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Erweiterungsarbeiten am Friedhof Bieber

Offenbach, den 10.01.2007

Der Eigenbetrieb der Stadt Offenbach erweitert den Friedhof Bieber an seinem nördlichen Ende.


Die nahezu vollständige Belegung des vorhandenen Friedhofs macht diese Maßnahme notwendig. Die Erweiterung grenzt im Norden an den bestehenden Friedhof und wird begrenzt durch die Bie-ber im Osten, die B 448 im Norden und die Dietesheimer Straße im Westen. Im Zuge der Baumaßnahme werden insgesamt 14.000 Quadratmeter weitere Friedhofsfläche neu geschaffen.

Nach Abschluss der Arbeiten umfasst das Friedhofsgelände rund 56.000 Quadratmeter. Dies entspricht einer Vergrößerung um 25 Prozent.

Die Erd-, Wegebau und Landschaftsbauarbeiten sind seit August in vollem Gange und nutzen die günstige Witterung und die lange, stabile Wetterlage im Herbst 2006 aus.

Die Arbeiten werden bis voraussichtlich März 2007 andauern. Die Baukosten betragen ca. 812.000,00 €.

Der ESO Eigenbetrieb beauftragte das Ingenieurbüro Sliwka Landschaftsplanung aus Büttelborn. Heiko Lautenschläger, Leiter der Städtischen Friedhöfe betreut das Bauprojekt für den Eigenbetrieb.

Eine naturschutzfachliche- sowie eine wasserrechtliche Genehmigung für Erdarbeiten im Retentionsbereich der Bieber, die im Zuge der Geländeverfüllung erforderlich wurde, gingen dem Bau voraus.

Die Friedhofserweiterung bindet direkt an die bestehenden Hauptwege an und erhält einen neuen Zugang zum zukünftigen Baugebiet ‚Bieber-Nord’ an der Dietesheimer Straße. Ein Baumhain aus geschnittenen Eichen begrenzt den bisherigen Friedhof und intoniert auf höherer Ebene den Beginn der Erweiterung. Dieser dient in Sommermonaten zu Trauerveranstaltungen im Freien, aber auch zum stillen Verweilen der Friedhofsbesucher als Raum der Stille in der belebten Stadt. Ein 4m breiter Rundweg dient auch als technische Erschließungszufahrt und wird streng mit umlaufenden Lindenreihen beschattet.

Im Norden grenzt die Erweiterungsfläche an die stark befahrene B 448. Um eine optische und akustische Abgrenzung gewährleisten zu können, ist ein Wall als Erdkonstruktion mit flächiger Bepflanzung geplant.

Eine Auslastung nach einer aktuellen Bedarfshochrechnung ist für mehr als 20 Jahre gegeben. Insgesamt entsteht auf der neuen Fläche Platz für knapp 2.000 Grabstätten.