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Offenbach sattelt um: Leihräder nextbike werden sehr gut angenommen

Offenbach, den 15.07.2010, letzte Bearbeitung: 14.10.2010

2010 fast doppelt so viele Räder wie 2009
Seit dem diesjährigen Saisonstart im April werden die 50 Räder des Fahrradverleihsystems nextbike von den Offenbachern so gut angenommen wie nie zuvor. Vor allem die Ausleihzahlen im Juni zeigen den Erfolg: 213 Mal wurde ein „nextbike“ aus dem Ständer geholt. Im Juni 2009 wurden dagegen nur 62 Räder ausgeliehen. Auch die Zahlen in den Vormonaten sprechen für sich: So wurden bereits im April fast doppelt so viele Räder ausgeliehen wie im Jahr zuvor, im Mai stieg die Zahl, trotz des schlechten Wetters, noch um rund 30 Prozent.

Zusammenlegung des Offenbacher und Frankfurter Fuhrparks
Anja Georgi, Geschäftsführerin der Lokalen Nahverkehrsorganisation NiO und lokaler Partner von nextbike in Offenbach, erklärt sich die gute Resonanz unter anderem mit der Zusammenlegung des Offenbacher und Frankfurter Fuhrparks. „Seit diesem Jahr können die Nutzer von einer Stadt in die nächste radeln und die Fahrräder an jedem ausgewiesenen nextbike-Standort wieder abgeben. Das ist sicher für viele ein zusätzlicher Anreiz.“ Darüber hinaus glaubt Anja Georgi daran, dass das System zunehmend in die Köpfe kommt: „Ich denke, das die Offenbacher die Attraktivität von Leihfahrrädern als alternatives Verkehrsmittel immer mehr erkennen. Mit keinem anderen System kann man so spontan, flexibel und unkompliziert von A nach B kommen.“
Standorte und Nutzungsbedingungen
Nextbike-Standorte in Offenbach gibt es an sechs zentralen Haltestellen: Hauptbahnhof, Kaiserlei, Kaiserstraße, Marktplatz, Offenbach Ost und Rathaus. Temporär, d. h. bei Messen und Veranstaltungen, wird auch die Station Theater/Messehallen mit Leihrädern versorgt. Einmalig registriert, können die Räder an allen nextbike-Standorten rund um den Globus genutzt werden. Gezahlt wird mit Kreditkarte oder per Lastschrift. Für die Registrierung genügt ein Online-Klick oder Anruf unter 030 / 692 050 46. Sofort erhält der Nutzer eine Zahlenkombination für das Codeschloss und kann losradeln. Pro Stunde kostet die Nutzung einen Euro. Einen ganzen Tag (ab der fünften Stunde) gibt es für acht Euro. Wer sein Rad an einer beliebigen Stelle im Stadtgebiet statt an einer der Leihradstationen abstellt, muss einen geringen Aufpreis von einem Euro pro angefangenem Kilometer Entfernung von der nächstgelegenen regulären Station für den Rücktransport zahlen.