Offenbach.de, Stadtwerke Offenbach Holding - Diese Seite ist das Portal der Stadtwerke Offenbach Holding. Hier finden Sie Informationen zu den Gesellschaften, deren Aufgaben und Angeboten.

Neubau einer Umschlag- und Sortierhalle ist genehmigt

Offenbach, den 10.01.2007

Nach einem umfassenden Genehigungsverfahren ist der geplante Bau einer einer Umschlag- und Sortierhalle durch den ESO Eigenbetrieb Offenbach jetzt genehmigt.


In den nächsten Monaten kann mit dem Bau der Halle auf dem Gelände der Daimlerstraße begonnen werden. Zweck des Baus ist es, die Wertschöpfung durch die Sortierung von Sperrmüll, Papier- und gemischten Gewerbeabfällen zu steigern, und damit mehr Einnahmen zu erzielen. Gleichzeitig sollen Transportwege verkürzt und Kosten reduziert werden. Derzeit müssen die in Offenbach anfallenden Abfälle gegen Entgelt in anderen Vorbehandlungsanlagen sortiert werden. 

Nicht zuletzt dient das Vorhaben dazu, den Standorts der ESO in Offenbach zu stärken und somit langfristig Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.

Bereits im vergangenen Jahr wurden Anträge zum Bau einer Sortierhalle beim Regierungspräsidium Darmstadt (RP) gestellt. Nach Anregungen der Anwohner aber auch der Behörden wurde der Erstantrag aufgrund des Widerspruchs mit Regelungen des Bundes Immissionsschutzgesetz (BImSchG) vom ESO (Eigenbetrieb) zurückgezogen. Infolgedeseen hat die ESO den ursprünglichen Bauplan umfangreich geändert und den Antrag im Mai 2006 erneut beim RP in Darmstadt eingereicht.

Die Änderungen bestanden im Wesentlichen in folgenden Punkten:

• Die Hallenwände, die ehemals ausschließlich aus Stahl gefertigt sein sollten werden gegen Stahlbetonwände getauscht.

• Die einst dreiseitig geschlossene Halle wurde architektonisch neu gestaltet und wird nun in einer vierseitig geschlossenen Ausführung umgesetzt um Lärm und Papierflug zu unterbinden.

• Beim Bau der Dacheindeckung und der Rauch- und Wärmeabzugsanlagen werden lärmdämmende Baustoffe eingesetzt.

• Die Betriebszeiten werden gekürzt.

• Um ein angemessene Optik zu gewährleisten zu können, werden zudem die Freiflächen begrünt.

Im Rahmen des BImSchG wurde festgestellt, dass es durch den Betrieb der Anlage zu keinen unzumutbaren Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub, Geruch oder sonstigen Emissionen für die benachbarten Anwohner und Wohnbebauungen kommen kann.

Neben den Fachdezernaten des Umweltamtes Frankfurt war im Genehmigungsverfahren die Stadt Offenbach, vertreten durch die Feuerwehr, das Gesundheitsamt, das Amt für Umwelt, das Bauaufsichtsamt sowie die Stadtplanung und Baumanagement, beteiligt.

Noch im September diesen Jahres soll die Ausschreibung und die Vergabe der Bauleistung erfolgen.