OVB stattet sieben weitere Busse mit Videoaufzeichnung aus
Offenbach, den 02.02.2006, letzte Bearbeitung: 14.07.2008Aktuell läuft bei der Offenbacher Verkehrs-Betriebe GmbH die Ausstattung von sieben weiteren Gelenkbussen mit Videokameras, die für mehr Sicherheit in den Fahrzeugen sorgen sollen. Die Busse werden ab sofort im Linienverkehr eingesetzt.
Bereits vor etwa 16 Monaten, Ende 2004, waren ein Gelenk- und ein Solofahrzeug mit der Technik für die Videoaufzeichnung ausgerüstet worden. Die Busse, die jetzt bestückt werden, sind mit jeweils sechs Kameras ausgestattet. Die Kameras sind so im Bus angebracht und ausgerichtet, dass jeder Winkel im Fahrzeuginneren ausgeleuchtet wird.
Der große Erfolg des Testlaufs mit den beiden Fahrzeugen, die Ende 2004 auf Linien gegangen waren, gab den Anstoß für das Unternehmen weitere Fahrzeuge auszustatten. Wie Anja Georgi, Leiterin des Bereiches Marketing und Vertrieb der OVB mitteilt, haben die Kameras in den Bussen eine deutlich abschreckende Wirkung: „Die Anzahl von Vandalismusvorfällen und somit von kostenträchtigen Sachschäden in den ausgestatteten Bussen ist gleich null.“ In der Tat musste seit Beginn des Projektes im Herbst 2004 noch kein einziges Band ausgewertet werden, da keine Unregelmäßigkeiten festzustellen waren.
Bei der Technik setzt die OVB auch für die neu ausgestatteten Busse weiter auf das bewährte System aus dem Jahr 2004. Die Kameras in den Fahrzeugen zeichnen zunächst das Geschehen in den Wagen auf. Die ermittelten Bilder werden digital auf einer Festplatte gespeichert, die sich im Bus befindet und auf die nur ausgewählte Personen der OVB Zugriff haben. Das Video-Material wird, wenn keine Vorfälle von Vandalismus dokumentiert sind, automatisch nach 48 Betriebsstunden überspielt und somit wieder gelöscht.
Sollte ein Fahrer Unregelmäßigkeiten im Bus bemerken, kann er dies melden woraufhin die Videos geprüft werden. Wenn ein Vergehen vorliegt, werden die Bilder festgehalten, wenn nicht, werden sie wieder überspielt. „Damit“, so Anja Georgi, „erfüllen wir alle rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes.“ Ausgelesen werden können die Daten nur in Zusammenarbeit mit der Polizei.
Für das Jahr 2006 plant die OVB noch zwei Gelenkfahrzeuge mit jeweils sechs Kameras und weitere sechs Solofahrzeuge mit jeweils vier Kameras auszustatten. Die Kosten für die technische Ausstattung und den Einbau der Kameras belaufen sich für ein Solofahrzeug auf etwa 4.000 Euro und für ein Gelenkfahrzeug auf etwa 4.500 Euro.
Für Rückfragen steht Ihnen Christine Wüst unter der Telefonnummer 069 - 84 00 04 - 111 gerne zur Verfügung.
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