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Neue Gebäude am Sportzentrum „Am Wiener Ring“ übergeben

Offenbach, den 28.12.2010, letzte Bearbeitung: 08.08.2011

Die Nachwuchskicker des OFC sowie die Vereine SG Wiking und FC Bieber haben seit November 2010 ein neues Domizil innerhalb des Sportzentrums Wiener Ring. Oberbürgermeister und Sportdezernent Horst Schneider übergab jetzt offiziell die Räumlichkeiten, zu denen neben den Vereinsheimen auch Umkleideräume und das Lagergebäude gehören: „Die drei Vereine mit zusammen 27 Jugendmannschaften, in denen fast 800 Mädchen und Jungen im Alter bis 18 Jahren trainieren, haben ein neues Zuhause!“, freut sich Schneider. Die Sportangebote, die dank der neuen Anlage deutlich ausgebaut werden können, ermöglichten den jungen Menschen in Offenbach sportliche Anerkennung, Erfolgserlebnisse und soziale Teilhabe.

Die neuen Gebäude sollen auch der sportlichen Entwicklung einen neuen Schwung geben. Fotos: Georg
Die neuen Gebäude sollen auch der sportlichen Entwicklung einen neuen Schwung geben. Fotos: Georg

„Die Vereine sind für viele Jugendliche eine Anlaufstelle, die ihnen Geborgenheit gibt. Sie leisten auch eine hervorragende Integrationsarbeit – insofern zahlt sich die Investition in den Sport doppelt aus“, so Schneider.

Das Vereinsgebäude und das zweigeschossige Umkleidegebäude wurden in Massivbauweise nach aktuellen energetischen Standards gebaut. Bei dem Lagergebäude handelt es sich um eine große Halle in Stahlbauweise. 

An der Innenausstattung der Gebäude wird noch gefeilt. Im Vereinsheim des FC Bieber sind bereits eine Theke mit Ausschank und Barhockern und eine komplett eingerichtete Küchenzeile mit Spüle und Herd aufgestellt und funktionsfähig. „Das Vereinsheim wird von allen Mannschaften genutzt, hauptsächlich für Spieler- und Jugendsitzungen und zur Bewirtung während der Trainingszeit donnerstags und an Punktspieltagen der Jugend, “ so der Vorsitzende des Vereins Andreas Neumann.

Der OFC hingegen wird die neuen Vereinsheimräume nicht für gesellschaftliche Zwecke wie Vereinsfeiern o.ä. nutzen. Ein Geschäftszimmer für die Nachwuchsabteilung, ein großer Besprechungsraum für Mannschaftssitzungen, Trainerschulungen sowie ein kleiner Besprechungsraum für interne Gesprächsrunden sind geplant. „Anders als unsere neuen Vereinsnachbarn am Wiener Ring sind wir aufgrund der Baumaßnahmen nicht obdachlos geworden und müssen nicht sofort umziehen. Wir nutzen die dafür besser geeignete Zeit innerhalb der pflichtspielfreien Winterpause für einen sukzessiven Umzug“, plant der Jugendleiter der Kickers Offenbach Gerhard Schweier. Sukzessiv deshalb, weil bis Sommer 2011 auch noch am Bieberer Berg Spiele ausgetragen werden und daher die nötige Infrastruktur auch dort erhalten bleiben muss.

Für den SG Wiking bedeutet der Umzug aus dem alten Provisorium auf dem Tambourgelände in die neuen Räume zwar eine Verkleinerung, dafür bieten sie einen zeitgemäßen Standard und eine langfristige Nutzungsmöglichkeit. „Endlich hat die Behelfssituation ein Ende. Das wird sicherlich der sportlichen Entwicklung einen neuen Schwung geben", freut sich der Vorsitzende Detlef Reissmann. Das neue Heim bietet Raum für den Austausch zwischen Trainer, Vorstand und Spielern. Es ist immer bei Spielbetrieb geöffnet und wird auch für Spielersitzungen und Elternabende genutzt.


Daten zu den Gebäuden:

  • Vereinsgebäude mit drei Vereinsheimen in Massivbauweise eingeschossig nach aktuellen energetischen Standards mit einer Nahwärmeanbindung über die Heizanlage des Umkleidegebäudes, gesamt Bruttogeschoßfläche (BGF) 330 m²
  • Umkleidegebäude, Massivbauweise mit zwei Geschossen nach aktuellen energetischen Standards mit einer Luft-Wärme-Pumpe (Heizung bzw. Warmwasseraufbereitung) zur Reduktion der Betriebskosten mit rd. 960 m² BGF (1x Platzwartraum, 1x Sanitätsraum, öffentliche Toiletten, 12x Mannschaftsumkleiden mit Duschräumen, 8x Schiedsrichter- und Trainerumkleiden)
  • Lagergebäude, Halle in Stahlbauweise mit rd. 270 m² BGF
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