009 – als Imagekampagne zur Förderung der Fahrradnutzung gedacht ist. Bei der Aktion gründeten Parlamentarier eigene Rad-lerteams, denen sich Bürgerinnen und Bürger anschließen konnten. So radelte man gemeinsam für die gute, klimaschützende Sache, denn möglichst viel CO2 durch den Verzicht auf das Auto einzusparen, war Hauptziel der Aktion, die bun-desweit stattfand.

Prämierung der Gewinner-Teams
Die Teams radelten somit zwar einerseits alle für die gute Sache, aber die Aktion war auch als Wettbewerb konzipiert: Alle erradelten Kilometer mussten im Internet eingetragen werden und so konnten nun die Gewinner in Offenbach ermittelt und prämiert werden. Dies geschah im Rahmen einer kleinen Feierstunde, zu der Bürgermeisterin Birgit Simon und NiO-Geschäftsführerin Anja Georgi in die RMV-Mobilitätszentrale geladen hatten. In zwei Kategorien wurden hierbei Preise vergeben: Zum einen für das radaktivste Team, also für dasjenige Team, das die meisten Kilometer insgesamt erstrampelt hat und zum anderen für das Team, das die meisten Kilometer pro Teilnehmer erzielen konnte.

In der ersten Kategorie ging der Preis an das Team „Starke Löwen“. Die „Löwen“ erradelten unter Teamleiterin Brigitte Koenen insgesamt 10.181 Kilometer. Das Team bestand aus 50 Mitgliedern. In der zweiten Kategorie wurde die Leistung des Teams „Tequila Biker“ preisgekrönt: Unter Teamführerin Tanja Gutte erstrampelten die „Tequlias“ 936 km pro Teilnehmer. Das Team bestand aus neun Mitgliedern.

Prominenteste Teamführerin aus Offenbach war Bürgermeisterin Birgit Simon, die in diesem Jahr ein Seniorenteam gegründet hatte und mit diesem die Aktion tatkräftig unterstützte: „Ich bin sehr zufrieden mit diesem Ergebnis – eine Einsparung von über 5.300 Kilogramm CO2 nur mit Hilfe von Muskelkraft – darauf können wir alle sehr stolz sein“, bilanzierte Simon bei der Prämierungsfeier. Auch ist die Bürgermeisterin „davon überzeugt, dass wir mit dieser Aktion dazu beigetragen haben, das Bewusstsein für das Fahrrad als echte Alternative zum motorisierten Individualverkehr – vor allem auf innerstädtischen Wegen – zu stärken.“

Ähnlich sieht das auch NiO-Geschäftsführerin Anja Georgi: „NiO hat sich mit ihrem Team in diesem Jahr erneut um die Organisation der Aktion in Offenbach gekümmert und so manche Arbeitsstunde in das „Stadtradeln“ investiert. Sieht man nun, dass wir sowohl die Teilnehmerzahl als auch unser Kilometerergebnis insgesamt mehr als verdoppelt haben, dann weiß man – es hat sich wirklich gelohnt!“

Spende für den guten Zweck
Aber nicht nur dem Klimaschutz kam die Aktion „Stadtradeln“ zugute: Zusätzlich unterstützten die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) und die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) die Aktion in Offenbach mit einem finanziellen Obolus: Beide Unternehmen spendeten im Rahmen der Feierstunde jeweils 2.500 Euro. Für die EVO AG überreichte Martin Ochs einen Scheck an Sigrid Isser, Vorsitzende des Gemeinnützigen Bildungswerks "Kochen mit Respekt und Toleranz". SOH-Geschäftsführer Joachim Böger übergab ebenfalls eine Spende in Höhe von 2.500 Euro – an den 1. Judo Club Samurai Offenbach 1953 e.V.

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