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Neue Wohndimension in Offenbach: Hafen-Projekt erstmals auf ExpoReal", Oktober 2005

Offenbach, den 12.08.2008

Mit dem Projekt Hafen Offenbach expandiert Offenbach weiter in Richtung Zukunft und Lebensqualität. Auf der Expo Real im Oktober 2005 in München zeigt Hafen Offenbach erstmalig konkrete Planungen für den ersten Entwicklungsabschnitt. Damit wird das Hafenprojekt zu einem wichtigen Meilenstein für die Stadt, aber auch der gesamten Region. Dies ist das Fazit des diesjährigen „Hafentalks“, zu dem die stadteigene Entwicklungsgesellschaft Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG zusammen mit Offenbachs designiertem Oberbürgermeister Horst Schneider auf die ExpoReal in München eingeladen hatte.

Auf dem insgesamt knapp 320.000 qm umfassenden, ehemaligen Hafengelände soll ab 2007 ein urbaner Stadtteil entstehen. Der zukünftige Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, der derzeitige Bürgermeister und Bau- und Planungsdezernent Horst Schneider, betonte in seinen Begrüßungsworten die herausragende Bedeutung der Hafenrevitalisierung für die Stadt. Er ist überzeugt, dass nicht die „grüne Wiese“, sondern innerstädtische Flächen – zum Beispiel durch die hochwertige Umwidmung zentral gelegener Brachen und die urbane Integration – zunehmend in den Fokus rückten.

Das gelte in Offenbach insbesondere auch für das Angebot adäquaten Wohnraums. Anschaulich machte er deutlich, dass die Stadt wenigstens mit einer gleich bleibenden, vermutlich aber mit einer steigenden Einwohnerentwicklung zu rechnen habe. Schon heute sei hoch- und höherwertiger Wohnraum in der Stadt knapp. Zusätzlich würde sich die durchschnittliche Wohnfläche pro Einwohner ebenfalls erhöhen, was den Mangel noch verstärken dürfte.

Im Mittelpunkt der Präsentation von Projekt Hafen Offenbach standen die neuen Wohnvisionen für das Gelände. Erstmals präsentierte Joachim Böger, Geschäftsführer der Mainviertel Offenbach GmbH & Co. KG, konkrete Planungen und eindrucksvolle Visualisierungen für die erste von drei Entwicklungsstufen. Im ersten Schritt wird das so genannte Quartierszentrum im Osten des Hafens realisiert. Auf Basis des verabschiedeten Rahmenplans sehen die Projektentwickler hier vier Nutzungsbereiche: Wohnraum, eine Mischung aus Wohnen und Arbeiten, ein Nahversorgungszentrum und einen Businesspark. Das attraktive Gesamtareal ermöglicht die Entwicklung visionärer Wohnmodelle, die der zukünftigen „Stadt in der Stadt“ einen eigenen Charakter verleihen und die neuesten Erkenntnisse qualitativer Stadtplanung in die Überlegungen einbeziehen.

Drei verschiedene Bereiche sind derzeit angedacht und in einer städtebaulichen Studie umgesetzt. Direkt am Hafenbecken gelegen finden sich 6-geschossige Stadtvillen auf einem um einen Meter erhöhten Plateau. „Wohnen am Yachthafen“ bietet somit einen eigenen räumlichen Auftakt und Charakter. Auf gleicher Höhe zum Main hin finden sich elegante Häuserzeilen. In dem favorisierten Entwurf bietet ein langes, den Bogen des Mains aufnehmendes 7-geschossiges Wohngebäude mit unmittelbarem Bezug zum Wasser attraktives „Wohnen am Mainufer“. Durch das offene Erdgeschoss entsteht hier ein direkter Bezug zum Fluss. Ergänzt werden die Quartiere durch „Wohnen mit Weitblick“. Vorstellbar sind hier zwei markante 15- und 17-geschossige Hochhäuser, die in ihrer Stellung im Schnittpunkt der Sichtachsen zwischen Frankfurter und Offenbacher City liegen. Aus ihnen bietet sich ein einzigartiger Blick für ihre Bewohner: Metropolenfeeling durch die Frankfurter Skyline einerseits – Idylle und Lebensqualität pur an Hafen und Main andererseits.

Alle drei Wohnmodelle bieten durch die Nähe zum Fluss, dem Yachthafen mit großzügig angelegter Uferpromenade sowie dem Grüngürtel der Maingärten ein attraktives Wohnumfeld. Insgesamt sind die Planungen für die erste Entwicklungsstufe weit fortgeschritten. Böger versicherte, dass mit der Umsetzung jederzeit begonnen werden könnte, wenn Investoren dafür das Signal gäben. „Dabei bieten wir aber eine sehr hohe Flexibilität und gehen auf individuelle Vorstellungen ein.“ Alle Modelle sind barrierefrei angedacht und können auf verschiedenste Lebenssituationen, Altersgruppen und finanzielle Möglichkeiten potenzieller Bewohner ausgerichtet werden.

Böger betonte, dass das Auswahlverfahren für das Nahversorgungszentrum bereits läuft. Bei den Planungen für den Businesspark stünde man dagegen noch ganz am Anfang. Möglich seien sowohl die Ansiedlung von forschungsnahen Weiterbildungseinrichtungen als auch andere Büro- und Dienstleistungseinrichtungen. Böger zeigt sich offen für verschiedene Lösungen, wies aber darauf hin, dass das gesamte Quartierszentrum ein wesentlicher Bestandteil des neuen Stadtteils werden würde. „Damit wir in der derzeitigen Lage der Immobilienbranche einen nachhaltigen Erfolg des Projekts sichern können, muss die Realisierung markt- und bedarfsgerecht sein“, ist sich Böger bewusst.

In Offenbach setze man deshalb – neben der Ansiedlung von Gewerbe und damit von Arbeitsplätzen – auf die die Schaffung von innerstädtischem Wohnraum in flexiblen Formen.
Schneider und Böger waren sich darin einig, dass die guten Voraussetzungen der Stadt Investoren auch weiterhin von dem Hafenprojekt überzeugen werden. Die Standortvorteile machen sie insbesondere an der zentralen Lage im Rhein-Main-Gebiet, der sehr guten infrastrukturellen Anbindung innerhalb Offen-bachs und der Region sowie der Nähe zu verschiedenen Naherholungsgebieten wie dem Hochtaunuskreis, dem Rheingau, dem Vogelsbergkreis oder dem Wetteraukreis fest. Das Interesse auf Offenbach und den neuen Stadtteil am Hafen lenken auch die Dynamik der Stadt insgesamt mit einer bemerkenswerten positiven Entwicklung in den letzten Jahren und kurzen, schnellen Entscheidungswegen der Verwaltung.

Bereist heute ist das Gebiet in Offenbachs Norden sehr beliebt. Dazu trägt ein intelligentes Zwischennutzungskonzept mit einem Dreiklang aus Unterhaltung, Kultur und Wissenschaft bei. Der größte Beach-Club im Rhein-Main-Gebiet auf der Spitze der Hafeninsel zieht während der warmen Monate Besucher aus der ganzen Region an. Daneben laden seit Anfang 2004 auch eine Galerie und ein Café mit angeschlossenem Clubhaus in den ehemaligen Industriehafen ein. In dem still gelegten Lokschuppen finden regelmäßig Konzerte und Ausstellungen statt. Außerdem hat sich in diesem Jahr noch das Zentrum für regionale Strategien auf dem Gelände angesiedelt.

Die Verantwortlichen für die Hafenentwicklung selbst bieten regelmäßig hochkarätige Fachveranstaltungen zu stadtplanerischen und regionalpolitischen Fragestellungen im Hafen an. Böger lud alle Anwesenden zu dem nächsten Fachkongress am 24. November mit dem Thema „Stadt der Zukunft – Region der Zukunft“ nach Offenbach ein.

Das Projekt Hafen Offenbach präsentiert sich noch bis Mittwoch, den 12. Oktober 2005 auf der Expo Real in München am Gemeinschaftsstand FrankfurtRheinMain in Halle C1, Stand 232.

Illustrationen und Bildmaterial etc. stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Hierzu – und bei Fragen zum Kongress am 24. November kontaktieren Sie bitte:
Projekt Hafen Offenbach, Bozica Niermann, Tel. 069 / 800 58 300
Stach`s Kommunikation & Management GmbH,
Anne Stach, Tel. 069 / 97 67 13 30

Über das Projekt Hafen Offenbach
Das Projekt Hafen Offenbach gehört zu den bedeutendsten Bauvorhaben der Region Rhein-Main. Auf dem ehemaligen Industriegelände wird ab 2007 ein neues Stadtviertel direkt am Main entstehen. Bis zu 10.000 neue Arbeitsplätze und Wohnraum für bis zu 1.000 Menschen sollen auf dem Gebiet im Norden der Stadt geschaffen werden. Rund 310.000 qm (BGF) für Büro- und Dienstleistung, Einzelhandel, Gastronomie, Hotels und Wohnraum werden das neue Gesicht in Richtung Frankfurt prägen.

Wasserfläche ca. 60.000 m²
Nettobauland ca. 140.000 m²
Grün- und Freiflächen ca. 46.000 m²
Verkehrsflächen ca. 70.000 m²

Gesamt-BGF ca. 310.000 m²
davon
Gewerbe ca. 220.000 m²
Wohnen ca. 70.000 m²
Einzelhandel/Gastronomie ca. 20.000 m²

Mögliche Anzahl Bewohner ca. 500 – 1.000
Anzahl Arbeitsplätze ca. 8.000 – 10.000