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Eine Klasse-Flotte

Offenbach, den 25.04.2008, letzte Bearbeitung: 07.06.2011

Die Fahrzeugflotte der OVB besteht derzeit aus knapp 60 Bussen. Davon nutzt die Main Mobil Offenbach GmbH 18 Busse. Die Main Mobil Frankfurt GmbH nutzt zusätzlich 21 Busse aus der Flotte der VGF (Verkehrs-Gesellschaft Frankfurt am Main GmbH). Alle Busse werden vom OVB Serviceteam gewartet, repariert und auf dem neuesten technischen Stand gehalten. Es sind ausschließlich Niederflurfahrzeuge im Einsatz, um so den barrierefreien Zugang zum ÖPNV für alle sicher zu stellen. Die gesamten Wagen unseres Fuhrparks sind Busse der Qualitätsmarken MAN und Daimler.

Im Einsatz für die OVB-Flotte sind täglich rund 50 Mitarbeiter des Werkstatt-Teams. Sie halten alle Fahrzeuge der Gesellschaften des Stadtkonzerns instand, sind für deren Sauberkeit, das Betanken und Reparaturen verantwortlich. Neben den für die OVB fahrenden Bussen sind das vor allem über 300 Fahrzeuge der ESO Offenbacher Dienstleistungsgesellschaft mbH.

Komfort für jeden Fahrgast
Mit Platz für bis zu insgesamt 146 Personen bieten die Gelenkbusse ausreichend Raum, auch wenn viele Fahrgäste unterwegs sind. Die Haltestellenansage ist jetzt noch besser zu verstehen. Eine Klimaanlage sorgt dafür, dass Fahrgäste immer bei angenehmen Temperaturen fahren: Unerträgliche Hitze und Frost bleiben draußen. Vier Plätze mit Armlehnen sind für behinderte Menschen eingerichtet. Auch für Rollstuhlfahrer und Eltern mit Kinderwagen fehlt es nicht an Komfort. Dank „Kneeling“ (der Absenkung des Busses) ist bequemes Einsteigen auf Bürgersteighöhe möglich, geräumige Stellplätze sind ebenfalls vorhanden. Geriffelte Haltestangen am Türbereich sorgen außerdem dafür, dass sehbehinderte Menschen sich besser orientieren können.

Ecke zum Klönen
Um das bewährte Prinzip des "Einstieg vorn" konsequent umzusetzen, verfügen die großen "Neuen" über drei Türen: Die Vordertür beim Fahrer zum Einsteigen und zwei Türen im hinteren Bereich zum Aussteigen. So tritt man sich gegenseitig nicht mehr auf die Füße – gesetzt den Fall, man beherzigt als Einsteiger das Motto: "Bitte bis ganz hinten durchgehen... ". Der hintere Bereich des 18 Meter langen Busses ist für größere Gruppen zum Beisammensein und Klönen ideal: bis zu 13 Personen können sich auf dem als offenes Viereck angeordneten Sitzplätzen gegenübersitzen. Die Ecke eignet sich also prima als Kommunikationsbereich!

Moderne Technologien für eine saubere Luft
Die neuen Gelenkbusse des Typs "Mercedes Citaro G" gehören zu den umweltfreundlichsten Beförderungsmitteln, die es gibt – das Fahrrad vielleicht ausgenommen. Denn die Abgasnormen der "Neuen" entsprechen dem anspruchsvollsten europäischen Standard, dem des "Enhanced Environmentally Friendly Vehicle" (EEV). Zu verdanken ist dieser Standard einer modernen Technologie: der Selektiven Katalytischen Reduktion (SCR) in Verbindung mit einem zusätzlichen Dieselpartikelfilter. Über den SCR-Katalysator wird das giftige Stickoxid im Abgas zu harmlosem Stickstoff und Wasserdampf umgewandelt. Für die nötige chemische Reaktion sorgt das Hilfsmittel "AdBlue", eine ungiftige und geruchsneutrale Lösung, die dem heißen Abgasstrom während der Fahrt beigemischt wird. Der Partikelfilter wiederum reduziert das Ausströmen von Rußpartikeln und Feinstaub auf ein Minimum. Ergebnis: Die Emissionswerte werden stark reduziert. Trotz seiner fast 300 PS und Klimaanlage konnte der CO2-Ausstoß konstant gehalten werden. Pro Fahrgast gerechnet ist die Belastung damit bis zu zehn Mal niedriger als der eines durchschnittlich besetzten Autos.

Ein Schritt in Richtung Zukunft
Die neuen Busse geben einen Vorgeschmack darauf, welcher Standard künftig den Fuhrpark der OVB bestimmen wird. Denn die OVB plant, innerhalb bis 2012 ihre gesamte Busflotte zu modernisieren. Alle 57 Busse sollen durch neue ersetzt werden.

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