Intensivierter Informationsaustausch und stärkere Zusammenarbeit
Offenbach, den 29.05.2007In einem Informationsaustausch von Kreishandwerkerschaft und Geschäftsführern der Stadtwerke Offenbach Holding und deren Tochtergesellschaften in der vergangenen Woche fassten alle Beteiligten den Entschluss, sich zukünftig regelmäßig und intensiver auszutauschen.
Für die Zukunft soll eine höhere Beteiligung der lokalen und regionalen Kreishandwerkerbetrieben an Ausschreibungen des Stadtkonzerns erzielt werden. Dieses erste Gespräch fand auf Initiative von Joachim Böger, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Offenbach Holding und von Helmut Geyer, Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Stadt und Kreis Offenbach statt. Die Veranstaltung wurde gut angenommen, insgesamt waren acht Handwerkerinnungen anwesend.
Joachim Böger betonte, dass die SOH und ihre Tochtergesellschaften als kommunale Unternehmen großes Interesse daran haben, das lokale und regionale Handwerk bei ihren Ausschreibungen nach Möglichkeit zu berücksichtigen, und damit den Wirtschaftsstandort Offenbach zu stärken und Arbeitsplätze am Ort zu halten. Böger führte weiter aus, dass hinsichtlich der Leistungsvergabe bei den Stadtwerken Offenbach Holding und Tochtergesellschaften klare Vergaberichtlinien angewendet werden, und damit auch volle Transparenz für alle Beteiligten erreicht wird. Ein wöchentlich erscheinender und allen Interessierten zugänglicher Newsletter von Stadtwerke Offenbach Holding und Stadtverwaltung informiert seit einem Jahr via e-mail über alle aktuell laufenden Ausschreibungen. Der Newsletter wird gut angenommen, derzeit gibt es 300 Abonnenten.
Auch nach Ansicht Helmut Geyers ist das lokale und regionale Handwerk ein zentrales Fundament, um Arbeits- und vor allem auch Ausbildungsplätze und damit auch Steuereinnahmen für die Städte zu generieren und die Wertschöpfung in der Stadt und Region zu erhalten. Die bisherige Zusammenarbeit zwischen Stadtkonzern und lokalem und regionalen Handwerk ist aus seiner Sicht schon jetzt sehr kooperativ. Für die Zukunft wünscht er sich eine Partnerschaft „auf Augenhöhe“ und erhofft sich von dem regelmäßigen Austausch einen offenen und transparenten Umgang miteinander, der letztendlich eine stärkere Beteiligung und Berücksichtigung der lokalen und regionalen Handwerkerbetriebe an den Ausschreibungen des Stadtkonzerns zum Ergebnis haben soll.
Die Vertreter der Handwerker führten an, dass die gängige Verfahrenspraxis öffentlicher Ausschreibungen vor allem für kleinere Betriebe vom Verwaltungsaufwand zu aufwendig und die Frist von vier Wochen für diese Betriebe zu kurz sei. Hier wurde der Wunsch geäußert, die Fristen nach Möglichkeiten zu verlängern und das Verfahren zu vereinfachen, um kleineren Betrieben eine bessere Gelegenheit zu geben, an den Ausschreibungen teilzunehmen. Ebenso schlugen die Vertreter des Handwerkes vor, im Gespräch mit den Betrieben die Gründe für eine eventuell erfolglose Beteiligung an einer Ausschreibung zu klären. Die SOH wird mit ihren Tochtergesellschaften prüfen, wie diese Vorschläge umgesetzt werden können.
Für die zukünftige Zusammenarbeit haben die Beteiligten folgendes vereinbart:
Die Informationsgespräche zwischen Stadtkonzern und Kreishandwerkerschaft werden fortgesetzt. Innerhalb der kommenden 5 Monate wird ein zweites Treffen stattfinden.
Die Kreishandwerkerschaft informiert die lokalen und regionalen Handwerksbetriebe über den Ausschreibungs- Newsletter des Stadtkonzerns, der über die e-mailadresse info@offenbach.de angefordert werden kann.
Bei kleineren Aufträgen, die eine freihändige Vergabe ermöglichen, soll -bei entsprechendem Preis- Leistungsverhältnis- das regionale und lokale Handwerk stärker berücksichtigt werden.
Offenbach.de
Stadtwerke Offenbach Holding
Energieversorgung Offenbach AG
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