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Kick off: Stadt und Konzern bündeln Kräfte für Sauberkeit und Sicherheit

Offenbach, den 19.05.2006, letzte Bearbeitung: 11.07.2008

Die Stadt Offenbach wird künftig ihre Anstrengungen für „mehr Sauberkeit“ und „mehr Sicherheit“ zwischen den einzelnen Ämtern im Rathaus und den zuständigen Abteilungen ihrer Tochtergesellschaften bündeln. Gleichzeitig sollen überprüfbare Standards bei der Umsetzung dieser Ziele eingeführt werden.

Logo zum Aktionsplan \'Besser leben in Offenbach - Gib acht auf Offenbach\'

Oberbürgermeister Horst Schneider: „Unmittelbar nach meinem Amtsantritt im Januar habe ich eine Projektgruppe beauftragt, zu dem Motto „Gib acht auf Offenbach“ ein Konzept für eine Koordination der Kräfte innerhalb des Konzerns zu entwickeln“. Dieses Konzept wurde von Horst Schneider, der Umweltdezernentin Birgit Simon und dem Geschäftsführer der SOH Jochen Böger den Geschäftsführungen beziehungsweise den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heute auf einer seit langem anberaumten Sitzung vorgestellt. Das Programm wurde von Regina Preis, Leiterin der Konzernkommunikation, Matthias Müller, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, und Beate Röchmann von der Personalentwicklung vorbereitet.

Im Jahr 2007 soll ein konzernweiter gemeinsamer Aktionsplan greifen. Vier Arbeitsgruppen haben bis September Zeit, die Maßnahmen zu definieren. Diese Arbeit wird in einer Steuerungsgruppe koordiniert und überwacht, die von dem Geschäftsführer der Stadtwerke Offenbach Holding Jochen Böger geleitet wird.

Die einzelnen Arbeitsgruppen sind "Sicherheit" (Leitung Winfried Männche /Peter Weigand), "Sauberkeit" (Peter Walther / Christian Broos), „Einbeziehen von Eigeninitiative“ (Claudia Kaufmann-Reis / Regina Preis) und "Umweltberatung" (Heike Hollerbach). Horst Schneider: „Die Stadt Offenbach hat in der Vergangenheit bereits sehr viel für Sauberkeit und Sicherheit geleistet. Wir können aber noch mehr erreichen, wenn wir die Wege und Hierarchien zwischen Stadt und Konzern verkürzen beziehungsweise einebnen und Projekte wie die erfolgreiche Arbeit von HEGISS stärker in ein Gesamtkonzept einbeziehen. Mein Auftrag bei der konkreten Maßnahmenplanung ist, immer mit zu bedenken, bei welchen Aufgaben die Vernetzung zwischen Stadt und Konzern verbessert werden muss und wo Zuständigkeiten neu definiert werden müssen. Dies betrifft auch den Personaleinsatz und die Zusammenfassung finanzieller Ressourcen. Ich will auch, dass beispielsweise ein Bürger, der uns per Internet „auf wilden Müll“ hinweist, kurze Zeit später auf unserer Seite nachlesen kann, was der ESO eingeleitet hat, um diesen Misstand zu beseitigen“. Zu dem Konzept gehört ebenso, dass laufende Maßnahmen und Sonderaktionen evaluiert werden. Am Ende eines Jahres soll jeweils eine Dokumentation erstellt werden, die für die einzelnen Projekte einen Zielerreichungsgrad nennt.

Schneider: „In die vier Arbeitsgruppen werden bereits vorhandene Projekte integriert, um Zersplitterungen beziehungsweise Doppelarbeit zu vermeiden und um ein ganzheitliches Konzept zu erreichen. Dies gilt für die bestehenden Arbeitsgruppen wie beispielsweise „Feste“, „Sauberkeit an Haltestellen“ oder „Leitsystem“. Die AG Feste hat auf ihrer letzten Sitzung, nach entsprechenden Erfahrungen mit dem so genannten Fischmarkt, alle Innenstadtfeste von der Offenbacher Woche bis zum Bierfest auf den Prüfstand gestellt. Schneider: „Ich will für das Jahr 2007 vor der Genehmigung von allen Betreibern ein Konzept, das auch Qualitätskriterien nennt. In der AG Leitsystem wird derzeit gemeinsam mit dem renommierten Berliner Büro pentagramm ein einheitliches Beschilderungssystem für öffentliche Einrichtungen, Kulturstätten und Gewerbe entwickelt. Schneider: „Damit will ich den Wildwuchs, an dem auch unser Haus beteiligt ist, begrenzen“.

Der Aktionsplan steht unter dem Motto „Besser leben in Offenbach – Gib acht auf Offenbach“. Dazu hat die Offenbacher Agentur MAD bereits vor drei Monaten ein gemeinsames kommunikatives Dach entwickelt. Dessen Logo, ein „Q“, soll ein Qualitätssiegel symbolisieren. Schneider: „Ich will mit der Kampagne auch mehr Eigeninitiative der Bürger beziehungsweise in den Schulen und Vereinen erreichen. Das gelingt aber nur, wenn die Menschen wissen, dass die Stadt Offenbach ihre Hausaufgaben gemacht hat. Die machen wir und mit der begonnenen Aktion werden wir unsere Anstrengungen verstärken“.

Schneider abschließend: „Mit dem heutigen Tag haben wir einen wichtigen Schritt gemacht, Leistungen, die von der Stadt in Auftrag gegeben und vom Konzern im operativen Geschäft erledigt werden oder an denen beide Partner beziehungsweise verschiedene Ämter gemeinsam arbeiten, an der Nahtstelle nach außen, quasi am Schalter, stärker zusammenzuführen. Ich bin mir bei der hohen Motivation und Leistungsbereitschaft der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserer Verwaltung und bei unseren Konzerntöchtern sicher, dass im September erste Ergebnisse vorliegen, auf denen die Verantwortlichen aufbauen können“.